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USA: Ratingagentur prüft Herabstufung

Die Ratingagentur "Standard & Poor´s" zieht die Herabstufung der USA in Erwägung. Zwar wurde die Bestnote "AAA" beibehalten, doch die Aussichten der USA werden als schlechter angesehen und mit "negativ" bewertet. Zuvor waren die Vereinigten Staaten mit "stabil" bewertet worden.

Auf 33 Prozent geht S&P davon aus, dass die USA binnen einem bis drei Jahren herabgestuft werden könnten. Im Vorfeld warnte der Internationale Währungsfonds vor dem großen Haushaltsdefizit der USA.

Bisher wurde den hohen Schulden der USA weniger Beachtung zuteil als etwa den Schulden Irlands oder Griechenlands.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Ratingagentur, Herabstufung, Negativ, Bonität, Bonitätsbewertung
Quelle: www.ftd.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2011 16:37 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -3
 
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Das US-Defizit steigt 2011 auf 1,7 Milliarden an: http://www.shortnews.de/...
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18.04.2011 16:43 Uhr von DjTitan
 
+10 | -5
 
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Die USA: sind meiner Meinung nach so extrem verschuldet, dass wir in ein paar Jahren, vielleicht Jahrzenten, eine neue Weltordnung haben werden, in der die USA bei weitem nicht so mächtig sein werden, wie es zur Zeit noch der Fall ist. Ich sehe hier allerdings leider auch ein hohes Risiko, dass die USA um Ihre Vormachtstellung kämpfen werden, mit allen Mitteln...
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18.04.2011 18:15 Uhr von mort76
 
+11 | -1
 
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Super! kann mir vielleicht mal jemand erklären, wie ein Pleitestaat die Bestnote erhalten kann?
Welche Note erhält bei denen denn ein Staat, der nicht hochverschuldet ist?
Die stehen kurz davor, mal wieder eine neue Wirtschaftskrise auszulösen- na, besser könnte man wohl kaum wirtschaften, oder wie soll man das verstehen?
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18.04.2011 18:28 Uhr von no_trespassing
 
+8 | -1
 
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@mort76: >>...kann mir vielleicht mal jemand erklären, wie ein Pleitestaat die Bestnote erhalten kann?

Weil das zufällig US-amerikanische Ratingagenturen sind?

>>Welche Note erhält bei denen denn ein Staat, der nicht hochverschuldet ist?

Paradoxerweise auch die Bestnote. Norwegen z.B.
Deutschland erhält deshalb AAA, weil die Ratingagenturen so wie in der Wirtschaft zu einfach rechnen. Sie sehen, dass einer Staatsverschuldung von 1,6 Bio. ein Privatvermögen von 4,2 Bio. gegenüber steht.
Wer aber so rechnet, geht von der irrwitzigen Prämisse aus, dass die Privaten dem Staat im Falle des Falles ihr Vermögen zur Schuldenbegleichung gegenüberstellen.
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18.04.2011 19:21 Uhr von a.j.kwak
 
+4 | -1
 
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die amis: haben halt auch ne recht gut ausgerüstete armee, dass verstärkt die kreditwürdigkeit natürlich auch :)

siehe video von volker pispers ab minute 16:30
http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von a.j.kwak ]
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18.04.2011 19:27 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
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@no_trespassing: "Wer aber so rechnet, geht von der irrwitzigen Prämisse aus, dass die Privaten dem Staat im Falle des Falles ihr Vermögen zur Schuldenbegleichung gegenüberstellen."

Jein. Dahinter steckt wahrscheinlich der Gedanke, dass ein Staat mit einer Bevölkerung mit viel Vermögen in Zukunft mehr Geld über Steuern einnehmen kann (zumindest theoretisch) als ein Staat mit Bürgern mit wenig Vermögen. Oder leichter ausgedrückt: Ein Staat mit einem Schuldenberg von 2 Billionen ist bei einem Land mit einem Bevölkerungsvermögen mit 500 Milliarden etwas völlig anderes als bei einem Land mit einem Bevölkerungsvermögen mit 4 Billionen.

Kritisch ist der Gedanke trotzdem. So geht eine hohe Staatsverschuldung ja auch oft mit sehr viel Vermögen bei Privaten einher. Die Staatsverschuldung in den USA beispielsweise hat ja auch sehr viel damit zu tun, dass seit sehr vielen Jahren auf Steuern (gerade bei den reicheren US-Amerikanern) immer weiter verzichtet wurde. Was diese reiche Klientel sehr viel mehr hat, hat das Staatssäckel im Gegenzug weniger.
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18.04.2011 20:10 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Rechthaberei / @ News: In deinem Link ist etwas grundlegendes falsch:
Es geht um 1,5 bzw. 1,7 *Billionen* (1 700 000 000 000), nicht Milliarden. Da ist ein Faktor 1000 Unterschied.
Davon abgesehen ist es etwas fragwürdig, auf eine eigene News zu verlinken.

Zur News:
Zeit wirds. Die (amerikanischen) Ratingagenturen praktizieren leider noch immer etwas, das die amerikanische Presse vor Jahren abgelegt hat und sich teilweise sogar dafür entschuldigt hat: falscher Patriotismus. Damals war das Problem, dass Patriotismus mit Regierungstreue gleichgesetzt wurde, heute ist es in Teilen, dass etwas, das den USA schaden würde, als unamerikanisch angesehen wird - selbst wenn es richtig und gerecht wäre.
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18.04.2011 22:23 Uhr von Perisecor
 
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@ mort76

"kann mir vielleicht mal jemand erklären, wie ein Pleitestaat die Bestnote erhalten kann?"

Die USA sind nicht pleite.

Im Gegensatz zu Griechenland und anderen Ländern stehen bei den USA extrem viele Werte gegenüber.

no_tresspassing hat das Thema auch nicht verstanden, denn auch Deutschland kann viele Werte bereitstellen. Das Privatvermögen der Bevölkerung ist nur ein Teil des Ratings.

Vergessen wird oft, dass die Staatsverschuldung der USA bis vor wenigen Jahren noch durchaus absolut in Ordnung war. Eine Rückkehr dorthin ist möglich.


Also, aufhören, Länder einfach als "pleite" zu bezeichnen und informieren - dann erübrigen sich auch wirklich unclevere Fragen wie die hier teilweise gestellten.
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19.04.2011 11:05 Uhr von artefaktum
 
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@Perisecor: "Also, aufhören, Länder einfach als "pleite" zu bezeichnen (...)"

Das ist völlig richtig was du da schreibst. Viele unterscheiden nicht zwischen dem gesamten Staat und dem Staatshaushalt. Da haben die in den USA die gleiche Bredouille wie bei uns: Extrem steigende Staatsschulden stehen extrem steigenden Vermögen der (i.d.R. reichsten) Bürger gegenüber. Beides widerspricht sich nicht sondern bedingt sich.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]

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