15.04.11 09:02 Uhr
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Die Weltwirtschaft befindet sich auf der Kippe

Carlo Cottarelli, der als Leiter der Abteilung für Finanzpolitik beim Internationalen Währungsfonds (IWF) arbeitet, hatte im September vergangenen Jahres noch gesagt, dass Staatspleiten unmöglich wären. Jedoch hat er sich dort geirrt.

Ein halbes Jahr nach seiner Prognose war Griechenland pleite, weitere Kandidaten innerhalb der EU gibt es bereits. Es drohen immer mehr Staatspleiten, vor allem in der Eurozone bereitet man sich in Finanzkreisen darauf vor. Jedoch hat die westliche Welt kaum Erfahrungen mit Staatspleiten.

Egal, welche Maßnahmen die Eurozone ansetzt, die Schulden, welche durch den Zinseszins exponentiell steigen, wachsen immer weiter. Es droht ein Finanz-Super GAU.


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WebReporter: SmittyWerben
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krise, Pleite, Prognose, Weltwirtschaft, Staatsbankrott
Quelle: www.zeit.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2011 09:02 Uhr von SmittyWerben
 
+39 | -3
 
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Diese Psychopathen am Steuer haben überhaupt nichts im Griff und belügen uns. Sie lenken die Karre bewusst in den Abgrund. Sie reden dauernd von Wachstum, man will damit aus den Problemen „herauswachsen“, eine Vorstellung die schon lange überholt ist. Spätestens die Katastrophe in Japan hat jede mögliche Steigerung der globalen Wirtschaft beendet. Die Märkte reagieren entsprechend und der Dollar und der Euro schwächeln weiter, die Aktienmärkte fallen, die Spekulanten haben das schon gecheckt.
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15.04.2011 09:14 Uhr von CTGF
 
+31 | -0
 
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Ja, in den oberen Etagen der Finanzpolitik wird so viel gelogen und geschönt, dabei sind wir schon auf Talfahrt.
Und es geht noch sehr viel weiter runter! Der Boden ist noch lange nicht in Sichtweite.!
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15.04.2011 10:13 Uhr von Pundito
 
+5 | -9
 
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[SmittyWerben] Meinung des Autors zum Thema: Du scheinst ja 100% die Meinung von Freeman auf ASR zu teilen :)
Haettest wenigstens die Quelle Deiner Meinung angeben koennen.
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15.04.2011 10:23 Uhr von NRT
 
+13 | -6
 
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"Es droht ein Finanz-Super GAU": Lasst doch bitte diese populistischen Ausdrücke.
Nur weil durch Japan der GAU (größter anzunehmender Unfall) in aller Munde ist muss man das nicht auch noch auf das zum Scheitern verurteilte Finanzsystem ausweiten...

Jeder mit ein wenig Verstand wird schon vor Jahren durchblickt haben, dass uns das Zinssystem mit ZinsesZins das Genick brechen wird...

Bei etwas Gewolltem von größter anzunehmender Unfall zu sprechen ist dermaßen unangebracht...!

peace, NRT
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15.04.2011 10:23 Uhr von SmittyWerben
 
+3 | -0
 
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@Pundito: Hehe^^ ja ich wollte auch Artikel von ASR hier veröffentlichen. Jedoch wurde mir dies verwehrt. die Quelle sei unzulässlich-.-
Aber ich finde es super, dass du ASR liest. man hätte es kaum besser in Worte fassen können :D
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15.04.2011 10:25 Uhr von SmittyWerben
 
+4 | -2
 
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@NRT: GAU ist nicht erst sein Japan in aller Munde. zumindest nicht meinerseits:D

Meinermeinung Nach ist nicht nur der Zins das Problem sondern generell Kredit. das ist das wahre Übel.

