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Die Weltwirtschaft befindet sich auf der Kippe

Carlo Cottarelli, der als Leiter der Abteilung für Finanzpolitik beim Internationalen Währungsfonds (IWF) arbeitet, hatte im September vergangenen Jahres noch gesagt, dass Staatspleiten unmöglich wären. Jedoch hat er sich dort geirrt.

Ein halbes Jahr nach seiner Prognose war Griechenland pleite, weitere Kandidaten innerhalb der EU gibt es bereits. Es drohen immer mehr Staatspleiten, vor allem in der Eurozone bereitet man sich in Finanzkreisen darauf vor. Jedoch hat die westliche Welt kaum Erfahrungen mit Staatspleiten.

Egal, welche Maßnahmen die Eurozone ansetzt, die Schulden, welche durch den Zinseszins exponentiell steigen, wachsen immer weiter. Es droht ein Finanz-Super GAU.


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WebReporter: SmittyWerben
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krise, Pleite, Prognose, Weltwirtschaft, Staatsbankrott
Quelle: www.zeit.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2011 09:02 Uhr von SmittyWerben
 
+39 | -3
 
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Diese Psychopathen am Steuer haben überhaupt nichts im Griff und belügen uns. Sie lenken die Karre bewusst in den Abgrund. Sie reden dauernd von Wachstum, man will damit aus den Problemen „herauswachsen“, eine Vorstellung die schon lange überholt ist. Spätestens die Katastrophe in Japan hat jede mögliche Steigerung der globalen Wirtschaft beendet. Die Märkte reagieren entsprechend und der Dollar und der Euro schwächeln weiter, die Aktienmärkte fallen, die Spekulanten haben das schon gecheckt.
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15.04.2011 09:14 Uhr von CTGF
 
+31 | -0
 
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Ja, in den oberen Etagen der Finanzpolitik wird so viel gelogen und geschönt, dabei sind wir schon auf Talfahrt.
Und es geht noch sehr viel weiter runter! Der Boden ist noch lange nicht in Sichtweite.!
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15.04.2011 10:13 Uhr von Pundito
 
+5 | -9
 
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[SmittyWerben] Meinung des Autors zum Thema: Du scheinst ja 100% die Meinung von Freeman auf ASR zu teilen :)
Haettest wenigstens die Quelle Deiner Meinung angeben koennen.
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15.04.2011 10:23 Uhr von NRT
 
+13 | -6
 
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"Es droht ein Finanz-Super GAU": Lasst doch bitte diese populistischen Ausdrücke.
Nur weil durch Japan der GAU (größter anzunehmender Unfall) in aller Munde ist muss man das nicht auch noch auf das zum Scheitern verurteilte Finanzsystem ausweiten...

Jeder mit ein wenig Verstand wird schon vor Jahren durchblickt haben, dass uns das Zinssystem mit ZinsesZins das Genick brechen wird...

Bei etwas Gewolltem von größter anzunehmender Unfall zu sprechen ist dermaßen unangebracht...!

peace, NRT
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15.04.2011 10:23 Uhr von SmittyWerben
 
+3 | -0
 
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@Pundito: Hehe^^ ja ich wollte auch Artikel von ASR hier veröffentlichen. Jedoch wurde mir dies verwehrt. die Quelle sei unzulässlich-.-
Aber ich finde es super, dass du ASR liest. man hätte es kaum besser in Worte fassen können :D
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15.04.2011 10:25 Uhr von SmittyWerben
 
+4 | -2
 
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@NRT: GAU ist nicht erst sein Japan in aller Munde. zumindest nicht meinerseits:D

Meinermeinung Nach ist nicht nur der Zins das Problem sondern generell Kredit. das ist das wahre Übel.

Und ich darf hier ja auch nicht schreiben, dass es geplant ist, sonst werd ich ja wieder direkt als spinner abgestempelt^^

[ nachträglich editiert von SmittyWerben ]
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15.04.2011 10:41 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -0
 
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Der Finanz-Super-GAU ist kaum noch zu kühlen: http://www.shortnews.de/...
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15.04.2011 10:59 Uhr von Götterspötter
 
+1 | -0
 
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Auf der Kippe ... ist schon richtig aber auf der Müllkippe :)
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15.04.2011 10:59 Uhr von NRT
 
+7 | -1
 
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@SmittyWerben: Deiner Meinnung nach ist der Kredit ist das wahre übel?

