16.04.11 09:25 Uhr
 6.357
 

Wissenschaftler führen alle Sprachen der Welt auf eine einzige Ursprache zurück

Eine neue Studie beweist, dass alle Sprachen der Welt - von Englisch bis Mandarin - sich aus einer einzigen prähistorischen Ursprache entwickelt haben, die es in Afrika vor mehreren tausenden Jahren gegeben hat.

Dr. Quentin Atkinson hat 500 Sprachen analysiert und fand heraus, dass sie alle eine Verbindung zu einem längst vergessenen Dialekt aufweisen, der vor 100.000 Jahren in Afrika gesprochen wurde.

Je weiter von der Urquelle entfernt, desto weniger Phoneme weist die jeweilige Sprache auf. So gibt es in der Sprache der San-Buschmänner, der eigentlichen Ureinwohner von Südafrika, 200 Phoneme, im Englischen hingegen nur 45 und in einigen der südamerikanischen Sprachen weniger als 15.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: irving
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Welt, Wissenschaftler, Sprache
Quelle: www.dailymail.co.uk

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nigeria: Entführer fordern Lösegeld für deutsche Archäologen
Britische Forscher haben Hummeln dazu gebracht, Fußball zu spielen
Neuseeland: 61 Millionen Jahr alt - Forscher entdecken fossilen Riesenpinguin

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.04.2011 10:52 Uhr von AnotherHater
 
+20 | -2
 
ANZEIGEN
Sehr interessant, danke dafür^^ =)
Kommentar ansehen
16.04.2011 13:07 Uhr von Aggronaut
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
und wieder mal: nur ne halbe news. die ist keine wissenschafts seite, wäre deshalb schön wenn man zu dem begriff phonem was geschrieben hätte.
Kommentar ansehen
16.04.2011 13:23 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
@h311dr1v0r und Matthias1979: Es geht um 100.000 Jahre oder mehr. Genau weiß das niemand. Und Phoneme sind Laute.
Der Forscher behauptet nicht, die Ursprache gefunden zu haben sondern er behauptet herausgefunden zu haben, dass die Anzahl an Lauten in verschiedenen Sprachen darauf hindeutet, dass es eine einzige Ursprache in Afrika gab. Das steht im Gegensatz zu Theorien, die davon ausgehen, dass sich die Sprache mehrmals unabhängig entwickelt hat.
Das klingt, wie ich finde sehr plausibel.
@Matthias
Nirgendwo steht, dass Sprache genetisch veranlagt sei und die Geschichte von Friedrich II. und seinen Sprachversuchen mit Neugeborenen gilt als unglaubwürdig.
Kommentar ansehen
16.04.2011 14:06 Uhr von ChiefAlfredo
 
+3 | -6
 
ANZEIGEN
Verstehe ich nicht wenn ich heuite die Kids quatschen höre, hört sich das genauso an, wie die Vorprimaten sich unterhaltn haben müssen ... Es ist bestimmt genau so ein Qauderwelsch, wie man es vor 100 000 Jahren gequarkt haben muß !!! Hat sich also nicht wirklich etwas geändert - oder?