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"Anonymous" schlägt zurück und hackt ein amerikanisches Sicherheitsunternehmen

Aaron Barr, Geschäftsführer des amerikanischen Sicherheitsunternehmens HBGary Federal, arbeitete an einem Vortrag über Sicherheitsmängel bei sozialen Netzwerken und wollte diese anhand Identifizierung einiger Mitglieder von "Anonymous" beweisen.

Barr meinte, die Namen der Anführer der vermeintlich führerlosen Gruppe zu kennen. Er rechnete mit einem DDoS-Angriff und, als positivem Nebeneffekt, einer Steigerung des Bekanntheitsgrades der HBGary-Seite. Stattdessen hackte "Anonymous" HBGarys Homepage und veröffentlichte 68.000 E-Mails.

Sie übernahmen auch Barrs Twitter-Account und posteten dort seine Adressdaten sowie seine Sozialversicherungsnummer. Daraufhin trat Barr aus Angst um seine Familie von seinem Posten zurück. Dies kam selbst für die meisten "Anonymous"-Anhänger überraschend.


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WebReporter: Velgor
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Sicherheit, Angriff, Hacker, Anonymous, DDoS
Quelle: www.faz.net

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2011 16:45 Uhr von Velgor
 
+17 | -0
 
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In der Quelle geht man noch mal ausführlich auf das Wesen und die Motive von Anonymous ein und erklärt warum die "wahren" Hintermänner wohl nie gefasst werden können bzw. kein nutzen habe. Es wird auch über eine früheres Opfer berichtet der den Fehler gemacht hat die Misshandlung einer Katze auf Youtube öffentlich zu machen. Nach ein Tag wurde sein Name und Adresse verraten, woraufhin er dann mit Pizzas, Gratisbibeln und Umzugskartons bombardiert wurde.
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19.04.2011 17:04 Uhr von DeepForcer
 
+27 | -2
 
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he he: super Aktion. Wer andereren eine Grube gräbt hat ein Grubengrabgerät :o).

@Autor: Sehr cooles Bild

---> "Don´t worry, we´re from the internet" :o)
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19.04.2011 17:09 Uhr von MrMaXiMo
 
+22 | -0
 
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nicht die beste Werbung für ein Sicherheits-Unternehmen...

Aber selbst Schuld wenn man sich so einen Feind aussucht.
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19.04.2011 17:34 Uhr von Unrockstar
 
+3 | -33
 
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19.04.2011 17:42 Uhr von bigJJ
 
+7 | -1
 
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... die ganze HBGary-Geschichte ist schon 1-2 Monate alt und es gab hier "damals" genug News darüber.

Ich sage: LOL

Schaut einfach jeden Tag in die News rein ;)
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19.04.2011 18:12 Uhr von mort76
 
+20 | -1
 
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Unrockstar, die betreffende Firma hat den Konflikt ja nun selber begonnen, um für sich selber Werbung bei der Regierung zu machen- die Geschichte von den "Sicherheitsmängeln in sozialen Netzwerken" ist Quatsch, denn diese Firma verdient ihr Geld teilweise damit, gezielt und automatisiert Fake-Accounts in diesen Netzwerken anzulegen und zu verwalten, "mehr Sicherheit in diesen Netzwerken" ist schon deshalb nicht im Interesse der Firma.

Die Arbeit dieser Firma: "Rechner infiltrieren, Nutzer belauschen, Tarnidentitäten im Web pflegen..."
Wie man so schön sagt: "was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu..."

Ganz abgesehen davon- bei der Firma wurde der Stuxnet-Virus auf dem Server gefunden, was einem sowieso zu denken geben sollte, bei einer regierungsnahen US-Firma...

Und was soll man von einer Sicherheitsfirma halten, die sich mit einem simplen Trick überlisten läßt, das Admin-Paßwort für die Server rauszurücken? Hacking war garnicht nötig...

Klingt das für dich so, als hätte hier eine böse Hackergruppe eine harmlose, nette Firma geschädigt? Diese Firma verdient ihr Geld mit CyberWar und Spionage, Schnüffelei, Propaganda, Rootkits- das Mitleid darf sich also in Grenzen halten.
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19.04.2011 20:04 Uhr von httpkiller
 
+8 | -1
 
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@Unrockstar, Auch social engeneering ist eine art des Hackens, wenn nicht sogar eine der wichtigsten.

Zu den News:
Aber anführer von Anonymous, ja ne is klar. "Jeder ist der Anführer von Anonymous." Ich glaube die Ausage beschreibt es ganz gut.
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19.04.2011 20:31 Uhr von tobe2006
 
+3 | -0
 
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lol: na wenn das nich owend is, was dann?
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19.04.2011 20:35 Uhr von ente214
 
+2 | -13
 
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19.04.2011 21:28 Uhr von CorCalom
 
+1 | -1
 
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aaaaaalt: Ähmm. und warum wird das jetzt nach Monaten nochmal hochgekaut, nachdem das schon durch alle Nachrichten ging?
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19.04.2011 22:05 Uhr von leCauchemar
 
+3 | -0
 
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@CorCalom: Erste Regel beim Projekt Chaos: Es werden keine Fragen gestellt!
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19.04.2011 23:37 Uhr von CrashThis
 
+1 | -1
 
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diese: "news" ist schon knapp zwei monate alt!
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20.04.2011 02:11 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -1
 
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@Unrockstar: "[...]Mitarbeiter Daten, Adressen und ähnliches zu veröffentlichen ist einfach nur quatsch."

Ich find Transparenz und Ehrlichkeit auch Scheisse.
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20.04.2011 07:04 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -2
 
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"super Aktion. Wer andereren eine Grube gräbt hat ein Grubengrabgerät :o). "

Wer andern eine Gräbe grub sich selber in die Nase pupt ^^
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20.04.2011 07:54 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -2
 
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Zweischneidiges Schwert: Einerseits finde ich es richtig gut, das es Anonymus (und diverse andere, ähnliche Gruppen) gibt.
In Zeiten der staatlichen Überwachung sind sie es, die einen Hoffnugnsschimmer auf eine "freie" Zukunft geben und sie sind es auch die Überwachungsfirmen und staatliche Stellen im Zaum halten.

Andererseits ist es gefährlich da man nie sicher sein kann das nicht ein Teil dieser (oder einer anderen) Gruppe ihr Wissen und (beachtliches) Können missbraucht um sich selbst zu bereichern.

Bisher habe ich nur positives über Anonymus gehört... aber der Teufel steckt im Detail. Und 100% ig sicher kann man nie sein.
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20.04.2011 09:43 Uhr von Unrockstar
 
+0 | -3
 
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Transparenz? Ich wüsste nicht was private Adressen von MItarbeitern oder ähnliches mit Transparanz zu tun haben.,
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24.04.2011 16:48 Uhr von NoPri
 
+0 | -0
 
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Wie will man sonst ->: Leuten einen Denkzettel verpassen, die denken Sie können tun und lassen was und wie sie es wollen.
Das dieses betroffene Unternehmen nicht astreinen Geschäften nach geht, ist meiner Meinung nach schon mehr als nur vielleicht so.
Aber wie schon an anderer Stelle geschrieben, übertreiben sollte Anonymus & Co mit solchen Fähigkeiten auch nicht.
Aber bis jetzt sind mir die Gruppierungen zu fast 100% Sympatisch. Aber bitte übertreibt es nicht !!

[ nachträglich editiert von NoPri ]

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