14.04.11 22:21 Uhr
 1.985
 

Nordrhein-Westfalen: Die Grünen wollen das Partyverbot am Karfreitag kippen

Die Grünen in Nordrhein-Westfalen wollen das Partyverbot am Karfreitag kippen. Die Partei findet das Verbot von Unterhaltungsveranstaltungen an diesem kirchlichen Feiertag für absurd. Es wäre nicht richtig, dass Christen Anderen diktieren, wie sie sich am Karfreitag verhalten sollen.

Sven Lehmann, der Chef der NRW-Grünen, meinte, dass dieses Verbot nicht mehr zeitgemäß ist. Die Kölner FDP stimmt in dieser Sache mit den Grünen überein.

Die rot-grüne NRW-Landesregierung will allerdings an diesem Verbot nicht rütteln. "Wer die Aufhebung der besonderen Feiertagsruhe am Karfreitag propagiert, fordert nichts Anderes als mehr Werktage", so die evangelische Kirche. Darüber hinaus fehle solchen Leuten der Sinn für die kulturelle Entwicklung.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Die Grünen, Karfreitag
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kanzlerin stellt vor der Wahl klar: "Die Grünen sind kein bevorzugter Partner"
Die Grünen: Image als Steuererhöhungspartei soll der Vergangenheit angehören
Die Grünen fordern einen Mindestpreis für Fleisch

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.04.2011 22:33 Uhr von EIKATG
 
+29 | -24
 
ANZEIGEN
AUßNAHMSWEISE: geb ich da mal der Kirche recht!
Sollte das Tanzverbot gekippt werden, ist es dann nur noch ein kurzer Weg bis zum normalen Werktag.
Lieber hab ich ein Tanzverbot incl. Feiertag also iwann nur noch nen "normalen" Werktag.
Kommentar ansehen
14.04.2011 22:33 Uhr von shadow#
 
+21 | -13
 
ANZEIGEN
Mal was Vernünftiges! Was hat das bitte mit Werktagen zu tun?
Der Ostermontag ist ebenso ein Feiertag und nicht mit Tanzverbot belegt.
Des Weiteren kennen beispielsweise Berlin und Hamburg überhaupt kein Verbot von abendlichen Veranstaltungen.

Kann man Herrn Lehmann nicht mal als Botschafter der Vernunft nach Bayern schicken?
Kommentar ansehen
14.04.2011 22:36 Uhr von GhostOfZara
 
+24 | -7
 
ANZEIGEN
ich will keinen: werktag mehr, sondern einen feiertag, an dem ich auch feiern kann! ^^
Kommentar ansehen
14.04.2011 22:41 Uhr von atrocity
 
+8 | -4
 
ANZEIGEN
Baden Württemberg: In Baden Württemberg haben die Grünen die Möglichkeit das zu ändern. Also nicht nur dumm rum labern, sondern handeln!

Vermutlich sprechen da wieder Fraktionszwänge dagegen...
Kommentar ansehen
14.04.2011 22:44 Uhr von DonDan
 
+7 | -24
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
14.04.2011 22:51 Uhr von Registrator
 
+19 | -8
 
ANZEIGEN
Ob sinnvoll oder nicht, sei mal dahingestellt. Ein Verbot von abendlichen Veranstaltungen egal wann ist Blödsinn. Aber ständig gegen christlich oder deutsch sein fällt bei den Grünen mittlerweile auf. Wartet bei der Kritik an Karfreitag mal auf Kritik an muslimischen Feiertagen - wird es nicht geben. Glückwünsche zum Zuckerfest und zu Chanukkah, das können sie.

Grüne und Linke wollen Kinderbuch verbieten - zu viele deutsche Namen
http://www.pro-medienmagazin.de/...

Was die dem Islam in den ***** kriechen ist suboptimal für Deutschland.

Joschka Fischer:
„Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden. ”
„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“
Jürgen Trittin: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”
Daniel Cohn-Bendit: “Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen.
Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.”
Claudia Roth: “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”

Die lieben die eigene Bevölkerung! Fragt sich nur welche.
Kommentar ansehen
14.04.2011 22:57 Uhr von atrocity
 
+11 | -3
 
ANZEIGEN
Wo ist der Sinn des Tanzverbots? Man hat als Arbeitnehmer nur eine bestimmte Anzahl freier Tage... die sollte man auch so verbringen können wie man will.

Das in Wohngebieten oder neben Kirchen keine Party Musik an Tagen statt findet die andern wichtig sind, ok, damit kann man ja leben.

Aber selbst in Discos in Industriegebieten weit ab von jemandem den es stören könnte, ist das tanzen verboten.
Es ist kein Witz das da teilweise die Polizei vorbei kommt und den Stecker zieht. Inkl. Strafe.
Ich meine, dort kann es nun wirklich niemanden stören. Jemand der den Tag ruhig begehen möchte wird sicher nicht in ne Disco gehen.

