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Bundesfreiwilligendienst reizlos - Nun sollen Hartz-IV-Empfänger einspringen

Der Bundesfreiwilligendienst hätte den bisherigen Zivildienst ersetzen sollen, doch er läuft nur äußerst schleppend an. Statt der benötigten 35.000 Freiwilligen meldeten sich bisher nur wenige Tausend. Es zeichnet sich ab, dass den sozialen Einrichtungen erhebliche personelle Engpässe drohen.

CDU-Politiker sollen bereits den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages damit beauftragt haben, zu prüfen, ob ergänzend zu den Freiwilligen auch Hartz-IV-Empfänger zur Verrichtung sozialer Arbeit verpflichtet werden können, um den Personalnotstand zu beheben.

So äußerte sich Carsten Linnemann (CDU) gegenüber der Bild-Zeitung, dass es keine Denkverbote bei den Überlegungen geben dürfe. Der Vorschlag erntet darüber hinaus auch aus den Reihen des Bundesvorstandes der CDU Zuspruch.


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WebReporter: ohne_alles
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Dienst, Hartz-IV-Empfänger, Zivildienst, Freiwillige
Quelle: www.bild.de

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118 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2011 11:01 Uhr von Astaroth-Gabriel
 
+23 | -109
 
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16.04.2011 11:04 Uhr von Klassenfeind
 
+105 | -5
 
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Also doch: wieder nicht so ganz freiwillig...

H4 das "Mädchen" für alles

Na dann kann es in den Pflegebereichen ja nur noch bergauf gehen..

Armes Deutschland

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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16.04.2011 11:09 Uhr von lebraska
 
+102 | -6
 
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Reichsarbeitsdienst... *räusper* Freiwilligendienst gab es doch schon mal...
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16.04.2011 11:10 Uhr von Herkoo
 
+19 | -4
 
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Mit: Feuereifer werden die Harz4 Empfänger diesen Job ausführen,ganz bestimmt ! Tja,liebe Zivis....so ein Schlag in´s Gesicht ist wahrlich nicht schön,oder?
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16.04.2011 11:15 Uhr von Jorka
 
+96 | -5
 
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Finde ich sehr schlecht! Ich hab meinen Zivildienst in so einer Einrichtung verrichtet und kann nur sagen: Das ist keinesfalls was für jeden!
Wenn ich mir dann noch vorstelle das ein unmotivierter Arbeitsloser der für die Arbeit einen kümmerlichen Lohn bekommt zukünftig z.b. meine Mutter pflegen soll, dann kann ich nur sagen

NEIN! Stellt lieber Leute ein zu einem regulären Lohn! Sollte Arbeitslose gezwungen werden dort zu arbeiten, geht der Pflegedienst entgültig den Bach runter.

Edit: Ah ein Minus, der Kindergarten ist hier wohl wieder mal unterwegs, kauf dir einen Keks damit oder schreibe alternativ mal ein Argument warum du mir ein Minus gibst.

[ nachträglich editiert von Jorka ]
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16.04.2011 11:16 Uhr von Nihilist76
 
+42 | -2
 
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Christlich: Selbstbestimmter Arbeitsplatz für nen fairen Lohn. Eigentlich selbstverständlich. Und ruckzuck sind die 35000 Stellen besetzt.

Welches verachtende Menschenbild steckt eigentlich hinter diesen Zwangsverpflichtungsgedanken? Das wollen Christen sein? Um Gottes Willen..
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16.04.2011 11:21 Uhr von astarixe
 
+6 | -51
 
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16.04.2011 11:24 Uhr von krossi
 
+24 | -2
 
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Also: Ich bin ja dafür das Alg 2 Empfänger die Arbeit unserer Politiker machen... warum? Nun zu aller erst kostet ein Alg 2 Empfänger bedeutend weniger als ein Politiker, 2. wird mit Sicherheit mehr vernünftiges bei raus kommen als jetzt, 3. es gibt kein 3.!

Sag da noch einer Alg 2 Empfänger sollen keine regulären Jobs (1 Euro Job als Pflegepersonal) antreten.

Das war Satire.
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16.04.2011 11:28 Uhr von astarixe
 
+1 | -37
 
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16.04.2011 11:28 Uhr von BlackAngel28
 
+18 | -1
 
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Da spricht einiges dafür aber auch leider einiges dagegen. Finde es gut, wenn sich Leute, so wie zum bsp. der erste Threadschreiber sich freiwillig meldet, um die Lücken im sozialen Bereich freiwillig zu schließen.

Allerdings muss ich da auch dtjqworiz Recht geben, das die Arbeit nichts werden kann, wenn einfach die Leute dazu gezwungen werden, da es zur Zeit im Pflegebereich schon so bergab geht.

Verstehe aber nicht, und das ist meine eigene Erfahrung, warum dann die Leute bei den Jobcentern (Arge), die in diesen Berufszweig gerne möchten und da gibt es einige, trotzdem Steine in den Weg gelegt werden.

Sicherlich muss es dann finanzierbar sein, das gewisse Lehrgänge es geben muss, um auch in den Pflegeheimen usw. bestehen zu können.

Ich selber versuche seit 1 1/2 Jahren in den Pflegebereich zu kommen, aber irgendwie funktioniert das nicht so richtig, bzw. die Unterstützung, die ich da leider brauch,und das ist keine finanzielle, mangelhaft ist.

An und für sich keine schlechte Idee, aber bitte nicht mit Fällen, die es nicht wollen.
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16.04.2011 11:30 Uhr von artefaktum
 
+25 | -4
 
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@Schlottentieftaucher: "Leider will es sehr vielen Leistungsempfänger, welche Geld vom Steuerzahler erhalten, nicht in den Kopf, auch mal eine Gegenleistung zu erbringen."

