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Studie: Teurer Wein schmeckt nur besser, wenn man weiß, dass er teuer ist

In einer Studie unter 578 Teilnehmern haben die Psychologen der britischen Universität von Hertfordshire herausgefunden, dass günstiger Wein genauso gut wie teurer Wein schmeckt. Es besteht kein Unterschied. Im ersten Test mussten die Probanden erschmecken, ob der Wein teuer oder günstig ist.

Die Trefferquote lag genau bei der Hälfte, also bei 50 Prozent. Anschließend wurden zwei weitere Tests durchgeführt. Einmal wurde den Probanden gesagt, dass sie gerade teuren Wein trinken. Beim zweiten Mal sagten sie den Testern, dass es sich um günstigen Wein handelt, obwohl es der selbe Wein war.

Plötzlich schmeckte den Testern der angebliche teure Wein viel besser. Dabei wurde weiterhin herausgefunden, dass bei teureren Weinen die Gehirnregion aktiviert wird, die normalerweise für das Selbstbelohnungsgefühl zuständig ist. Der Glauben spielt beim Geschmack also die entscheidende Rolle.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Test, Wein, Geschmack
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2011 19:26 Uhr von Fireproof999
 
+22 | -0
 
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AHA: hab ich doch schon immer gesagt und die ganzen Weintrinker haben nur gelächelt^^ Da habt ihrs!!
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16.04.2011 19:30 Uhr von artefaktum
 
+4 | -1
 
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Nun ja, die Überschrift sagt ja nun etwas anderes als der Inhalt.

Natürlich ist hier viel Psychologie im Spiel. Und nur Blindtests halte ich persönlich auch nur für wirklich zuverlässig.

Allerdings spielen bei Weinen durchaus unterschiedliche Qualitäten eine sehr große Rolle. Je geschulter der Gaumen, desto differenzierter kann man da unterscheiden.

Auch der Ungeübte wird allerdings zwischen einer billigen Plörre und einem guten Wein unterscheiden können.

Wobei ein billigerer Wein u.U. auch einem persönlich besser schmecken kann als ein teurer. Teils weil es Geschmackssache ist, teils weil ein günstigerer Wein durchaus besser sein kann als ein teurer, usw.

Das sich das Geschmacksempfinden nur am Preis orientiert, wie die Überschrift suggeriert, ist Quatsch. Das da sehr viel Psychologie im Spiel ist (auch bei Profis) okay, aber das ist kein alleiniges Merkmal.

Dennoch sehr interessante News!

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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16.04.2011 19:52 Uhr von Alice_undergrounD
 
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gibts ne: klasse folge von hinterm sofa an der front dazu xD
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16.04.2011 20:08 Uhr von Mimik
 
+0 | -3
 
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den unterschied zwischen billigen und teuren wein kann man sehr wohl gut rausschmecken... und seit dem bevorzuge ich auch nur noch teueren wein, weil das andere einfach besch...eiden schmeckt.
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16.04.2011 20:16 Uhr von uhrknall
 
+6 | -0
 
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Habe ich mal im TV gesehen Einen Test auf der Straße - ein 3-Euro-Wein, einer für knapp über 10 und einen für 75 Euro. Der teure hat den wenigsten geschmeckt.

Egal, ich bleib lieber beim Bier.
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16.04.2011 20:43 Uhr von Rechthaberei
 
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@Heizungswasser: Warum hat wohl Jesus Wein aus Wasser gemacht und nicht Wein zu Wasser?
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16.04.2011 20:44 Uhr von ohne_alles
 
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Nach einer Flasche schmecken se alle gleich.
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16.04.2011 21:13 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
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@ohne_alles: "Nach einer Flasche schmecken se alle gleich."

Hauptsache knallt! ;-)
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16.04.2011 22:27 Uhr von Rychveldir
 
+0 | -1
 
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Systematisch falsch! Die Studie hat offenbar nicht im Geringsten auf das Weinwissen und die Verkostungserfahrung der Probanden geachtet. Teuren Wein von Billigem zu Unterscheiden muss gelernt werden. Viele der Unterscheidungsmerkmale werden von unerfahrenen Weintrinkern sogar falsch interpretiert oder einfach nicht gemocht (z.B. das Tannin eines guten Weines aus Bordeaux, die kräftige Säure eines tollen Rieslings etc.).

