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Ursula von der Leyen: Das Ende des Ein-Euro-Jobs?

Die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen möchte Ein-Euro-Jobs nun für Arbeitgeber deutlich unattraktiver machen: Die Jobs sollen in Zukunft beispielsweise wettbewerbsneutral sein, was bedeutet, dass kein Privatunternehmen durch die Ein-Euro-Jobber einen Nachteil erleiden darf.

Zudem soll die staatliche Unterstützung des Staates für die Arbeitgeber von Ein-Euro-Jobbern deutlich reduziert werden: Statt 500 Euro würden die dann nur noch 150 Euro im Monat erhalten.

Markus Keller, Experte für Ein-Euro-Jobs im Deutschen Landkreistag fürchtet dadurch das Ende des Ein-Euro-Jobs. Da schwierige Personengruppen beschäftigt würden, sei die bisherige Förderung notwendig. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks lobt die Pläne hingegen.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Ende, Job, Ursula von der Leyen, Kürzung, Subvention
Quelle: www.ftd.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2011 07:57 Uhr von KingPR
 
+39 | -0
 
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Haha diese Ein-Euro-Jobs sind total lächerlich. Der Arbeiter bekommt vllt. 1,50 Euro die Stunde, also vielleicht 240 Euro im Monat. Der Arbeitgeber kassiert 500. Also verdient er dran, die Leute einzustellen. Ganz ehrlich, zu den Konditionen würde ich mir auch fünf private Diener einstellen :D Weg mit dem Ein-Euro-Job, der menschenunwürdigen Jobvernichtungsmaschine und her mit dem Mindestlohn! Danke Ursula!
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18.04.2011 08:05 Uhr von wordbux
 
+22 | -0
 
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Das Ende der Ursula von der Leyen: Das wäre mal ne Schlagzeile.
Obwohl, wenn man die Ein-Euro-Jobs abschaffen würde, und stattdessen die "EEJobber" richtig bezahlen würde, würde das den Gewinn der Wirtschaft wirklich schmälern ?

[ nachträglich editiert von wordbux ]
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18.04.2011 08:19 Uhr von Hoschman
 
+9 | -4
 
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bitte nicht steinigen, aber in bestimmten situationen ist für den EINZELNEN, ein euro job gar nicht mal unnütz.

als euro jobber z.b. hat man in der regel, eine nicht ganz kaputt machende tätigkeit, da meistens gemeinnützig.

man bekommt sein 1,50/stunde als aufwandsentschädigung und eben sein hartz 4 + miete.
diese kombination finde ich persönlich weitaus attraktiver als irgendwelche zeitarbeit, wo man nichtmal soviel geld rausbekommt.

das soll nicht bedeuten das generell alle euro jobs super sind.

ich bin nur der meinung, das es im einzelfall durchaus eine gute sache sein kann.
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18.04.2011 08:52 Uhr von Dark_Apollo
 
+21 | -0
 
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Arbeit ist Arbeit: und muss auch so bezahlt werden. Es gibt keine "geringfügige" Arbeit. Natürlich sehen die Nutzniesser von 1€ Arbeitern das ganz anders. Ganz vorne weg sind das zB. die Städte und Kommunen.
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18.04.2011 09:37 Uhr von HKrause
 
+9 | -0
 
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@Autor: 1,50 €? Bei euch im Westen vielleicht,hier im Osten gibts nur den einen Euro die Stunde.Das einzige,was bei meinem jetzigen Eurojob zählt ist Anwesenheit zählt ! Und nur das! Man sitzt den ganzen Tag hier vor dem PC,keine Anweisungen,nix !

[ nachträglich editiert von HKrause ]
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18.04.2011 10:06 Uhr von killerkalle
 
+14 | -1
 
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1 € Jobs das ist soooo: asozial wir haben hier bei uns eine Fahrradwerkstatt von der CARITAS da müssen gelernete Leute 9 Std am Tag Fahrräder reparieren und das wie gesagt von Gelernten Leuten. und die Caritas kassiert dann ab den vollen Betrag versteht sich und die Jobber fahren nachmittags nach Hause und haben für 8 Eur geschuftet das ist Deutschland 2011 !!!!

Jetzt noch die Hartzer für den Freiwillligen Dienst dann ist alles perfekt.

