15.04.11 15:19 Uhr
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Botnet "Coreflood": FBI steuert infizierte Computer

Sicherheitsexperten des Federal Bureau of Investigation planen weitere Schritte im Kampf gegen Botnets. So soll vor allem bei dem seit zehn Jahren aktiven Botnet "Coreflood" die Schadsoftware vom FBI selbst entfernt werden.

Funktionieren soll das Ganze folgendermaßen: Infizierte Rechner werden daran gehindert mit dem Steuer-PC in Verbindung zu treten, stattdessen sollen diese mit einem FBI-Rechner verbunden werden. Der gekaperte PC wird dann vom FBI-Rechner gesäubert und die Schadsoftware deaktiviert beziehungsweise gelöscht.

Dass diese Aktion nicht nur positive Reaktionen hervorruft, war abzusehen. Der infizierte PC wird ungefragt neu gestartet, wichtige (wenn auch) infizierte Daten könnten gelöscht werden.


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WebReporter: XvT0x
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Computer, Virus, FBI, Hightech, Botnet
Quelle: derstandard.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2011 15:19 Uhr von XvT0x
 
+22 | -5
 
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ich denke man darf hier leicht skeptisch sein aus welchem zweck das fbi hier wirklich zugriff auf die rechner will...

bin mir gerade nicht sicher ob ich lieber einen hacker oder das fbi auf meinem rechner habe ; ))
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15.04.2011 15:43 Uhr von Freggle82
 
+20 | -1
 
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So kann man sich die die Kosten: für die Entwicklung eines Bundestrojaners sparen.
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15.04.2011 16:15 Uhr von gravity86
 
+4 | -3
 
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Haftung? Und wer haftet für den Schaden, der durch den Datenverlust entstehen könnte? Eigentlich ist die Idee gar nicht schlecht aber wenn die anfangen wichtige Daten zu löschen wird´s kritisch.
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15.04.2011 17:26 Uhr von killerkalle
 
+4 | -8
 
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Nebenbei die: Kühlung der Kraftwerke in Japan wurde durch eine Siemenstechnologie gesteuert die auch im Irak im Einsatz war und dort vom Stuxnetvirus attackiert wurde und ....möglicherweise dazu geführt hat das 3 unterschiedlich aufgebaute Kühlsystem unabhngig voneinander versagt haben und ..ach was red ich noch



SPERRT DAS INTERNET ..Mehr Überwachung !!!! ich will kein Hackopfer werden :(
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15.04.2011 21:15 Uhr von Perisecor
 
+6 | -2
 
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@ gravity86

Jeder hat dafür zu sorgen, dass sein Rechner nicht Teil eines Botnetzwerkes ist.

Wer anfängt, dann Schadensersatz zu wollen, soll erstmal für den Schaden, den er mit seinem Botrechner angerichtet hat, zur Kasse gebeten werden.

@ killerkalle

Ich dachte bisher, es lag an dem extremen Erdbeben welches die Hochspannungsleitungen zerstörte und dem riesigen Tsunami, der Gebäude beschädigte und die Dieselgeneratoren geflutet hat.

Aber deine Version klingt viel logischer!1111


"ich will kein Hackopfer werden :( "

Biste doch schon längst. Du lässt jeden Irren irgendwelchen Müll in deinen Kopf hacken und verbeitest ihn dann, wie z.B. jetzt das mit Stuxnet.
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15.04.2011 21:26 Uhr von killerkalle
 
+1 | -2
 
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@peri: u.A.
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15.04.2011 23:14 Uhr von Alero
 
+1 | -0
 
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Sperrt das Internet :-D: Neee, ey, hier laufen `se `rum, und beim Bund schießen sie auf Scheiben. Ich muß mich erst mal beruhigen :-)))))
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16.04.2011 09:55 Uhr von CTGF
 
+1 | -1
 
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Ich kann mich der Meinung des Autors nur anschließen.
Das FBI ist auch nicht gerade seriöser als so ein Hacker.
In meinem Rechner möchte ich gar keine Schnüffler herumwurschteln lassen und schon gar nichts unauthorisiert löschen lassen.

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