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Libyen: Lage in Misurata spitzt sich zu

Mit aller Gewalt werden zur Zeit Kämpfe um die Stadt Misurata in Libyen geführt. So werden Wohngebiete bombardiert und Krankenhäuser angegriffen. Mit der zunehmenden Verschlechterung der Lage der Rebellen wächst aber auch die Enttäuschung über die Nato.

Laut Human Rights Watch wurden in der Nacht zu Donnerstag Zivilisten mit international verachteter Streumunition in Form von drei Granaten durch Gaddafis Truppen angegriffen. Dabei handle es sich um Mörsergranaten spanischer Produktion. Gaddafis Sprecher wiesen die Vorwürfe des Einsatzes zurück.

Laut US-Außenministerin Hillary Clinton spitze sich die Lage in Misurata dermaßen zu, da die Kämpfe auf so beengtem Raum stattfinden würden. Libysche Oppositionelle fordern weitere Luftangriffe gegen Gaddafis Truppen, die Nato-Flugzeuge flogen bereits 145 Einsätze, darunter 58 Bombardements.


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WebReporter: KSX_news
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Krieg, Flugzeug, Libyen, NATO, Lage
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2011 21:45 Uhr von astarixe
 
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Tipp: Vielleicht sollten die islamistischen Aufständischen aufhören, Angehörigen der Volksgruppe Gaddafis mit langen Messern die Köpfe abzuschneiden und sich zurückziehen.

Humanitäre Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen helfen ihnen sicherlich, nach Benghazi zu fliehen und von dort aus ihren Kampf fortzusetzen.

Solange sich Islamisten in Moscheen und Krankenhäusern Misratas verschanzen, wird Gaddafi weiter bomben.
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17.04.2011 01:04 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -3
 
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Zur Lage der Demokratiebewegung in Nordafrika: Die libysche Demokratie Bewegung liegt offensichtlich nicht im Interesse aller NATO-Staaten. Viel mehr scheinen einige Regierungen besonders daran interessiert die NATO schach-matt zu setzen und die Aufständigen Gaddafi zu überlassen.

Auch ist es nicht nötig über die Gründe zu spekulieren, denn auch unsere Demokratie erstarrt längst in Machtpolitk und Lobbyismus. Für bürgerliche Freiheit ist da kaum mehr Platz als auf der Bühne eines Schauspielhauses.

Eine Renaissance demokratischer Ansprüche gibt es dagegen jetzt in der islamischen Welt. Und es ist die moralische Kraft dieses Anspruchs, die entweder unser Weltbild oder aber unsere Welt verändern wird.
Es liegt in unserem Interesse den Weg in eine bessere Welt zu finden, aber sicher nicht im opportunen Machtinteresse unserer Politiker.

Das Potenzial des Islam für die Sozial- und Herrschaftskritik ist und bleibt gewaltig:
Staat und Regime im Orient und in Afrika -- ISBN 978-3-531-18042-7

[ nachträglich editiert von meisterthomas ]
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17.04.2011 05:58 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -1
 
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Gut gebetet @meiterthomas, Amen

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