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Tokio: Regierungssitz soll wegen Erdbebengefahr womöglich temporär verlegt werden

Die ständigen starken Nachbeben haben die japanische Regierung veranlasst, Planungen zur Verlegung der Regierung in Auftrag zu geben. In Erwägung gezogen wird ein Umzug der Regierung in die japanischen Städte Osaka oder Nagoya, welche genug Platz bieten würden.

Die beiden Alternativstädte liegen mindestens doppelt so weit entfernt von Fukushima wie Tokio. Nach Angaben der bulgarischen Nachrichtenagentur "Novinite.com", welche sich auf ITAR-TASS beruft, sind mögliche Strahlenbelastungen durch den Unglücksreaktor in den Plänen nicht erwähnt worden.

Nach Expertenmeinung hätte ein Erdbeben in Tokio mit einer Stärke von 7,2 verheerende Folgen. So müsste man mit 11.000 Toten und 210.000 Verletzten rechnen. Schon jetzt gibt es wegen der unsicheren Lage in Tokio massenhaft leerstehende Büros.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Erdbeben, Katastrophe, Tokio, Regierungssitz
Quelle: www.theintelligence.de

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