Tatsächlich findet auch fast jeder sein erstes Bier bitter und die wenigsten haben irgendwelche objektiven Gründe, warum sie dieses oder jenes Bier trinken. Wer sich nicht eingehend, also intensiver als nur viel davon zu trinken, mit der Materie beschäftigt kann auch hier Qualitäten nicht unterschieden.

Gleiches trifft sicher genauso auf Zigarren zu.

Ein gereifter teurer Wein hat aromen, mit denen nicht einmal auch als leidenschaftlicher Weintrinker, der Beruflich damit zu tun hat, immer etwas anfangen kann. Warum sollte auch jemandem einleuchten, dass ´guter Wein´ nach Leder, Tabak, Rauch, Laub, Erde oder Pferdestall riechen kann, während der wunderbar nach Trauben duftende 2-Euro-Wein aus dem Supermarkt ein fusel sein soll?

Für solche Erkenntnise braucht man zumindest Erfahrung im Trinken von teuren Weinen, und zwar viel. Wieviele aus 100 zufällig ausgewählten Menschen haben wohl in den letzten 12 Monaten mehr als 3 Weine um über 20, geschweige denn 50 Euro gekostet? Überlegt euch das mal...
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16.04.2011 23:22 Uhr von Gimpor
 
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@Rychveldir: Man muss also lernen, welcher Geschmack besser ist beim Wein? Kann mir persönlich doch egal sein, wie "Experten" gute Qualität definieren. Muss mir ja schließlich schmecken. Ein Geschmack, bei dem ich das gut empfinden erst "lernen" muss, ist für mich jedenfalls nicht unbedingt toll.
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17.04.2011 00:36 Uhr von blz
 
+3 | -0
 
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@BastB: Das stimmt nicht. Teure Weine, z.b. Auslese/Eiswein haben einen deutlich höheren Zuckergehalt (Öchsle) als günstige Weine. Diese Trauben müssen auch länger reifen und mit viel Aufmerksamkeit im Keller ausgebaut werden.
Dazu kommt, dass je nach Qualitätstufe immer weniger "hinzugepanscht" werden darf, damit der Wein besser schmeckt.
Rein qualitativ, handwerklich und von den Additiven sind teure Weine den günstigen meist Überlegen.

Wichtig ist aber, dass z.b. große Discounter oft guten Wein zu sehr günstigen Preisen anbieten. Man sieht nicht genau, von wo er stammt, aber oft sind es gute Weine zu sehr günstigen Preisen.
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17.04.2011 10:49 Uhr von artefaktum
 
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@BastB: "letztendlich ist jeder Wein mehr oder weniger gleich. Teuer wird Wein vor allem dann, wenn nur eine geringe Anzahl von Flaschen produziert wird, der Rest ist reine Einbildung."

Und das glaubst du wirklich? Wenn ja, ist´s erschreckend.
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17.04.2011 14:18 Uhr von faxe5
 
+1 | -1
 
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stimmt exakt: Hatte letzte Woche noch Durst und keinen Wein und Bier mehr im Haus - ausser Schnaps, den ich eh nicht mag.
Dann in letzter Ecke eine Flasche Champagner "Bruno Paillard 1989" gefunden und geköpft.
Interessehalber gegoogelt und siehe da: das Zeugs wird für ca. 46 €/Flasche gehandelt. Da hat die Pulle gleich ganz anders als bei Standard-Sekt gemundet
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17.04.2011 14:35 Uhr von WinnieW
 
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Nennt sich auch Placeboeffekt: und kommt auch in anderen Bereichen des menschl. Lebens vor.
Da spielt unsere Psyche doch eine gewaltige Rolle auf unsere Wahrnehmung.
Teurer = Besser –> Da wir recht behalten wollen, empfinden wir dies dann auch so.
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17.04.2011 15:12 Uhr von Dracultepes
 
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Es ist witzig wie die Leute hier den teuren Wein verteidigen nur damit sie keinen "billigen" trinken müssen und jeder denkt sie könnten sich keinen anderen leisten.

Der Test zeigt doch was die meisten denken. Wein ist wie vieles andere Selbstbeweihräucherung.

Es ist mir egal, aber schön das meine Meinung hierdurch untermauert wird.

Und damit meine ich nicht das die 1 Euro Plörre ausm Pappbecher scheiße schmeckt. Sondern einfach das teurer nicht besser ist. Das wird einem ja immer von den Pseudostudentenjuppies erklärt.

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