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Wissenschaftler führen alle Sprachen der Welt auf eine einzige Ursprache zurück

Eine neue Studie beweist, dass alle Sprachen der Welt - von Englisch bis Mandarin - sich aus einer einzigen prähistorischen Ursprache entwickelt haben, die es in Afrika vor mehreren tausenden Jahren gegeben hat.

Dr. Quentin Atkinson hat 500 Sprachen analysiert und fand heraus, dass sie alle eine Verbindung zu einem längst vergessenen Dialekt aufweisen, der vor 100.000 Jahren in Afrika gesprochen wurde.

Je weiter von der Urquelle entfernt, desto weniger Phoneme weist die jeweilige Sprache auf. So gibt es in der Sprache der San-Buschmänner, der eigentlichen Ureinwohner von Südafrika, 200 Phoneme, im Englischen hingegen nur 45 und in einigen der südamerikanischen Sprachen weniger als 15.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Welt, Wissenschaftler, Sprache
Quelle: www.dailymail.co.uk

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2011 10:52 Uhr von AnotherHater
 
+20 | -2
 
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Sehr interessant, danke dafür^^ =)
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16.04.2011 13:07 Uhr von Aggronaut
 
+3 | -0
 
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und wieder mal: nur ne halbe news. die ist keine wissenschafts seite, wäre deshalb schön wenn man zu dem begriff phonem was geschrieben hätte.
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16.04.2011 13:23 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+8 | -3
 
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@h311dr1v0r und Matthias1979: Es geht um 100.000 Jahre oder mehr. Genau weiß das niemand. Und Phoneme sind Laute.
Der Forscher behauptet nicht, die Ursprache gefunden zu haben sondern er behauptet herausgefunden zu haben, dass die Anzahl an Lauten in verschiedenen Sprachen darauf hindeutet, dass es eine einzige Ursprache in Afrika gab. Das steht im Gegensatz zu Theorien, die davon ausgehen, dass sich die Sprache mehrmals unabhängig entwickelt hat.
Das klingt, wie ich finde sehr plausibel.
@Matthias
Nirgendwo steht, dass Sprache genetisch veranlagt sei und die Geschichte von Friedrich II. und seinen Sprachversuchen mit Neugeborenen gilt als unglaubwürdig.
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16.04.2011 14:06 Uhr von ChiefAlfredo
 
+3 | -6
 
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Verstehe ich nicht wenn ich heuite die Kids quatschen höre, hört sich das genauso an, wie die Vorprimaten sich unterhaltn haben müssen ... Es ist bestimmt genau so ein Qauderwelsch, wie man es vor 100 000 Jahren gequarkt haben muß !!! Hat sich also nicht wirklich etwas geändert - oder?
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16.04.2011 14:36 Uhr von ToH
 
+4 | -0
 
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klingt für mich jetzt nich wirklich überaschend, wenn ich davon ausgehe, dass der moderne Mensch seinen Ursprung ebenfalls in Afrika hat. Die werden schließlich auch auf die ein oder andere Art miteinander kommuniziert haben. Und wenn der Ursprung der Menschheit in Afrika liegt, dann auch der Ursprung der menschlichen Sprache. Das is nu wirklich kein Kunstwerk.
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16.04.2011 15:07 Uhr von d1pe
 
+3 | -1
 
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Studie beweist? Diese Studie beweist rein gar nichts. Die Studie zeigt lediglich auf, dass die Möglichkeit bestünde, dass sich alle Sprachen aus einer Ursprache entwickelte.
Desweiteren frage ich mich, wie man heutige Sprachen mit einem "Dialekt [...], der vor 100.000 Jahren in Afrika gesprochen wurde" vergleichen kann.
Also im Endeffekt handelt es sich hier um eine neue Sprachursprungstheorie, von denen es hunderte gibt.
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16.04.2011 17:35 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+0 | -0
 
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die News ist nicht optimal geschrieben, stimmt schon.
Der Forscher selbst ist nicht unbedingt unseriös. In der Paläolinguistik ist es generell schwer bis unmöglich Beweise für irgendwas zu finden. Die Theorie der von dir verlinkten Proto-Weltsprache gibt es schon lange aber der Vergleich des Phoneminventars untermauert diese Theorie und macht sie wahrscheinlicher. Nicht mehr, nicht weniger.
"Bei keiner Zuneigung sterben die Kinder." Stimmt wohl. Aber ob sie zu sprechen anfangen wenn man nicht mit ihnen redet aber sie ab und zu knuddelt wäre eine andere, interessante Frage.
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16.04.2011 18:04 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -2
 
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H311dr1v0r: "Ich weiß was Phenome sind"

sicher?
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16.04.2011 18:53 Uhr von Leeson
 
+1 | -1
 
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Sehr interessant: Ich habe mir schon oft die Frage gestellt, woher die Sprache kommt, was die Erste war usw.

Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass es einen Ursprung gibt.
Ich meine. damals ist man nicht so rumgekommen wie in den letzen 2000-3000 Jahren.
Da hat sich das mehr auf einen "Clan" beschrenkt.
Rudelbildung wie bei Tieren :)
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16.04.2011 20:33 Uhr von APOPHYS
 
+0 | -0
 
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Die Nazis hatten in den 30er - 40er jahren auch versuche an kindern gemacht, um die ursprache wieder zu entdecken.
diese versuche sind auch alle sammt gescheitert.
ich will das natürlich nicht gutheißen, aber ich wollte dies mal erwähen, da die geschichte von Friedrich II, hier erwähnt wurde.

@Matthias1979
sprache ist eigendlich doch genetisch bedingt.
zumindest teilweise.
denn der drang sich mit lauten und zeichen verständlich zu machen, ist instink und instinkt liegt in den genen.
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16.04.2011 22:23 Uhr von NoGo
 
+1 | -0
 
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Um was es eigentlich geht: ist wohl die Frage: hat sich die Sprache entwickelt, bevor sich die Menschen von Afrika aus über die Welt verbreitet haben, oder erst danach, also "zentral" oder mehrmals bei den einzelnen Völkern.
Sicherlich kann die Sprache auch in Afrika zuerst nur bei einem Clan entstanden sein und wurde dann dort durch "Vermischungen" und bei Begegnungen unter den Clans weiterverbreitet. Schlussendlich sind dann einige von diesen Clans losgezogen und haben sich über die Welt ausgebreitet. Ich denke mal, die hohe Anzahl der Phoneme bei sehr alten Sprachen kommt daher, dass sie näher am Ursprung liegen und das waren mit ziemlicher Sicherheit die Laute von Affen (jetzt kommen wieder alle Kreationisten daher und schwafeln von der Bibel...).
Wenn man nach dieser Theorie geht, haben sich Menschen also in der Frühzeit vor allem über unterschiedliche Laute ausgedrückt, während sich über die Jahrtausende hinweg die Einzellaute weniger wurden und komplexere "Lautkombinationen", also Wörter, geschaffen wurden.
In meinen Augen macht das im großen und ganzen Sinn.

Was ich hier geschrieben habe, ist natürlich nur meine eigene Meinung zu der Theorie.
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17.04.2011 06:42 Uhr von Anlex
 
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Seit wann: kann eine Studie etwas _beweisen_?

Die Studie legt das vielleicht nahe oder untermauert die zugrundeliegende These, aber von Beweis kann nicht die Rede sein.

Qualität der News: Miserabel

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