Krebsvorsorge: Fukushima-Arbeiter sollen Stammzellen aufbewahren
Mittlerweile ist klar, dass das Stilllegen des Atomkraftwerks im japanischen Fukushima noch Jahre andauern wird. Dementsprechend steigt auch das Risiko der Mitarbeiter, an Krebs zu erkranken.
Deswegen empfehlen Ärzte der Japanischen Stiftung für Krebsforschung in Tokio jetzt, dass den Mitarbeitern periphere Stammzellen (PBSC) entnommen und aufbewahrt werden sollen.
Sollten die Mitarbeiter später an Krebs erkranken, könnten ihnen nach der Strahlentherapiebehandlung ihre gesunden Zellen wieder eingesetzt werden, damit neue Zellen entstehen können. Die japanische Atombranche hat aber Angst, dass dies ihrem Ansehen schaden könnte, weswegen sie sich dagegen wehren.