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Bundesverfassungsgericht stärkt Rechte von psychisch Kranken

Weil er fast Frau und Tochter erschlug, wurde Andre P. vor knapp zwölf Jahren in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen. Im Prozess wurde ihm eine "akute wahnhafte Störung" bescheinigt.

Doch der 59-Jährige weigerte sich, Medikamente in der Psychiatrie zu nehmen. Dazu zwingen darf man ihn nicht, so das Bundesverfassungsgericht.

Nach fünf Jahren Streit mit Behörden und Gerichten erhielt der Mann nun endgültig Recht, denn auch psychisch kranke Straftäter dürfen nicht gegen ihren Willen behandelt werden.


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WebReporter: darmspuehler
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Medikament, Behandlung, Bundesverfassungsgericht, Rechte, Psyche
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2011 18:18 Uhr von IfindU
 
+5 | -3
 
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@ImmerNurIch: Da steht nichts davon, dass er frei ist, frei kommt oder frei kommen soll. Und wenn er ewig in der Geschlossenen verbringt sollte ihm das Recht zugestanden werden zu entscheiden ob er Medikamente nehmen will oder nicht.
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15.04.2011 19:49 Uhr von NGen
 
+5 | -2
 
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@ImmerNurIch: es geht eher darum, ob die leute eventuell gegen ihren willen für pharmaunternehmen als versuchskaninchen missbraucht werden können. also wenn du irgend ne vorgeschichte hast, hätten sie dich alles schlucken lassen können was sie wollen. kennt man von inhaftierten aus versuchsanstalten der ehemaligen tschecheslowakei und korea.
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15.04.2011 20:04 Uhr von Seelenkrank
 
+1 | -1
 
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Was? Man darf ihm keine Medikamente geben?

Wenn jemand eine Gefahr für sich selbst und für andere ist, darf diese Person auch gegen ihren Willen in der Psychatrie gehalten werden, wenn die Person ausrastet darf sie auch fixiert werden... Warum darf man ihm keine Medikamente geben?

Vielen (auch älteren) Leuten werden auch gegen ihren Willen Tabletten verabreicht, anschließend wird auch kontrolliert, ob sie die Tablette auch wirklich verschluckt haben.
Oder man muss die Medikamente direkt vor dem Pflegerpersonal einnehmen.
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16.04.2011 04:59 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -3
 
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Ich möchte mich solidarisch auf die Seite @Immernurich und @Seelenkrank stellen.

Es gibt internationale Menschenrechtskommisonen, wo das geregelt ist. Ein gefährlicher Straftäter hat mit seinen Straftaten gewisse Rechte verspielt und dazu sollte auch die Verweigerung der Einnahme von Medikamenten zählen.

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