15.04.11 14:12 Uhr
 6.399
 

Erster gesetzlichen Krankenkasse droht der Bankrott

Seitdem der Gesundheitsfond eingeführt wurde, ging bislang noch keine gesetzliche Krankenkasse pleite. Dies könnte sich nun ändern. Bereits Ende Juni könnte die City BKK geschlossen sein.

Die City BKK ist 2004 gegründet worden. Das Hauptproblem liegt im hohen Alter der Versicherten. Sowohl das Bundesversicherungsamt (BVA) als auch der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) sind unsicher, ob die City BKK saniert werden kann.

Die finanzielle Situation des ersten Quartals dieses Jahres wird über die Zukunft der Krankenkasse entscheiden. Bei einer Pleite wären die 183.000 Versicherten allerdings dennoch abgesichert, da andere Krankenkassen einspringen müssten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Firma, Pleite, Krankenkasse, Zahlung, Bankrott
Quelle: www.bild.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Großbritannien: IT-Problem - British Airways streicht Flüge
Italien: Ab 2018 keine neuen 1- und 2-Cent-Münzen mehr
Missernte in Madagaskar: Preis für Vanille explodiert

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.04.2011 14:22 Uhr von hxmbrsel
 
+36 | -1
 
ANZEIGEN
2004 gegründet? Klar weil wir ja auch sooo viele Krankenkassen brauchen, aber keine Angst der Steuerzahler kommt auch dafür gerne auf.
Kommentar ansehen
15.04.2011 14:23 Uhr von Katerle
 
+31 | -2
 
ANZEIGEN
würde man: die zahl der krankenkassen stark einschränken, dann wäre die gefahr das sowas passiert auf ein minimum gesenkt

die folge weniger verwaltungskosten und somit senkung der beiträge und lohnnebenkosten
Kommentar ansehen
15.04.2011 14:26 Uhr von hans_peter002
 
+2 | -26
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
15.04.2011 14:46 Uhr von KingPiKe
 
+25 | -0
 
ANZEIGEN
@hans_peter002: Nicht unbedingt sehr viele.
Zwar wären es weniger Krankenkassen, aber die Anzahl der Versicherten würde ja steigen. D.h. die Krankenkassen bräuchten trotzdem mehr Filialen, Angestellte, ect pp um das zu bewerkstelligen.
Kommentar ansehen
15.04.2011 14:57 Uhr von hans_peter002
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
@KingPiKe: Sehe ich nicht so. Beispiel: Jetzt sind eine Million Menschen in zehn Krankenkassen versichert. Wenn es nur noch eine Krankenkasse gibt, würden eine Million Menschen in dieser versichert sein, also bleibt die Zahl der Versicherten gleich.

Allerdings würden aus zehn Debitorenbuchhaltungen eine werden. Natürlich würde diese sehr groß sein, aber AN bleiben dennoch auf der Strecke.

Zweifelsohne wäre es für die Versicherten natürlich der bestmögliche Fall, eben wegen der Kostenersparnis.
Kommentar ansehen
15.04.2011 15:41 Uhr von ohne_alles
 
+16 | -6
 
ANZEIGEN
Ich hab sowieso nie verstanden, wieso es in DE 200 Krankenkassen geben muss.

Wie wär´s mit EINER Krankenkasse, in die ALLE einzahlen?

Private Versicherungen gehören abgeschafft und die Beitragsbemessungsgrenze ("Schutzzaun für Reiche") aufgehoben. Dann hätten wir keine Finanzierungsschwierigkeiten.
Kommentar ansehen
15.04.2011 16:00 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
"Allerdings würden aus zehn Debitorenbuchhaltungen eine werden. Natürlich würde diese sehr groß sein, aber AN bleiben dennoch auf der Strecke. "

Mit der Hälfte des Gehalts was die Kassenspitzen nur für Anwesenheit bekommen könnte man die Buchhaltung so laufen lassen wie sie ist und würde trotzdem noch Geld einsparen. Die einzigsten die sich dann einen neuen Job suchen müssten wären eben diese Spitzenkanditen und die haben sich in dieser Zeit schon soviel auf ihre Bankkonten angehäuft das sie sich nicht mal arbeitslos melden müssten.

Allerdings bedeutet Kapitalismus das man immer erst unten anfängt zu sparen.
Kommentar ansehen
15.04.2011 18:27 Uhr von pLu3schba3R
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Genau das ist doch so gewollt! Der Aufschrei wäre doch viel zu gross gewesen wenn man über politische Entscheidungen Krankenkassen geschlossen hätte ... muahaha wie ich das schon zu Bekannten gesagt habe als das beschlossen wurde ...


