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Krefeld: Arbeitsgericht spricht Leiharbeiterin 13.200 Euro Lohn-Nachzahlung zu

Eine 39 Jahre alte Frau war für eine Leiharbeitsfirma tätig. Das Unternehmen vermittelte sie als Ungelernte an diverse Firmen. Dabei kam heraus, dass die dort fest beschäftigten Arbeitnehmer bis zu 33 Prozent mehr Geld bekamen, obwohl sie die gleiche Arbeit verrichteten.

Daher zog die 39-Jährige vor das Arbeitsgericht in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) und klagte.

Das Gericht entschied, dass die Leiharbeitsfirma der Frau 13.200 Euro für vier Jahre nachträglich überweisen muss. Das Arbeitsgericht vertrat den Standpunkt, dass ein Verstoß gegen das Gleichbezahlungsgebot im Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz vorliegt.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Lohn, Krefeld, Leiharbeit, Arbeitsgericht, Nachzahlung
Quelle: www.wdr.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2011 16:28 Uhr von real.stro
 
+11 | -0
 
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Das ist ja mal ne gute Nachricht!!! Wann werden endlich Sammelklagen zugelassen?!
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19.04.2011 17:43 Uhr von Erdbeerfeldheld
 
+3 | -0
 
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Sauber Ein Urteil, das Schule machen sollte.
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19.04.2011 20:22 Uhr von Iron_Maiden
 
+1 | -0
 
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Kampf dem Sklavenhändlertum!
Gutes Urteil, angemessene Summe, interessanter Urteilsspruch. Dass eine Leihfrma etwas verdienen will, das ist mir klar, aber mich würde (ohne die Quelle gelesen zu haben) interessieren, wieviel die Herrschaften tatsächlich an ihr verdient haben.
Waren es die 33%? Oder haben die sie für so eine unglaubliche Summe dahingemauschelt?
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19.04.2011 22:23 Uhr von Drumbone
 
+3 | -0
 
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Sehr gut: Dieses Urteil hilft bestimmt anderen Sklavenarbeitern sorry Leiharbeitern.

Ich würde sogar behaupten, dass es in manchen Betrieben vorkommt, dass Leiharbeiter 40-50% weniger Lohn bekommen.

Man sehe sich nur die untersten Tarifgruppen mal an.

Beispiel iGZ
E1 = 7,60 € West
E1 = 6,65 € Ost
ab 01.07.2010

Wenn man das jetzt mal hochrechnet auf 35 Stunden die Woche, was eigentlich gang und gebe ist bei diesen Sklavenhändlern sorry Zeitarbeitsfirmen dann sieht es am Monatsende wie folgt aus:

West:
21 Arbeitstage (Durchschnitt) * 7 Stunden pro Tag * 7,60 € = 1117,20 €

Ost:
21 Arbeitstage * 7 Stunden pro Tag * 6,65 € = 977,55 €

Wer soll bitte davon leben? Das ist nicht besser als Hart IV. Und jetzt bitte nicht mit der Ausrede kommen, besser als Garnichts. Falsch, alles ist besser als dieser Stundensatz.

Generell wird ja mehr gearbeitet als die angegebenen 35 Stunden pro Woche. Meistens sind es ja 40 Stunden. Diese 5 Stunden werden dann auf das Zeitkonto gebucht.
Viele Sklavenhändler sorry Zeitarbeitsfirmen versuchen dann, dass Zeitkonto bei Einsatzfreitagen zu benutzen, obwohl die Firma im Annahmeverzug ist. Also Sklavenarbeiter sorry Leiharbeiter wehrt euch und das nicht zu wenig. Meine Unterstützung habt Ihr. Gleiches Geld für gleiche Arbeit. Lasst euch nicht kaputt machen!
Ich weiß wovon ich spreche, ich war auch mal ein Sklave!

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