Der Führer dankt ...
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18.04.2011 10:23 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -0
 
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Hallo? Mal ganz ab davon was man von diesem Kozept halten mag, ich halte es für eine Sauerei, selbst wenn ich auf diese Weise mal einen richtig guten Job bekommen habe, muß man sich doch fragen was diese ominösen gemeinnützigen Jobs sein sollen auf die man sich jetzt beschränken will.

Ganz ehrlich, mir fällt beim besten Willen nicht ein einziger Job ein welchen es nicht auch als richtig bezahlte Stelle gibt oder zumindest geben sollte. Senioren betreuen? Das ist was für Krankenpfleger. Müll von der Straße einsammeln? Auch dafür gibt es die Stadtwerke...

Das einzige was passiert ist daß diese regulären Stellen durch unmotivierte Leute verdrängt werden. Und aus den neu gewonnen Arbeitslosen kann man dann in einem Jahr auch wieder 1-Euro-Jobber mache. Na wunderbar.
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18.04.2011 10:30 Uhr von Forckbeard
 
+7 | -0
 
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@Hoschman: Nun für den einzelnen mag es gut sein da stimm ich dir zu. Zeitarbeit ist in den meisten Fällen eh Sklaverei und Ausbeutung. Das grosse Problem bei 1€ Jobs ist das damit vielfach reguläre Jobs ausgelagert wurden, und somit reguläre Arbeitsplätze vernichtet wurden.
Das Hauptproblem ist das es nunmal nicht mehr genug Arbeit zumindest im Erwerbsbereich. Anderseits gibt es mehr als genug Arbeit die getan werden müsste aber nicht getan wird weil sie im normalen Wirtschaftskreislauf keinen Gewinn bringt sondern nur gesellschaftlichen Gewinn.
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18.04.2011 10:47 Uhr von keakzzz
 
+3 | -0
 
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wie in dem thread zum Thema "verpflichtende Freiwilligenarbeit" bereits erwähnt ist das Problem doch, daß man dadurch das Qualitätsniveau deutlich senkt.

auch wenn es leider in der öffentlichen Meinung teilweise noch nicht angekommen ist, es kann eben NICHT einfach jeder so einfach als Krankenpfleger arbeiten (genau, daß ist der Grund, warum es ein AUSBILDUNGSBERUF ist). stellt man die Leute dennoch ein, werden sie definitiv nicht auf demselben level wie die Festangestellten arbeiten.
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18.04.2011 11:01 Uhr von JesusSchmidt
 
+5 | -0
 
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aufgewacht, frau von den laien! absatz 1 ist jetzt schon gesetz. das muss man nicht neu einführen.
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18.04.2011 11:04 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -0
 
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@Nep: dein letzter satz ist genau der punkt. allerdings genügt es auch schon, wenn staatliche einrichtungen 1-euro-sklaven als ersatz von regulären arbeitern einsetzen, was quasi 100% der fall ist.

es gibt keine arbeit, die niemand machen würde, wenn der lohn angemessen ist.

1-euro-jobs vernichten arbeitsplätze!
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18.04.2011 11:16 Uhr von Sobel
 
+5 | -0
 
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Irgendwie merkwürdig: Da bekommt ein sogenannter Träger 500 Euro im Monat für einen "Arbeiter". Man gibt also jemanden Geld, damit eine Person Arbeit bekommt.

Wozu diese Zwischenstation? Warum bekommt der Arbeiter nicht die 500 Euro? Man greift also dem Steuerzahler doppelt in die Tasche, damit ein Arbeitsloser Arbeit hat?

Und einige dieser Steuerzahler schimpfen dann noch auf Arbeitslose? Ich verstehe hier gar nichts mehr!
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18.04.2011 12:22 Uhr von Marco Werner
 
+4 | -0
 
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@Nep: Sicher,die 1€-Jobbber kriegen zudem noch ihren Regelsatz und ihre Miete weitegezahlt. Doch mit welchem Recht bereichert sich der Maßnahmeträger dann an ihm und nutzt die bestehenden Soziasysteme aus ? Um es mal zu vergleichen: Du verdienst 1000€ Netto im Monat. Nun beschließt dein reicher Erbonkel,dir monatlich 700€ zu überweisen. Du hast also ein Einkommen von 700€ ohne dei