Und ich darf hier ja auch nicht schreiben, dass es geplant ist, sonst werd ich ja wieder direkt als spinner abgestempelt^^

[ nachträglich editiert von SmittyWerben ]
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15.04.2011 10:41 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -0
 
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Der Finanz-Super-GAU ist kaum noch zu kühlen: http://www.shortnews.de/...
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15.04.2011 10:59 Uhr von Götterspötter
 
+1 | -0
 
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Auf der Kippe ... ist schon richtig aber auf der Müllkippe :)
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15.04.2011 10:59 Uhr von NRT
 
+7 | -1
 
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@SmittyWerben: Deiner Meinnung nach ist der Kredit ist das wahre übel?

Schau mal, wenn ich mir von dir Geld leihe und es dir ein zu eins zurück gebe, spricht nichts gegen einen Kredit.
Versiehst du ihn aber mit Zinsen - sprich, ich muss dir mehr Geld zurück geben als du (als Banknotendrucker) mir gegeben hast - haben wir den Salat. Woher soll ich es nehmen?

und btw. es gibt ja auch noch irgendeinen Film der irgendeine Auszeichnung bekommen hat, wo sich höhere Finanziers einfach mal aussprechen und behaupten das alles abwendbar gewesen wäre (ist eine Art Doku). Von daher ist es sehr wohl gewollt... ;-)

peace, NRT

EdiTh (sagt);
und die GAU-Formulierung finde ich trotzdem unangebracht...

[ nachträglich editiert von NRT ]
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15.04.2011 11:01 Uhr von Rechthaberei
 
+3 | -0
 
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In Griechenland müssten 40 bis 50 Prozent der: Verbindlichkeiten gestrichen werden, damit das Land wieder auf die Füße kommt. Rating-Agenturen tippen auf bis zu 70 Prozent. Deutschland hätte dann die größten Lasten zu tragen. Die enormen Ersparnisse der Bundesbürger wurden auch in Griechenland angelegt, der deutsche Staat trägt die Hauptlast der Hilfskredite, die im Fall einer Pleite wohl ebenfalls nicht mehr komplett zurückgezahlt würden, und Deutschland ist der größte Anteilseigner der Europäischen Zentralbank, die Griechen-Bonds im Wert von geschätzt 40 Milliarden Euro aufgekauft hat.
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15.04.2011 11:02 Uhr von SmittyWerben
 
+1 | -10
 
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@NRT: Ja, ich finde der Zins ist vollkommen gerechtfertigt. Was hast du davon, mir Geld zu leihen, wenn das einzige was du davon hast, das Risiko ist alles zu verlieren?

Pack das Problem an der Wurzel
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15.04.2011 11:16 Uhr von mr_shneeply
 
+3 | -4
 
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es gibt keinen Super GAU: Das wäre genau so falsch wie ABM Maßnahme oder LKWs.
Die Abkürzung GAU bedeutet größter anzunehmender Unfall.
Da nützt es nichts vor das "größter" noch ein "Super" oder gar ein "Superduper" zu setzen, größter bleibt größter.

Zur News:
würden uns die Verantwortlichen wirklich sagen was tatsächlich Sache ist, würde das Finanzsystem unweigerlich zusammenbrechen.

Das Finanz/Bankensystem basiert auf dem Vertrauen der Anleger/Kunden der Banken.
Deshalb wird uns von der Presse auch immer wieder eingeredet es wäre alles in Ordnung.
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15.04.2011 12:33 Uhr von sicness66
 
+3 | -3
 
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Haircut: oder Enteignung des Großkapitals. Wähle jetzt!
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15.04.2011 13:54 Uhr von ShlomoXX
 
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weiterträumen Politiker!! "Egal, welche Maßnahmen die Eurozone ansetzt, die Schulden, welche durch den Zinseszins exponentiell steigen, wachsen immer weiter. Es droht ein Finanz-Super GAU."


steht da doch schwarz auf weiss:
Zinseszins ist daran Schuld
warum ist man noch nicht auf die Idee gekommen es abzuschaffen.
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15.04.2011 14:21 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -3
 