Ich glaub ich werde Hellseher ...
Kommentar ansehen
15.04.2011 19:34 Uhr von SpEeDy235
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
warum muss es über 200 krankenkassen geben, teilweise sogar x verschiedene. beispiel BKK, dann AOK, oder andere, wo es sehr viele unterkrankenkassen gibt. da sind oft alles riesen verwaltungsgebäude, zu viele mitarbeiter und oft nur verwaltungswust.
warum reagiert die politik nicht und stampft ein großteil der krankenkassen ein und lässt nur noch eine handvoll zu?
das würde sehr viele kosten sparen, man muss an der zahl der krankenkassen arbeiten. es wird doch in den nächsten jahren schlimmer. die leute werden immer älter, die behandlungen teurer.
Kommentar ansehen
15.04.2011 23:05 Uhr von Rob550
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Ich finde dass es schon richtigist, dass es viele Krankenkassen gibt, da es immernoch unterschiedliche Leistungen gibt.
Der Fehler der City BKK war nur, dass die Gründung total überflüssig war. Seit vielen Jahren wird die Zahl der Krankenkassen dezimiert, was es schwerer macht neue Krankenkassen zu gründen. Bestes Beispiel die Vereinigte IKK, die in den letzten Jahren mit etlichen Kassen fusionierte. Wo soll das hinführen? Ein Monopol der Kassen ist nicht gut, da die dann mit ihren Versicherten machen können was sie wollen. Ausweichmöglichkeiten gäbe es dann nciht. Resultat: überhöhte Beiträge, bedingt durch verschwendereische und gierige Kassen mit schlechten Leistungen (die wirklich nur das gesetzliche Mindestmaß enthalten).
Kommentar ansehen
16.04.2011 02:09 Uhr von shathh
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
So viele unterschiedliche Leistungen: kann es gar nicht geben, wie wir Krankenkassen haben!

http://de.wikipedia.org/...

Wofür brauchen wir 155 Krankenkassen in Deutschland?

So ein Mumpitz.
Kommentar ansehen
16.04.2011 10:46 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
klar: und weil es dann nur noch eine gibt werden die leistungen eingeschrängt viele bekommen sonderbehandlungen dann erst recht nicht mehr usw. usw.

wer wechseln will soll halt zu ner privaten kasse gehen ach das kannste dir nicht leisten? tja pech gehabt ...


leute denkt irgendeiner vieleicht mal etwas weiter?
auch bei den gesetzlichen kk gibt es unterschiede in der leistung und das würde dann erst recht die 2 klassen patienten fördern schlimmer als jetzt (gut dann haben einige wieder was zu motzen auch gut)

das problem liegt nicht in der menge sondern in der art und weise es mag sich hart anhören aber leider stimmt das schon, alte menschen kosten viel geld wo soll das denn her kommen wenn die jüngere generation nicht so finanzstark ist das der generationenpackt richtig funktioniert? und äh naja viele alte menschen die auf dem abstellgleis liegen gelassen worden sind/werden halt krank also wer soll das bezahlen ..

ich glaube der größte posten ist die starre haltung der krankenkassen schaut euch mal die strukturen an das is schweine teuer und da müsste was geändert werden aber da drüber redet ja kaum einer...
Kommentar ansehen
16.04.2011 11:36 Uhr von UICC
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@hans_peter002: Dann laß uns einfach noch 13.549 Krankenkassen aufmachen und wir haben keine Arbeitslosen mehr.
Kommentar ansehen
17.04.2011 13:27 Uhr von Dr.Eck
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
die Leute: bekommen es einfach nicht auf die Kette ... man kann seine Krankenkasse auch wechseln, wechselt doch alle in eine und alles wird gut ... dann machen die anderen Pleite und ihr habt euren Willen.

Ne das bekommen die Leute nicht hin ... dann schreien sie nach dem Staat der soll das alles "verstaatlichen" ... reagiert der Staat (Gott bewahre !) und verstaatlicht die Krankenkassen (mit welchem Recht ?!) dann schreine alle: Staatliche Kontrolle ! Die da Oben ! NWO ! ... Der Wutbürger ist nicht zufrieden zu stellen ...
Kommentar ansehen
17.04.2011 19:06 Uhr von oschulz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Rettungsfond: Seit jeher gibt es bei den Krankenkassen einen Rettungsfond, in den alle Kassen einzahlen. Kommt eine Kasse in finanzielle Not, wird sie aus dem Fond unterstützt. Somit kann keine Krankenkasse "pleite" gehen.
Kommentar ansehen
18.04.2011 09:59 Uhr von KingPR
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Durch den einheitlichen Beitragssatz: ist es einfach überflüssig, eine abnorme Zahl an gesetzlichen Krankenversicherungen zu haben. Eine staatlich kontrollierte Krankenkasse könnte hingegen die Verwaltung minimieren (wenn man es denn gut machen würde, aber die Theorie scheitert immer am Bürokratiewust unserer Behörden) und durch die Kostenerparnis die Leistung maximieren und die Selbstbeteiligung bei Behandlungen minimieren. Super für alle Versicherten.

Traurig das wir nicht in Utopia leben und der Staat eh alles versaut was er anfasst. Beste Beispiele: Post (Konkurrenz muss durch Gesetze zerstört werden, damit sie bestehen bleibt), Rundfunk (die ÖR brauchen doppelt soviel Budget wie alle privaten Sender zusammen, bringen mMn weniger Leistung und jammern trotzdem), Bahn (sau hohe Ticketpreise und trotzdem kriegen die nix auf die Reihe im Personenverkehr).

Refresh |<-- <-   1-16/16   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Mann schwerverletzt in Stöcken gefunden
Fußball: Fluch von Berlin besiegt - Dortmund mit 2:1 DFB-Pokalsieger
Großbritannien: IT-Problem - British Airways streicht Flüge


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?