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Wittenberg: 453 Jahre altes Kerbholz bei Ausgrabungen entdeckt

In der Wittenberger Innenstadt entdeckten Wissenschaftler bei Ausgrabungen jetzt ein altes Kerbholz. Das Alter wird auf 453 Jahre geschätzt. Im Mittelalter wurden in solche Hölzer Kerben eingeschnitzt.

"Die Schuld wurde in Form von Kerben in den Stock geritzt. Danach wurde der Stock längs gespalten, wobei jeweils eine Hälfte der Schuldner und der Gläubiger bekam", sagte Andreas Hille vom Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle.

Bei dem gefundenen Holz wurden 23 Kerben entdeckt. Eingeritzt wurde auch die Jahreszahl 1558. Auch im übrigen Europa kamen Kerbhölzer zum Einsatz.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schuld, Ausgrabung, Wittenberg, Kerbholz
Quelle: www.krone.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2011 20:27 Uhr von Praggy
 
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Franjo Poth: gehört das sicher :-)
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17.04.2011 00:23 Uhr von Floppy77
 
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Aso, dann war das ein Schuldschein? Dachte immer "auf dem Kerbholz haben" hat was mit Strafverfolgung zu tun gehabt.

Dass die Krone auch mal was interessante hat ist mir aber neu.
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17.04.2011 21:03 Uhr von think_twice
 
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ja ja Wittenberg: dann wird das Einkaufszentrum auf dem Arsenalplatz sicher doch nicht so schnell gebaut.

das "Stiefeltrinken" hat übrigens auch seinen Ursprung in Wittenberg

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