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Die Linke fordert: Energiekonzerne sollen Gewinne teilen

Die Vorsitzende der Partei Die Linke, Gesine Lötzsch, fordert die Bundesregierung dazu auf, die hohen Gewinne der Energiekonzerne nicht einfach zu billigen. Nachdem schon geduldet wurde, dass die vier großen Konzerne die deutschlandweite Versorgung unter sich aufgeteilt haben, gehe das zu weit.

Die Megagewinne sollen für Sozialtarife und Sozialleistungsempfänger mitgenutzt werden. Zusätzlich wird gefordert, das Energiekartell aufzulösen und die Strompreiskontrolle wieder einzuführen.

Im gleichen Schritt möchte Die Linke die kommunalen Energieversorger stärken und dem Atomausstieg im Grundgesetz Halt geben.


WebReporter: Unerwartet
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Die Linke, Energiekonzern, Gewinnbeteiligung
Quelle: www.presseportal.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2011 12:51 Uhr von BMWFahrer
 
+4 | -11
 
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Gewinn teilen: Die Stromkonzerne teilen ja bereits ihre Gewinne.
Ein Teil der Gewinne geht an den Sozialstaat in Form von Steuern, nennt sich Körperschaftsteuer.
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16.04.2011 13:23 Uhr von artefaktum
 
+13 | -2
 
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Die Forderung ist Quatsch was wir hier allerdings brauchen ist ein richtiger Markt und nicht so ein Oligopol von vier Energieriesen, die sich seit 10 Jahren rückhaltslos die Taschen voll machen.
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16.04.2011 14:03 Uhr von Hawkeye1976
 
+4 | -2
 
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Ganz unrecht hat sie nicht: Irgendwie muss man dieser Preistreiberei einhalt gebieten. Die machen sich seit Jahren gierig die Taschen voll und das vor allem auf Kosten der kleinen und mittleren Einkommen im Lande.
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16.04.2011 14:42 Uhr von ThePunisher89
 
+0 | -5
 
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Es sollte sich in erste Linie darum gekümmert werden, dass alle Konzerne auch ihre Mitarbeiter richtig bezahlen, warum sollen schon wieder Leute "belohnt" werden, die nicht arbeiten gehen?
Aber ansonsten, wäre es lobenswert wenn mächtige Großkonzerne (die ja auch in der Politik mitbestimmen dürfen...) etwas an die Allgemeinheit abgeben, so könnte man viele Kosten senken und vielen Menschen wäre damit geholfen.
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16.04.2011 14:42 Uhr von K.T.M.
 
+13 | -0
 
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Grundversorgung, wie Wasserversorgung, Stromversorgung, Straßenbau/Verkehrswege, gehören in staatliche Hand. Das wäre für den Steuerzahler am günstigsten.
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16.04.2011 16:12 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -0
 
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"warum sollen schon wieder Leute "belohnt" werden, die nicht arbeiten gehen? "

Du Schlaumeier kannst ja mal dafür sorgen das alle Arbeitslosen einen ordentlich bezahlten Job bekommen. Meinste die Arbeitslosen sind das freiwillig? Zwischen Auswahl zwischen Sklavendasein und Arbeitslosigkeit ist Arbeitslosigkeit das weitaus kleinere übel.

Wenn man die Gewinne oben halbiert kann man unten etliche Jobs schöpfen die zwar kapitalistisch gesehen unrentabel sind, die Arbeit aber trotzdem gemacht werden muss und schon gibt es wieder ordentliche Jobs mehr. Dann haben alle Arbeit, ein ordentliches Einkommen und du hättest nichts mehr zu Meckern über die faulen Arbeitslosen.

Aber das wäre Sozialismus und das wollen wir ja nicht gelle ;)

"Grundversorgung, wie Wasserversorgung, Stromversorgung, Straßenbau/Verkehrswege, gehören in staatliche Hand. Das wäre für den Steuerzahler am günstigsten. "

Da werden dir bestimmt ein paar Buchgelehrte vorheulen das staatliche Betriebe nicht rentabel wirtschaften ;)
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17.04.2011 00:05 Uhr von sabun
 
+0 | -0
 
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So unrecht: haben die Linken mal gar nicht mit dieser Aussage.
Dies wäre zu überlegen.
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17.04.2011 01:36 Uhr von ElChefo
 
+0 | -1
 
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Wie üblich schön den Stimmenfang spielen.

....wie das finanziert werden soll, vor allem vor dem Hintergrund der Gleichbehandlung vor dem Gesetz, das lassen die linken Gesellen mal wieder ungenannt.

Egal, auf Dauer wird sich sowieso wieder zeigen, wohin Verstaatlichung im Namen von Nichtduldung zu hoher Gewinne führen wird. Wie soll man diese Partei ernst nehmen?
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17.04.2011 02:08 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
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>> Energiekonzerne sollen Gewinne teilen <<: die staatsquote ist dieses jahr auf 46% gestiegen, was ich als teilen interpretieren würde =>

beim sprit sind es sogar über 70% steueranteil.

also was die linken da fordern ist ein alter hut und kaum mehr toppbar =>

bei den linken wäre der steueranteil 100%...der preis hingegen würde dagegen eher noch steigen.

schließlich muß der welt-eu-sozialstaat auch irgendwie finanziert werden.

die vorstände der energiekonzerne spielen dieses spiel natürlich gerne mit, solange so schön geteilt wird =>

p. s.
wie gut es den finanzen tut eine kommunale und eigene energieversorgung zu haben, sieht man an etlichen beispielen zu jenen kommunen, die ihr tafelsilber bereits verscherbelt haben...

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]

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