Schau mal, wenn ich mir von dir Geld leihe und es dir ein zu eins zurück gebe, spricht nichts gegen einen Kredit.
Versiehst du ihn aber mit Zinsen - sprich, ich muss dir mehr Geld zurück geben als du (als Banknotendrucker) mir gegeben hast - haben wir den Salat. Woher soll ich es nehmen?

und btw. es gibt ja auch noch irgendeinen Film der irgendeine Auszeichnung bekommen hat, wo sich höhere Finanziers einfach mal aussprechen und behaupten das alles abwendbar gewesen wäre (ist eine Art Doku). Von daher ist es sehr wohl gewollt... ;-)

peace, NRT

EdiTh (sagt);
und die GAU-Formulierung finde ich trotzdem unangebracht...

[ nachträglich editiert von NRT ]
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15.04.2011 11:01 Uhr von Rechthaberei
 
+3 | -0
 
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In Griechenland müssten 40 bis 50 Prozent der: Verbindlichkeiten gestrichen werden, damit das Land wieder auf die Füße kommt. Rating-Agenturen tippen auf bis zu 70 Prozent. Deutschland hätte dann die größten Lasten zu tragen. Die enormen Ersparnisse der Bundesbürger wurden auch in Griechenland angelegt, der deutsche Staat trägt die Hauptlast der Hilfskredite, die im Fall einer Pleite wohl ebenfalls nicht mehr komplett zurückgezahlt würden, und Deutschland ist der größte Anteilseigner der Europäischen Zentralbank, die Griechen-Bonds im Wert von geschätzt 40 Milliarden Euro aufgekauft hat.
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15.04.2011 11:02 Uhr von SmittyWerben
 
+1 | -10
 
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@NRT: Ja, ich finde der Zins ist vollkommen gerechtfertigt. Was hast du davon, mir Geld zu leihen, wenn das einzige was du davon hast, das Risiko ist alles zu verlieren?

Pack das Problem an der Wurzel
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15.04.2011 11:16 Uhr von mr_shneeply
 
+3 | -4
 
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es gibt keinen Super GAU: Das wäre genau so falsch wie ABM Maßnahme oder LKWs.
Die Abkürzung GAU bedeutet größter anzunehmender Unfall.
Da nützt es nichts vor das "größter" noch ein "Super" oder gar ein "Superduper" zu setzen, größter bleibt größter.

Zur News:
würden uns die Verantwortlichen wirklich sagen was tatsächlich Sache ist, würde das Finanzsystem unweigerlich zusammenbrechen.

Das Finanz/Bankensystem basiert auf dem Vertrauen der Anleger/Kunden der Banken.
Deshalb wird uns von der Presse auch immer wieder eingeredet es wäre alles in Ordnung.
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15.04.2011 12:33 Uhr von sicness66
 
+3 | -3
 
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Haircut: oder Enteignung des Großkapitals. Wähle jetzt!
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15.04.2011 13:54 Uhr von ShlomoXX
 
+6 | -0
 
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weiterträumen Politiker!! "Egal, welche Maßnahmen die Eurozone ansetzt, die Schulden, welche durch den Zinseszins exponentiell steigen, wachsen immer weiter. Es droht ein Finanz-Super GAU."


steht da doch schwarz auf weiss:
Zinseszins ist daran Schuld
warum ist man noch nicht auf die Idee gekommen es abzuschaffen.
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15.04.2011 14:21 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -3
 
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griechenland war nicht pleite. es war "in finanziellen schwierigkeiten". wir haben es gerettet, bevor es wirklich pleite war. mussten wir wahrscheinlich auch, da sonst eventuell die ganze euro-währung am arsch gewesen wäre.
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15.04.2011 14:27 Uhr von alexanderr
 
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"Jedoch hat er sich dort geirrt. "

jaha super. Er ist nicht der einzige, der sich irrt. Leider sind solche Fehleinschätzung heutzutage ein weitverbreitetes Problem und wird in Zukunft auch nicht abnehmen.
Wir sehen, immer mehr Falschprognosen von Wirtschafts"experten". Daran erkennt man, dass die wenig Ahnung haben, jedoch versuchen, klugzuschei**en. Hauptsache man erweckt den Anschein, man arbeitet und zeigt "Kompetenzen". Vor der WIrtschaftskrise 2008 sagte ein Experte, das die Weltwirtschaft ein dickes Plus verzeichnen wird. - Monate vergingen und es traf das dramatische Gegenteil ein. Und von solchen Leuten lassen wir uns was sagen und wir glauben denen.
Das sind vor allem die Sorte von Menschen, die auch noch die Politiker beraten. Und am Ende triffts das Volk.

Welch ein System......
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15.04.2011 14:27 Uhr von jschling
 
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