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Bundesregierung plant Mietrechtsreform zu Gunsten der Mieter

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin, setzt sich bei der anstehenden Mietrechtsreform für die Mieter ein. Anders als ursprünglich vorgesehen sollen die Mietkosten nach einer Gebäudesanierung nur um maximal elf Prozent der Sanierungskosten steigen dürfen.

Der forcierte Ausbau der Gebäudesanierungen ist ein wichtiger Bestandteil der von der Regierung angestrebten Energiewende. Etwa 40 Prozent der Primärenergie sowie ein Drittel der Emissionen entfallen auf Gebäude.

Die geplante Gesetzesänderung soll bis Mitte des Jahres vorgestellt werden.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesregierung, Miete, Sanierung, Mieter, Vermieter
Quelle: www.ftd.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2011 19:41 Uhr von RMK
 
+17 | -7
 
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lol? "Bundesregierung plant Mietrechtsreform zu Gunsten der Mieter"
"sollen die Mietkosten nach einer Gebäudesanierung nur um maximal elf Prozent der Sanierungskosten steigen dürfen"

Was ist da zu Gunsten der Mieter? Es wird halt nicht NOCH TEURER, aber teurer wirds für die Mieter...

Wär das selbe wenn ich schreibe:
"Bundesregierung plant Treibstoffpreisreform zu Gunsten der Autofahrer" -> wird nur 10 statt 20 Cent teurer
*facepalm*
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15.04.2011 19:45 Uhr von HansGünter
 
+4 | -11
 
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RMk: Ansonnsten könnte der Mieter alles auf dich abwelsen.
Also ist diese Reform zu deinen Gunsten.
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15.04.2011 21:13 Uhr von quade34
 
+5 | -0
 
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na klar: immer auf Kosten derjenigen, die ihr Geld nicht verkonsumieren, sondern es anderen zur Nutzung stellen. Es macht richtig Spass, Wohnraum zu erstellen, um dann 30 Jahre die Zinsen zu ernten, wenn zwischenzeitlich immer mehr Enteignungen vollzogen werden. Der Staat hat sich aus dem wohnungsbau zurück gezogen. Warum wohl?. Weil die Finanzierung aus Steuermitteln nicht mehr geht, aber über die Abzocke der Privaten sich leicht als unsozial verkaufen lässt.
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15.04.2011 21:53 Uhr von astarixe
 
+5 | -5
 
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Viele werden deshalb umziehen müssen: weil sie sich die Mietsteigerung nicht mehr leisten können.

Hartz-IV-Empfänger werden davon wohl besonders betroffen sein und bei der Gelegenheit einfach so aus den Innenstädten vertrieben.
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15.04.2011 23:02 Uhr von TeKILLA100101
 
+4 | -0
 
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@astarixe: bekommen hartz 4 empfänger die meite nicht vom amt bezahlt? übernehmen die mieterhöhungen nicht?

alles in allem naja is halt bisschen weniger übel. ich sehe es so, dass man in nem haus eben nicht immer nur miete kassieren darf, ohne irgendwann auch ma wieder zu investieren... leider machen das die wenigsten und lassen den mieter in 30 jahre alten badezimmern rumgurken,. statt mal für was frisches neues zu sorgen. bezahlt hat sich das bis dahin allemal gemacht, nur wills keiner zugeben
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15.04.2011 23:11 Uhr von astarixe
 
+2 | -0
 
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@TeKILLA100101: Wenn die Stadtwohnung dadurch zu teuer wird und es auf dem Land günstigeren Wohnraum gibt, muss man umziehen.
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15.04.2011 23:23 Uhr von TeKILLA100101
 
+3 | -0
 
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@astarixe: sind stadt wohnungen nicht generell teurer als wohnungen aufm land?

ich kenne mich damit nich aus (zum glück) deshalb kann ich dazu nich soviel sagen... finds nur schade, wie sehr vermieter ihre häuser verkommen lassen obwohl man mieter hat, die schon seit jahrzehnten da wohnen...
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16.04.2011 00:14 Uhr von astarixe
 
+2 | -1
 
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@TeKILLA100101: Eben das ist der Grund, weshalb die Langzeitarbeitslosen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus den Innenstädten vertrieben werden. In Berlin und Hamburg wird es - falls das geschieht - regelrechte Massenexodusse geben.

Das Amt zahlt die Miete nur bis zu einer bestimmten Höhe und wenn die überschritten wird muss man entweder die Mehrkosten selbst zahlen (von 359 Euro... HIV) oder sich ne andere Wohnung suchen. Wenn das 100.000 Menschen in Berlin tun wird das Angebot ziemlich knapp.
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16.04.2011 08:58 Uhr von smart1985
 
+0 | -1
 
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die frage die wir uns stellen sollten ist doch wie sieht die aktuelle regelung es vor ?

vergleich heute und neuregelung ???

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