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griechenland war nicht pleite. es war "in finanziellen schwierigkeiten". wir haben es gerettet, bevor es wirklich pleite war. mussten wir wahrscheinlich auch, da sonst eventuell die ganze euro-währung am arsch gewesen wäre.
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15.04.2011 14:27 Uhr von alexanderr
 
+2 | -1
 
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"Jedoch hat er sich dort geirrt. "

jaha super. Er ist nicht der einzige, der sich irrt. Leider sind solche Fehleinschätzung heutzutage ein weitverbreitetes Problem und wird in Zukunft auch nicht abnehmen.
Wir sehen, immer mehr Falschprognosen von Wirtschafts"experten". Daran erkennt man, dass die wenig Ahnung haben, jedoch versuchen, klugzuschei**en. Hauptsache man erweckt den Anschein, man arbeitet und zeigt "Kompetenzen". Vor der WIrtschaftskrise 2008 sagte ein Experte, das die Weltwirtschaft ein dickes Plus verzeichnen wird. - Monate vergingen und es traf das dramatische Gegenteil ein. Und von solchen Leuten lassen wir uns was sagen und wir glauben denen.
Das sind vor allem die Sorte von Menschen, die auch noch die Politiker beraten. Und am Ende triffts das Volk.

Welch ein System......
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15.04.2011 14:27 Uhr von jschling
 
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Gott sei Dank: trifft es zumindest die armen Euro-Staaten
denn aufgrund des Euros in (mehr, oder eher immer weniger) unabhängigen Ländern, gibt es Regeln bezüglich der erlaubten Verschuldung. Wenn man dazu mal einen Blick über den grossen Teich wirft wird man sehen, dass die Staatsverschuldung der USA deutlich grösser ist - aber da gibt es keine gesetzlichen Grenzen zur Maximalverschludung = einfach ne neue Druckmaschine bestellen, wenn die vorhandenen schon auf maximum laufen *g*

Und bevor hier wieder einige Dummies über die betroffenen EU-Staaten meckern: Deutchland ist mit Abstand der Grösste Nutzniesser der Rettungsschirme. Zum einen wandert ein Grossteil der gewährten Rettung direkt in deutsche Firmen/Banken, zum anderen sind wir Export-Nation, wobei ca 80% unseres Exports in EU-Länder wandert - und damit das so bleibt müssen diese anderen EU-Länder (notfalls über Kredite/Rettungsschirme) natürlich flüssig gehalten werden.
Also bitte keine "raus aus der EU-Postings" von Leuten die offensichtlich keine Ahnung haben, denn ohne Eu und Euro wären wir hierzulande seit wenigstens 5 Jahren pleite - denn man kann noch so tolle Produkte absolut unschlagbar günstig produzieren, wenn es keine Käufer gibt die sich diese leisten können, sprich kaufen, hat man nicht viel von Billig-Arbeitern
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15.04.2011 22:30 Uhr von ShortComments
 
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RAUS AUS DER EU ABER SCHNELL!!! DM wieder her. Keine Rettungsschirme mehr für andere Länder, [edited by maeckes], Politikergehälter um 99% kürzen und davon die Schulden bezahlen ;)

Politiker sollte jemand sein, dem es nicht ums Geld, sondern um das Land geht.
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16.04.2011 00:43 Uhr von Kappii
 
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@ShortComments: ein Politker der zu wenig Geld verdient wird sich einen anderen Weg suchen mit seiner Macht Geld zu machen :)

[ nachträglich editiert von Kappii ]
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16.04.2011 08:22 Uhr von Markus487
 
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guter grund dafür, dat uns immer nur lügen verkauft werden
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16.04.2011 08:31 Uhr von Floxxor
 
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Hmmmm Sind nicht gerade Tarifverhandlungen in verschiedenen Branchen? Zu solchen Zeitpunkten fällt denen oft ein, dass die Wirtschaft zusammenbrechen wird, und dass Lohnforderungen zurückgeschraubt werden sollten. Und selbst, wenn er es sonstwo auf der Welt sagt, fällt einigen Medien es genau dann ein, so etwas zu solchen Zeitpunkten zu berichten.

