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"Werbediebstahl" - Anbieter von Solarstrom schießt öffentlich gegen RWE

Was auf den ersten Blick doch aussieht wie ein Großplakat des Energiekonzerns RWE, entpuppt sich auf den zweiten Blick als eine Gegenkampagne gegen RWE.

Der Stromanbieter, der üblicherweise mit dem Spruch "VoRWEg gehen" wirbt, wird mit Plakaten von Solarworld durch den Kakao gezogen. Der bekannte Spruch wird kurzerhand umgedichtet zu "R WEG gehen" und so gibt sich das vermeidliche RWE-Plakat als Werbung für den Sonnenenergie-Anbieter zu erkennen.

Der Anbieter will RWE-Stromkunden damit zum Wechsel auffordern, weg von RWE, hin zu Solarworld. Weg von Kernenergie, hin zu Sonnenenergie.


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WebReporter: PauleMeister
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Werbung, Energie, Anbieter, RWE, Solarstrom, Solarworld
Quelle: zweinullig.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2011 14:42 Uhr von eternalguilty
 
+8 | -0
 
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Geld Hier gehts um Geld Leute und es wird eben alles gemacht um am Ball zu bleiben. So ist es eben.
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17.04.2011 14:51 Uhr von ITler84
 
+17 | -1
 
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mich: würde echt interessieren ob der Stromaufwand um Solarzellen herzustellen mittlerweile stark gesunken ist.

Früher war so eine Solarzelle ja erst nach 20 Jahren Nutzung bei dem Stand sich selber stromfinanziert zu haben..
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17.04.2011 14:53 Uhr von killerkalle
 
+6 | -9
 
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Coole Sache: alternative ENergien wurden lange genug unterdrückt und unterm Radar gehalten ..es gibt so leitungsfähige solarzellen die sogar bei komplett bewölktem himmel ein haus ohne probleme mit strom versorgen können auch ist die ausrichtung egal !!! restlichtverstärker und so ...


aber was ist mit wohnungnen ? da braucht man wohl größere anlagen ...



ach ja das mit den KEINER WILL MASTEN HABEN ist eine lüge man ist nur nicht bereit teurere leitungen unterirdisch zu verlegen ....
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17.04.2011 15:33 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -5
 
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@killerkalle: Also ich will keine Masten von Windrädern vor der Tür haben. Aber die kann man sicher unterirdisch verlegen und die Erdwinde nutzen.

Der Mix macht es, aber den kriegt man nicht von jetzt auf gleich aus einer Maschine wie den HariboMix.
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17.04.2011 15:48 Uhr von c3rlsts
 
+3 | -3
 
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@Dracultepes: Was hast du denn gegen Windräder in deiner Nähe? Solange die nicht laut sind (und das is möglich), fände ich es sogar schön, welche bei uns auf den Hügeln/Bergen zu haben :)
Is doch entspannend, denen zuzuschauen ;)
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17.04.2011 15:56 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -1
 
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@c3rlsts: Ich ging von richtiger nähe aus.

Ich hab mal innem Büro gesessen das innerhalb des Schattenschlages eines Rades lag.

Schrecklich
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17.04.2011 19:35 Uhr von killerkalle
 
+1 | -1
 
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@Dracultepes: JA deswegen schrieb ich ja auch das die Debatte fürn A* ist es man weigert sich die Leitungen UNTERIRDISCH zu legen aus Kostengründen und tut so als wollen die Leute keine WIndräder sehen ....

was ist denn der unterschied zwischen nem strommast und nem windrad die stehen doch nicht bei dir im vorgarten...


andererseits WENN IN FRANKREICH EIN ATOMKRAFTWERK HOCHGEHT ham wir auch nix von windenergie ....ES WIRD ZEIT FÜR EINE WELTORDNUNG DIE DAS GLOBAL REGELT das mein ernst :-)))))))))
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17.04.2011 20:38 Uhr von newsgrobi
 
+4 | -0
 
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@ ITler84: Im Moment beträgt die energetische Amortisationszeit ca. 4 Jahre.

http://de.wikipedia.org/...
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17.04.2011 20:56 Uhr von mort76
 
+3 | -2
 
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schlimm! ja, diese bösen Schlagschatten...die finde ich persönlich auch viel schlimmer als beispielsweise so ein hübsches Colani-Kernkraftwerk, und die Verspargelung der Landschaft verschandelt ganze Landstriche...so ein Kohlekraftwerk ist da viel schmückender. Der schöne Qualm ist eine reine Augenweide...und in Japan kann die Natur bald ganze Landstriche zurückerobern, das wird das reinste Naturschutzgebiet...ich weiß garnicht, warum sich alle darüber aufregen...
Schrecklich...

