15.04.11 12:43 Uhr
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Wie viel kostet die Energiewende?

Im Kanzleramt verschärft sich unmittelbar vor dem Energiegipfel (heute, 15.04.2011) der Streit darüber, wie teuer der Atomausstieg wird. Bislang ist unklar, wie der milliardenschwere Atomausstieg und die damit verbundene Energiewende finanziert werden sollen.

Darum hat Kanzlerin Angela Merkel zum Energiegipfel eingeladen - erstmals mit den SPD-Ministerpräsidenten. Doch an einem ernsthaften Interesse an einer Einigung mit den Ländern und der Opposition wird gezweifelt.

So auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD). Er sagte der "Berliner Zeitung": "Ich habe das Gefühl, dass immer noch getrickst wird und dass man uns nicht ehrlich einbinden will."


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WebReporter: Dommo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Regierung, Angela Merkel, Energie, Kurt Beck
Quelle: www.wallstreet-online.de

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15.04.2011 12:43 Uhr von Dommo
 
+3 | -1
 
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Die Botschaft der Bundesregierung ist, dass die Energiewende teuer wird - und das die Verbraucher einen maßgeblichen Preis zu zahlen haben. Der aktuell mitschwingende (drohende?) Unterton, dass der zu zahlende Preis womöglich ein sehr hoher sein könnte (weniger Arbeitsplätze, höhere Stromkosten), macht die Energiewende nicht gerade attraktiv für die Verbraucher. Mit Ehrlichkeit hat das nichts zu tun.
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15.04.2011 12:46 Uhr von anderschd
 
+1 | -0
 
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Mich interessiert eher, wem diese Kosten aufgebrummt werden?
Ich kann es mir denken, möchte es aber hören.
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15.04.2011 13:00 Uhr von Kabeltrommel
 
+2 | -0
 
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die: zeche zahlt der stromkunde. wenn die leute vernünftig sind, dann belassen wir es bei dem ausstiegsszenario, das die rotgrüne Bundesregierung seinerzeit beschlossen hat, und das auch von den stromkonzernen akzeptiert worden war.
Also, Rücknahme der Laufzeitverlängerung, aber auch keine überstürzte "Energiewende"!

Übrigens, so sehr ich mir kein AKW in der Nachbarschaft wünsche, ein 100m hohes Windrad möchte ich ebenfalls nicht im Garten stehen haben.
Kann man nicht vergleichen? Vielleicht doch. Zumal die Akzeptanz eines AKW in seiner Nachbarschaft meist recht hoch ist, da Arbeitsplätze davon abhängen, und die Leute gelernt haben, mit der Gefahr zu leben.
Ich habe aber noch von niemanden gehört, der das Windrad vorm Haus gutheißt.
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15.04.2011 13:59 Uhr von vmaxxer
 
+0 | -0
 
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Tja: Im regierungseigenen Gutachten steht aber auch drin das durch den Ausstieg einiges gespart wird. Und zwar ungefähr soviel wie der ausstieg kostet.

Aber die feinen Herren picken sich lieber nur den teil raus den sie verkaufen möchten.

Letztenendes wollen die alle nur unser bestes... unser Geld.
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15.04.2011 14:42 Uhr von K.T.M.
 
+1 | -0
 
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Grundversorgung gehört in staatliche Hand: Verstaatlichung der Energieversorgung nach Artikel 14 GG und schon wäre ein Anfang gemacht. Dann kann man endlich mal sinnvoll handeln, anstatt sich immer mit den Stromkonzernen anzulegen. Für den Steuerzahler wäre es auch billiger, weil man nicht mehr den Gewinn mitfinanziert.

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