...Aber schön zu sehen, wie schnell hier manche auf den ´super-D-Mark-scheiß-EU-scheiß-Griechen-Zug´ aufspringen ;-)
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24.04.2011 20:23 Uhr von Novoleiner
 
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SCHÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖN WEITER LECKEN: DAS DARF ABER HIER STEHEN SCHEISS TEAM IST ES HIER



Diese Psychopathen am Steuer haben überhaupt nichts im Griff und belügen uns. Sie lenken die Karre bewusst in den Abgrund. Sie reden dauernd von Wachstum, man will damit aus den Problemen „herauswachsen“, eine Vorstellung die schon lange überholt ist. Spätestens die Katastrophe in Japan hat jede mögliche Steigerung der globalen Wirtschaft beendet. Die Märkte reagieren entsprechend und der Dollar und der Euro schwächeln weiter, die Aktienmärkte fallen, die Spekulanten haben das schon gecheckt.
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15.05.2011 13:55 Uhr von neminem
 
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@Zins: ich glaube nicht, dass der Zins ein Ausgleich für das Verlustrisiko ist. Denn sind 10.000 Euro futsch trösten mich auch die 85 Euro oder wat ich bis dahin an Zinsen eingenommen habe nicht sehr ;-)

Denn als Ausgleich fürs Verlustrisiko kann man auch einfach eine Sicherheit wie das Auto einspannen.

Ich würde Zins eher als Honorar/Entschädigung dafür sehen, dass man jemandem ausgeholfen hat und selbst das Geld in der Zeit nicht verwenden kann. Als Geldgeber kann ich mich natürlich auch dafür entscheiden 0% zu verlangen.

Kredite sind wichtig, weil sie einem die Zeit sparen bis zur Erfüllung eines Wunsches das Geld selber zusammenzulegen. Sprich ich habe z.B. eine Geschäftsidee für die ich eine Maschine oder ein Auto brauche, aber kein Geld um es auf einmal zu bezahlen. Da ich aber sofort anfangen will, nehme ich einen Kredit auf und kann schonmal mit meinem Geschäft anfangen und ihn nebenher abbezahlen. Das spart mir einiges an Lebenszeit.

Hat aber auch einige Nachteile. Wie Globi find ichs z.B. auch total ungerecht, dass Arme durch höhere Zinsen stärker belastet werden. Wenn jemand schon einen Kredit eher weniger zurückzahlen kann, mach ich es ihm durch einen hohen Zins ja noch schwerer und für mich noch unwahrscheinlicher, dass ich das Geld zurück erhalte, schneide mir also ins eigene Fleisch. Womit ich meine These weiter oben bestätigt sehe. Denn ob ich einem Armen oder Reichen mein Geld leihe, ändert nichts an der Zeit oder an der Möglichkeit, die ich gehabt hätte mit dem Geld zu arbeiten.

Zins ist ein Dilemma. Einerseits find ichs auch paradox, dass ein Tauschmittel, selbst zum Tauschobjekt wird, andererseits aber auch gerechtfertigt. Zeit ist Geld oder Geld ist Zeit.


PS: ich lese immer wieder von neuer Weltordnung. Wie sieht die aus? Und warum fürchtet ihr euch vor ihr?

[ nachträglich editiert von neminem ]
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15.05.2011 15:03 Uhr von jonnyswiss
 
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Ehm, wen wunderts eigentlich? Ich verfolge seid rund 10 Jahren, wie sich die Einkommenslage in Deutschland immer mehr verschlechtert und dass so eine Meldung?

Na ja, ich wurde hier im SN schon ziemlich bösartig angemacht als ich fragt, wie sich die deutsche Bevölkerung all den Mist den diese Politiker machen auch gefallen lassen...

Aber da ich kein Promi bin habe ich ja auch nicht recht... ;-)

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