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Das Modellprojekt zur Bürgerarbeit droht zu floppen

Die Bürgerarbeit, die seit Anfang des Jahres für 34.000 Langzeitarbeitslose als ein Modellprojekt eingeführt wurde, droht ein Flop zu werden.

Bis Anfang April waren es noch weniger als 1.400 Langzeitarbeitslose, die diese sogenannte Bürgerarbeit verrichteten. Die Kommunen zögern damit, Leute einzustellen, obwohl schon ungefähr 7.000 Stellen bewilligt wurden.

Der Grund dafür ist, dass die Gewerkschaften die vom Bundesarbeitsministerium vorgesehenen 900 Euro brutto für eine 30-Stunden-Woche ablehnen. Die Gewerkschaften fordern eine Entlohnung nach dem Tarif des öffentlichen Dienstes. Das würde die Kommunen aber 200 bis 300 Euro mehr kosten.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Projekt, Arbeitslosigkeit, Kommune, Bürgerarbeit
Quelle: www.open-report.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2011 19:12 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
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Das ist löllisch. In dieser Lohnhöhe muss sowieso aufgestockt werden, da ist es im Prinzip egal ob die Leute 900€ brutto bekommen und aufstocken oder 1100€ brutto und weniger aufstocken. Wie das Kind am Ende heißt dürfte egal sein.

Diese Jobs gabs übrigends schon voriges Jahr, nannte sich nur Endgeldvariante.
Was dies bringen soll ist auch fraglich, da keine feste Arbeit rausspringt.
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19.04.2011 01:44 Uhr von supermeier
 
+0 | -1
 
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Gut so: und es werden hoffentlich derartigen Projekte gnadenlos scheitern.
Jeder so subventionierte Arbeitsplatz vernichtet einen offiziellen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz.
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13.10.2011 01:49 Uhr von bigpapa
 
+1 | -1
 
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Alles Unsinn: 200-300 Euro mehr davon bleiben für den Arbeiter keine 100 Euro übrig.

Warum :
Mehr Gehalt gleich viel mehr Steuern.

Das einzige besondere ist, das die Leute dann vielleicht 20-50 Euro mehr in der Tasche haben und wieder arbeiten gehen. Was bei einigen immerhin das Selbstwertgefühl steigert.

Gruß

BIGPAPA

ps.: Ich war noch nie der Meinung das eine Gewerkschaft mal was sinnvolles macht.

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