Für unselbständige Arbeit hat man in einer freien(!) Marktwirtschaft das Recht auf einen Arbeitsvertrag. Wer arbeitet ist nicht mehr arbeitslos kann folglich auch gar kein HartzIV-Empfänger mehr sein.

Zudem: Wieso soll der Steuerzahler(!) diesen Einrichtung die Löhne zahlen? Gibt´s Arbeit jetzt umsonst?

Also: Anstellen und regulär bezahlen, JA!. Arbeit unter HartzIV-Bedingungen und auf Kosten der Steuerzahler, NEIN!

Das letztere ist meines Erachtens auch nicht mit unserem Grundgesetz vereinbar.
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16.04.2011 11:31 Uhr von UICC
 
+2 | -4
 
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hmm: Wenn man in dieser Zwangsveranstaltung steckt steht man dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung und darf sich nicht woanders bewerben oder wie soll das funktionieren?

Meine Idealvorstellung wäre, dass alle Zwangsverpflichteten nach dem ersten Tag einen Job woanders bekommen. Yeaaaah das wäre lustig!
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16.04.2011 11:35 Uhr von artefaktum
 
+9 | -2
 
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Zudem sollte man auch mal bedenken welches Licht dass auf die Menschen wirft, die da unter viel Einsatz und wenig Lohn jeden Tag arbeiten.

Und das da dann keine regulären Stellen gestrichen und so vom Steuerzahler subventionierte "Arbeitnehmer" die austauschen kann auch keiner bis ins letzte kontrollieren.
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16.04.2011 11:39 Uhr von artefaktum
 
+19 | -3
 
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@Schlottentieftaucher: "Von Zwangsarbeit spreche ich da nicht, die Leute erbrinnen eine Gegenleistung, denn Hartz ist keine Versicherungsleistung - kapierst Du aber eh nicht."

Eben. Und halt deshalb steht dir für unselbständige Arbeit ein Arbeitsvertrag und regulärer Lohn zu. Wer arbeitet(!) ist nicht mehr arbeitslos(!). Gegen deine Logik sperrt sich ja schon unsere Sprache.
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16.04.2011 11:44 Uhr von derNameIstProgramm
 
+2 | -12
 
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16.04.2011 11:45 Uhr von astarixe
 
+5 | -25
 
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16.04.2011 11:47 Uhr von artefaktum
 
+9 | -3
 
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@astarixe: "Wer arbeitslos ist, darf keine Ansprüche stellen."

Wer arbeitet(!), ist dann aber nicht mehr arbeitslos. So schwer ist das doch wirklich nicht zu verstehen.
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16.04.2011 11:52 Uhr von astarixe
 
+4 | -12
 
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@artefaktum: Und wer nicht arbeitet, darf eine Arbeit, die zumutbar ist, nicht ablehnen. Wenn er diese gemeinnützige Arbeit gut macht, soll er dafür nach ein paar Wochen ruhig mehr bekommen als Hartz IV.
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16.04.2011 11:54 Uhr von artefaktum
 
+19 | -3
 
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@astarixe: "Wenn er diese gemeinnützige Arbeit gut macht, soll er dafür nach ein paar Wochen ruhig mehr bekommen als Hartz IV."

Wer diese Arbeit macht ist Arbeitnehmer(!) mit gleichen Rechten und Pflchten. Das heißt, ihm steht ein reguläres Gehalt zu und nicht ein "ruhig mehr bekommen als HartzIV".
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16.04.2011 12:00 Uhr von wordbux
 
+16 | -3
 
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Zum Bundesfreiwilligendienst verpflichtet werden ??
Und die Wirtschaft scheffelt Milliarden.
1935 hatten wir auch einen Reichsarbeitsdienst ...
Die Geschichte wiederholt sich eben.
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16.04.2011 12:01 Uhr von astarixe
 
+3 | -14
 
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16.04.2011 12:03 Uhr von astarixe
 
+1 | -15
 
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16.04.2011 12:07 Uhr von artefaktum
 
+5 | -3
 
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@astarixe: "Manche wollen einfach nicht arbeiten, haben keinen Bock darauf, früh aufzustehen und den Rücken krumm zu machen. Um die geht es mir und die haben nicht vom Anfang an ein Anrecht auf ein Gehalt über Hartz-IV-Niveau."

Wer arbeitet fällt unter die Arbeitsgesetzgebung. Wir leben in einem Rechtsstaat, in dem Arbeitnehmer (das sind die die arbeiten) Rechte und Pflichten zustehen.

Arbeitnehmer = Rechte und Pflichten eines Arbeitnehmers

Arbeitsloser = Rechte und Pflichten eines Arbeitslosen

Das was du vorhast ging vielleicht in der DDR oder heute in Nordkorea.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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16.04.2011 12:27 Uhr von Serverhorst32
 
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Zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite bekommen Hartz4 Empfänger staatliche Leistungen die von der "Allgemeinheit" getragen werden, deshalb wäre es ja eigentlich absolut richtig wenn diese Menschen der Allgemeinheit etwas zurückgeben würden.

ABER:

Genauso wie bei den 1€ Jobbern vernichten diese Zwangsarbeiter dann reguläre Arbeitsstellen, denn viele soziale Einrichtungen werden dann lieber extrem billige oder gar kostenlose Zwangsarbeiter einsetzen bevor sie teure Vollzeit stellen schaffen.

Ich würde deshalb diesen Zwangsarbeitsdienst ablehnen.
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16.04.2011 12:37 Uhr von Bud_Bundyy
 
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