Ach, by the way, Dracukltepes- wandert die Sonne neuerdings nicht mehr am Himmel? Wie lange terrorisiert einen so ein Schatten denn durchs Fenster?
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17.04.2011 22:23 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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"Ach, by the way, Dracukltepes- wandert die Sonne neuerdings nicht mehr am Himmel? Wie lange terrorisiert einen so ein Schatten denn durchs Fenster? "

Ka wie genau alles lag die Zeit die ich in dem Büro sitzen durfte hat mir gereicht. Ich bin froh dort nicht wirklich arbeiten zu müssen.

Eine Reithalle in unserer Nähe kann so wie es aussieht ihren Außenplatz nichtmehr benutzen weil es in Reichweite eines Windrades liegt.

Du kannst es runterspielen aber es bleiben Probleme. Ich mach die Windräder sicher nicht schlecht. Aber ich wills nicht in der nähe haben, denn es nervt.
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17.04.2011 22:48 Uhr von Lachendeswiesel
 
+0 | -2
 
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Solarenergie = "sauber"? Unsere freiwillige Feuerwehr hat uns gewarnt, dass Häuser mit Solaranlagen im Brandfall keine Männer auf/ins Haus geschickt bekommen, da diese Solarzellen schmelzen und hochgiftig werden. Das Zeug kann auch leicht ins Grundwasser geraten und wir brauchen keine Atomkraftwerke mehr um unser Wasser zu vergiften ;) .
Ein Bauer in der Nähe hat seine Solaranlagen wieder abgebaut, weil alle Tiere in dem Stall mit den Solarzellen nicht mehr zeugungsfähig waren. Ich bin kein Physiker/Chemiker und kann daher das ganze nicht beweisen/erklären. Was aber für Tiere schlecht ist, ist im Normalfall für den Menschen ebenfalls ungesund.
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17.04.2011 23:07 Uhr von larsiboy
 
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@Killerkalle: Hi,

hast du mehr Infos/Links über diese leistungsfähigeren Solarzellen?

THX along
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17.04.2011 23:11 Uhr von ITler84
 
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@newsgrobi: auf wikipedia hätte ich auch kommen können ;-) Danke, sehr interessant.
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17.04.2011 23:12 Uhr von Dracultepes
 
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@Lachendeswiesel: Ja genau zeugungsunfähig ^^
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18.04.2011 03:44 Uhr von froggerdirk
 
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Klar "Du kannst es runterspielen aber es bleiben Probleme. Ich mach die Windräder sicher nicht schlecht. Aber ich wills nicht in der nähe haben, denn es nervt."

Möchtest du ein AKW oder Kohlekraftwerk in der Nähe?
Macht mehr Schatten,versprochen - wenn auch nicht immer so bewegt,aber dafür gibts dann tolle Nebelschwaden.
Das wär doch was...

Alle wollen Strom,aber erzeugt werden soll er doch bitte woanders.
Und billig,was Atomstrom ausschließt,da die wirklichen Kosten (Entsorgung usw) enorm sind.
Aber das zahlt ja der Staat,also wir,für die Betreiber!
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18.04.2011 07:16 Uhr von mort76
 
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dracultepes, das Problem ist ja auch leicht zu vermeiden- Deutschland ist groß, und ein gewisser Mindestabstand zu den Häusern sollte leicht einzuhalten sein. Die großen Windkraftanlagen sollen ja Offshore gebaut werden.

Dort, wo ich wohne, sind wir von Braunkohlekraftwerken quasi umzingelt, dazu liegt unser Haus einen kurzen Spaziergang vom größten Tagebau der Welt entfernt, das ist auch keine wahre Wonne- ständig hat man eine schwarze Schicht auf Haus und Auto, das ist auch nicht schön.
Man kommt sich vor wie im Osten vor 30 Jahren...da sehe ich wirklich lieber ein paar Windräder im Acker stehen.