Das hasse ich an den ganzen religiösen Spinnern. Wollen anderen vorschreiben wie sie ihr Leben zu leben haben, obwohl es sie gar nicht betrifft.
Leben und leben lassen...
Kommentar ansehen
14.04.2011 23:16 Uhr von shadow#
 
+11 | -3
 
ANZEIGEN
@DonDan: Nein, kann man nicht.
Und wenn es denn wie von dir gefordert "einen einzigen Tag" im Jahr so wäre, dann bitte am Volkstrauertag.

Es ist aber dummerweise nicht nur ein Tag - in Bayern sind es acht.
Acht! Das letzte Mal vor einigen Jahren verschärft, aktuell sind lokal weitere Restriktionen angedacht.
Das Problem ist auch nicht das "bis 0 Uhr" sondern das ´ab 0 Uhr´, das am Tag vorher jegliche Veranstaltungen verhindert.

Niemand möchte gröhlend während einer Messe vor der Kirche herumlungern, es kann aber nicht angehen dass eine religiöse Minderheit der Mehrheit vorschreibt, was sie an ihren freien Tagen zu tun und zu lassen hat!
Kommentar ansehen
14.04.2011 23:22 Uhr von D.Row
 
+5 | -9
 
ANZEIGEN
Hell? Jüdisch?

Also ich lebe in Deutschland, das ist nicht jüdisch.
Nichts gegen Juden, hier leben auch welche, aber das macht uns nicht gleich jüdisch.

Wir sind Christen, zumindest sind wir das, bis es eine neue Eichung der Begrifflichkeiten diesbezüglich gibt.

Mir sind Juden von der Kultur her genauso fremd, wie der Islam. Die einen unterdrücken ein bestimmtes Volk, die anderen ihre Frauen. Beides inakzeptabel. Uns trennt einfach mehr, als dass uns verbindet. Jedenfalls kulturell.

Also, wir sind nicht jüdisch. Und nicht islamisch. Wir sind Christen. Und wenn es jemand anzweifelt, die anderen Religionen wissen das.

[ nachträglich editiert von D.Row ]
Kommentar ansehen
14.04.2011 23:31 Uhr von D.Row
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
Hell: Und Arabisch ist was genau? Christlich-Arabien?

Haben dir deine jüdischen Freunde auch mal genau erklärt, was ein Goyim ist? Oder weiterführend die "United Goyim"?

Die jüdische Kultur ist genauso entfernt, wie die Islamische. Nur sind die einen gesellschaftlich einen Schritt schon weiter.

[ nachträglich editiert von D.Row ]
Kommentar ansehen
14.04.2011 23:41 Uhr von shadow#
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
@D.Row: Stimmt.

"Wir sind Christen."
Damit liegst du allerdings nur bedingt richtig.

Die größte einzelne Gruppe stellen mit einem guten Drittel der Bundesbürger die Konfessionslosen.
Wenn du alle christlichen Religionen zusammennimmst musst du diesem Drittel aber auch jene hinzurechnen die zwar auf dem Papier einer Konfession angehören, einem Geistlichen aber maximal bei einer Taufe, Hochzeit oder Beerdigung über den Weg laufen.
Selbst wenn du bei einer vorsichtigen Schätzung alle in der Statistik behältst die einmal im Jahr an Weihnachten in die Kirche gehen, stellen die die die mit Religion nichts am Hut haben immer noch die absolute Mehrheit.
Kommentar ansehen
14.04.2011 23:46 Uhr von supermeier
 
+10 | -3
 
ANZEIGEN
Religionsfreiheit: bedeuet auch auch diverse schwachsinnige Regeln von Religionen ignoreiren zu dürfen ohne dafür irgendwie benachteiligt zu werden.
Hoffentlich wird dieses Verbot endlich gekippt.

"Darüber hinaus fehle solchen Leuten der Sinn für die kulturelle Entwicklung"

Was diese sogenannten Ideologien in den letzten Jahrteausenden an Einfluss auf kulturelle Entwicklungen hatten, darauf kann jeder geistig gesunde, die Menschenrechte achtender, nicht pädophile Mensch gut drauf verzichten.
Kommentar ansehen
15.04.2011 00:04 Uhr von ElChefo
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
...an so vielen Stellen wird Toleranz erwartet...

...oder ist das nur Toleranz gegenüber Intoleranz?

Wenn doch schon an allen Ecken und Kanten andere Kulturen gesondert geschützt werden müssen, gilt das nicht für die Mehrheitskultur?

Interessant zu sehen, wie mal wieder zweierlei Maß angelegt werden.


