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Wieder Großdemonstration gegen Stuttgart 21

Zum ersten mal seit der Landtagswahl Ende März und dem damit verbundenen Regierungswechsel in Baden Württemberg haben heute wieder mehrere tausend Menschen gegen das umstrittene Bahnprojekt demonstriert.

Im Fadenkreuz der Kritik befand sich vornehmlich die nun mitregierende SPD. Seit der Landtagswahl stehen SPD und grüne in Koalitionsverhandlungen. Größter Knackpunkt hierbei: Stuttgart 21.

Während die SPD das Großprojekt befürwortet, wird es von den grünen rundweg abgelehnt. Ein Volksentscheid soll die Sache letztendlich entscheiden, allerdings ist dessen rechtliche Gestaltung noch nicht geklärt.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stuttgart, Partei, Demonstration, Stuttgart 21
Quelle: de.news.yahoo.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2011 22:20 Uhr von Ich_denke_erst
 
+4 | -8
 
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Die machen Deutschland noch kaputt: Ein paar tausend protestieren lautstark gegen Stuttgart21 - die schweigende Mehrheit ist wohl dafür. Wie sich das auf unsere Exportwirtschaft auswirkt möchte ich gar nicht wissen. Wie soll die Frage der Volksabstimmung gelöst werden - wir hatten doch auch schon ein Moratorium - das Ergebnis wurde doch von den Gegnern auch nicht anerkannt.
Mein Vorschlag: Kein ICE mehr nach Stuttgart - Es wird sich doch eine Nachbarstadt finden über die die Trasse laufen kann - dann müssen die Stuttgarter halt zur nächsten ICE Strecke mit dem Fahrrad fahren. Die Regionalexpresszüge vom Fahrplan her so ausdünnen dass der alte Bahnhof das noch schafft. Ansonsten keinerlei Reperaturen oder Wartung mehr am Stuttgarter Bahnhof.
Ich weiß dass das militant klingt aber mir geht diese Verweigerungshaltung in Deutschland gehörig auf den Senkel. Plötzlich werden Rockstars zu Bahnhofsingeneuren und Hausfrauen und Rentner können Bahnhöfe planen.
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17.04.2011 02:13 Uhr von Perisecor
 
+3 | -0
 
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@ ephemunch: Warum auch? Hätte die Agenda2010, Afghanistan oder irgendwas anderes die Leute so gestört, dann wären sie sicher auf die Straße gegangen.

Auch das in Stuttgart ist keine Mehrheit, sondern lediglich eine laute Minderheit.

"...krank" ist eher, dass du nicht einsehen willst, was die Mehrheit der Menschen möchte - und durch teilnahme bzw. nicht teilnahme an solchen Sachen auch ausreichend ausdrückt.
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17.04.2011 07:25 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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"Ein Volksentscheid soll die Sache letztendlich entscheiden, allerdings ist dessen rechtliche Gestaltung noch nicht geklärt. "

Das ist ein Satz der normalerweise in einer angeblichen Demokratie nicht vorkommen dürfte.

@Ich_denke_erst was du schreibst ist Quatsch. Es wird schon seit Jahren dagegen protestiert, nur in kleinerem Maße und ein Volksentscheid gefordert. Damals wurde diese Volksentscheid als gesetzeswidrig erklärt. Man hatte sogar die Stimmen zusammen um diesen Volksentscheid überhaupt anstreben zu können.

Das Problem ist das die Politiker den Bürger als einfach zu blöd hält (genau wie du) zu entscheiden aber gut genug dafür zu zahlen. Und was vor allem erbost ist dieses "Open End"- Gebaue, wo in der Wirtschaft kann man solche Scheiße baun und dann dann einfach weiter Geld fordern weil man sich verkalkuliert hat. Sowas ist nur mit Gelder möglich von den blöden Steuerzahlern.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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17.04.2011 13:05 Uhr von Perisecor
 
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@ CoffeeMaker: "Das ist ein Satz der normalerweise in einer angeblichen Demokratie nicht vorkommen dürfte."

Es gibt in Deutschland eine indirekte Demokratie - auf Bundesebene sowieso, aber auch grundsätzlich auf Landesebene.

Ich arbeite im Raum Stuttgart und weder maße ich mir an, zu wissen, ob der Bahnhof endgültig nötig ist oder nicht, noch traue ich das meinen Kollegen hier zu. Von irgendwelchen Leuten auf der Straße will ich da noch gar nicht sprechen.
Jetzt ist aber fraglich, wieso z.B. Leute aus Mannheim oder dem Main-Tauber-Kreis über einen Bahnhof in Stuttgart abstimmen sollten. Von der fehlenden Fachkompetenz zu schweigen, fehlt nämlich plötzlich auch noch die örtliche Betroffenheit.

"Es wird schon seit Jahren dagegen protestiert, nur in kleinerem Maße und ein Volksentscheid gefordert."

Ich fordere auch viel. Mir geht z.B. die Buslinie vor meinem Haus ziemlich auch die Nerven und ich fordere seit ich hier wohne, dass nachts keine Busse mehr fahren. Interessiert nur halt die Mehrheit nicht, folgerichtig wird der Busverkehr auch nicht eingestellt.

Dein letzter Absatz zeigt gut, dass du dich mit dem Thema Wirtschaft und Politik einfach nicht genug auseinander gesetzt hast.

"in der Wirtschaft kann man solche Scheiße baun und dann dann einfach weiter Geld fordern weil man sich verkalkuliert hat."

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