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Fußball: Finanzsituation europäischer Clubs ist "besorgniserregend"

Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, hat sich zu der Finanzsituation europäischer Fußballvereine und dem "Financial Fairplay" geäußert, welches ab der Saison 2011/2012 eingeführt wird.

Besonders in Spanien, England und Italien seien die Vereine zu suchen, welche finanziell die größten Defizite aufweisen. "Klubs, die mitunter sehr erfolgreich in der Champions League spielen, machen so viele Verluste wie die komplette Bundesliga zusammen", so Rummenigge.

Die Bundesliga stehe jedoch gut da und erfülle sämtliche Kriterien. Das nun beschlossene "Financial Fairplay" sorgt dafür, dass die Vereine nicht mehr ausgeben dürfen, als sie einnehmen. Bei größeren Vereinen sei man anfangs auf viel Widerstand gestoßen, ehe Platini die Investoren überzeugen konnte.


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WebReporter: Visix
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Klub, Besorgnis, Finanzsituation
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2011 13:13 Uhr von Visix
 
+5 | -0
 
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Dass es schlimm um die finanzielle Situation einiger Vereine steht, wusste ich. Aber zu lesen, dass einige Vereine tatsächlich so viel Minus machen, das ist erschreckend.
"Financial Fairplay" ist eine gute Idee, denke ich.
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15.04.2011 13:19 Uhr von atrocity
 
+10 | -1
 
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Ich habe ja 0 Ahnung von Fussball. Aber wäre es nciht sinnvoller statt dauernd irgendwelche Profis für en scheiß geld zu kaufen einfach mal auf den Nachwuchs zu setzen und sich selber gute Spieler heranzuziehen? Das kann nie so teuer sein wie das einkaufen von Spielern.
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15.04.2011 13:22 Uhr von Erdbeerfeldheld
 
+3 | -0
 
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@Autor: Mich wundert das nicht....in Italien haben zwei Vereine Gewinn gemacht in der letzten Saison, in Spanien schmeißen die nur so mit dem Geld um sich und in England leben einige Vereine nur noch weil der Investor noch nicht abgesprungen ist.
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15.04.2011 13:24 Uhr von RitterFips
 
+2 | -1
 
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hehehe: ade ronaldo und co.
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15.04.2011 13:48 Uhr von HBeene
 
+1 | -4
 
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Wo ist das Fair Play? Sagen wir mal Bayern München macht 1 Mio Gewinn...alles in Ordnung, weils ja Plus ist.

Real Madrid kauft für 1 Milliarde ein, macht 900 Mio Minus und dann schenkt der Präsident dem Verein 901 Mio...alles in Ordnung, weils ja Plus ist. (ja man kann auch Chelsea London nehmen)

Aber ist ja an sich alles Richtig, solangs einer bezahlt!

Von Deutschland, insbesondere Schalke und Dortmund, rede ich mal gar nicht...
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15.04.2011 14:54 Uhr von Mario1985
 
+3 | -0
 
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Hbeene: ich denke mal, dass das nach eigener Gewinn- und Verlustrechnung gehen wird.... Also Einnahmen - sonstige Kosten = Gewinn = Geld was für neue Spieler ausgegeben werden darf/kann, wobei es auch die "Sammlung" von Gewinnen geben kann, sprich ein Verein sich das Geld anspart....

Naja Schalke hat das Prinzip relativ schnell verstanden und entsprechend Reagiert... Schalke hat glaub ich 18 Tochtergesellschaften in denen Verbindlichkeiten und Verlustbringende Dinger "Gesammelt" sind, damit der Verein Schalke 04, eine nach außen hin positiv wirkende Bilanz vorlegen kann.
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15.04.2011 15:16 Uhr von Collateral Damage
 
+0 | -0
 
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HBeene: Dann solltest du dich vlt. mal genauer über das Projekt "Financial Fair Play" informieren ;)

Ich kenne zwar auch nicht mehr die Zahlen auswendig, jedoch werden auch die Finanzspritzen der Investoren beschränkt!

So darf ein Investor Anfangs noch 45 Mio jährlich investieren, ca 2019 (Oder etwas früher) nur noch 5 Mio!!

Und was 5 Mio im europäischen Fußball ausmachen (nämlich nix) muss ich ja niemandem sagen^^
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15.04.2011 15:31 Uhr von Scorpion2k4me
 
+1 | -0
 
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in der Quelle steht das: der FC Barcelona gut wirtschaftet, dabei liegt der Schuldenstand bei 430 Millionen.Und der Verein hatte 09/10 einen
Verlust von 70 Millionen.
Allerdings davor wohl 7Jahre schwarze Zahlen gehabt...

Somit wohl immer noch besser als Real Madrid.
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15.04.2011 15:32 Uhr von fallobst