Von denen gibt es hier nämlich AUCH wirklich viele, allerdings finde ich die wirklich schön, im Gegensatz zu unseren häßlichen Kraftwerken, die man dutzende Kilometer weit häßlich in der Gegend herumstehen sieht.

Hier in der Nähe gibt es auch ein Dorf, wo das Kohlekraftwerk quasi mitten im Dorf steht- das ist wahrscheinlich der schattigste Ort Deutschlands. Betreiber ist das RWE, also eine Firma, die sich gerne über die Nähe von Windrädern zu Häusern aufregt- aber selber sind sie halt auch nicht besser. Ich hätte lieber ein Windrad in der Nähe meines Hauses als ein altes Kohlekraftwerk. Und dieselbe Frma hat hier in der Umgebung quasi jedes zweite Dorf komplett weggebaggert- auch schön.

Das Argument mit der Verspargelung kann ich nicht nachvollziehen, man sieht hier in der Umgebung ja quasi auf einen Blick alle Möglichkeiten gleichzeitig- Riesenloch, Kraftwerke und Windräder, und von diesen Objekten sind die Windräder das einzige, was sich malerisch in die Landschaft einfügt...

Hier in der Umgebung gibt es auch eine große Sauna- und Wellnessanlage, die mit EINEM einzigen Windrad ihren gesamten Strombedarf deckt.
Was die wohl sonst ans RWE zahlen müßten? Soviel zur Wirtschaftlichkeit...
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18.04.2011 07:47 Uhr von Jaegg
 
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@Dracultepes: "Ich hab mal innem Büro gesessen das innerhalb des Schattenschlages eines Rades lag."

Meines Wissens ist es nicht legitim ein Rad so zu positionieren, dass der Schatten die umliegende Bevölkerung trifft oder in Mitleidenschaft zieht!
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18.04.2011 10:10 Uhr von Dracultepes
 
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@Jaegg: @Jaegg
War kein großes Windrad sondern privates Gelände und hat keine Bevölkerung getroffen sondern nur die Gebäude auf dem Grundstück selber. Und als Besitzer von z.b. Industrieanlagen kannst du wohl auch das tun.

@Froggerdirk
"Möchtest du ein AKW oder Kohlekraftwerk in der Nähe?"
Ich wohne in der Nähe eines der AKWs die jetzt sofort abgeschaltet wurde. Und was soll ich sagen, es stört mich nicht.

@Mort
Ich habe absolut nichts gegen Windräder in Sichtweite, nein sie sehen sogar schick aus. Wir können uns nur nicht damit zupflastern weil irgendwann stehen sie in unmittelbarer näher und dann kommt es zu problemen so wie auch bei anderen Formen.

Es tun alle so als wären sie der Heiland. Das sind sie nicht. Was aber nicht heißen soll das ich der Meinung bin mal soll sie fallen lassen.
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18.04.2011 12:22 Uhr von mort76
 
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dracultepes, es wird doch gerade an einem Gesetz gearbeitet, das einen Mindestabstand von 1000 Metern zu Häusern vorschreiben wird- damit wäre dann ja alles paletti.
Und die großen Windparks sollen ja eh mitten im Meer stehen.
Und bei uns stehen die Windräder prinzipiell schon irgendwo mitten im Acker.
Glaub mir, es ist genug Platz vorhanden, speziell im ländlichen Bereich.

Die Stromkonzerne hingegen haben inzwichen eine neue Masche drauf:
sie sind ja gesetzlich dazu verpflichtet, das Stromnetz so auszubauen, daß die alternativen Energieerzeuger den Strom ins Netz einspeisen können.
Die dazu notwendigen Stromleitungen werden nun seit einiger Zeit genau so geplant, daß sie vorzugsweise durch bewohntes Gebiet führen, woraufhin sich dann Initiativen bilden, die genau das verhindern- infolgesessen gibt es langjährige Gerichtsverfahren, die den Netzausbau verhindern (sollen).
So wird der Netzausbau durch genau das verhindert, was die Konzerne den Windkrafterzeugern selber vorwerfen.
Hochspannungsleitungen will nämlich auch keiner in der Nähe des eigenen Hauses haben...

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