Nur mal so als Denkanstoss:
In Deutschland (und im Westen allgemein) gilt der Sonntag als Ruhe- bzw. Feiertag. Woher diese kulturelle Tradition kommt, dürfte recht klar sein.
In anderen Teilen der Welt gilt etwa der Freitag als Feiertag, in wieder anderen Teilen ist es der Samstag.
Da man jetzt ja keinen aufgrund seiner Kultur benachteiligen darf, müsste jeder an seinem Tag halt frei bekommen. Da aber niemand ungleich behandelt werden darf, hätten wir hier flugs eine Vier-Tage-Woche. Wie absurd ist das denn bitte?
Kommentar ansehen
15.04.2011 00:16 Uhr von Götterspötter
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
@D.Row: Gehe ich richtig in der Annahme, das du nicht weisst wie viel wir den Arabern (und auch den frühen Islam/Moslems) an Kultur - Wissenschaft, Erfindungen und Medizin verdanken !

Z.B. Die Christen hätten die Pest im Mittelalter nicht überlebt, hätte es keine "unododoxen Araber/Moslems" gegeben die mit dem Medizin.kofferchen vorbeigeschaut hätten und die tötlichen Synthome zu lindern und zu bekämpfen.

Auch die hygienischen Grundsätze stammen von den Arabern ! Die viele Infektionskrankheiten abgewendet haben .....

Es gebe heute keine europäischen Christen mehr - ohne Arabisches Wissen !

Die Christen könnten heute die Bibel noch nicht lesen - hätte es im Spanischen Mittelalter keine Araber/Juden gegeben die die alten Schriften für Sie übersetzt haben !

Christen im Mittelalter ! Das stand für die Vernichtung von tausend Jahre altes Wissen und Kulturellen Schätzen - Wer glaubst du denn hat z.B. die Bibliotek von Alexandria zerstört - weil das dortige niedergeschriebene Wissen - nicht mit den christlichen Spinnereien übereingestimmt hat.

In Europa gab es nur ganz wenige vom Vatikan unabhängige Klöster die das alte Wissen und die Kultur der Europäischen Völker in Ihren geheimen Kellergewölben geschützt haben.

Rom war übrigends ein kleines Bauerndorf - als die Araber schon zivilisiert - in unserem Sinne - waren.
Das Römische Reich hätte es ohne die Arabische Kultur niemals in dieser Form gegeben !

... etc etc etc ......

Die eigentliche Europäische Kultur .... der Germanen / Kelten / Hunnen / Wikinger .. wurde mit viel Gewalt von den Christen zerstört (man könnte heute von einen christlichem Jihad sprechen)

Und ... :) ...... schau mal nach - wo das Christentum entstanden ist ...... Ich gebe dir mal einen Tip - Norwegen war es nicht - sondern mitten in der arabischen Welt !!!!

also zu behaupten das wir keine "arabisch-geprägte" Kultur in Europa haben .... zeigt mir wie wenig du doch von der europäischen und deutschen Kultur weisst.

geh weiter pennen und fantasier dir deine komische Kultur zusammen ...

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
Kommentar ansehen
15.04.2011 00:19 Uhr von D.Row
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Götter: Keineswegs vergesse ich das, das habe ich NIRGENDS gesagt. LIES!

Ich stellte NUR fest, dass MIR die jüdische Kultur genauso fremd oder nicht-fremd ist, wie die islamische. Und Hell sagte, islam sind wir nicht und zählte ARABISCH auf, was, meiner Meinung nach, islamisch anzusehen ist.

LIES! Also, was hast du für ein Problem, he? Wollteste hier n bissel dein Wikipedia-Wissen verteilen oder was?

Aber bevor du hier so einen Blödsinn über mich schreibst, lies durch, worüber wir sprechen, und wer was gesagt hat. Brausepaul.

[ nachträglich editiert von D.Row ]
Kommentar ansehen
15.04.2011 00:29 Uhr von D.Row
 
+1 | -7
 
ANZEIGEN
shadow: Alle deine Werte stammen aus einer christlichen Prägung. Oder wieso bringst du keinen um? Weil dir dein Gewissen nach Logik handeln. Einer u.a. moralischen Logik, nicht allein, weil du uns zum Leben brauchst. Und genau die wurden anfangs von der Kirche verbreitet.

Ja, Kirche fkt Kinder, Kirche hat gemordet, Kirche ist alt. Aber ein paar Sachen erkennen selbst Agnostiker, die die Kirche gutes Vorangebracht hat. Unter anderem die Werte, die im Westen gelten.

Und das hat nichts mit Gott in erster Linie zu tun. Die Kirche hat längst verstanden, dass die Bibel ein altes Leitwerk des optimalen Zusammenlebens ist. Optimal im Sinne von friedlich. Und auch nur innerhalb eines Kulturkreises praktizierbar. Wie alle Religionen beim Aufeinandertreffen die Menschen gegeneinander aufbringen.

Ist ja auch egal, jedenfalls stammen deine Werte aus einer christlichen Grundeinstellung, welche sich in deiner Umgebung abzeichnet und somit auch den Nicht-Gläubigen zu einem Christen macht.

Kurz und bündig:

Du weisst, was ein Kreuz ist, dagegen kannst du dich nicht wehren. Und du würdest überall, da durch Umgebung geprimpt, eher auf das Kreuz ansprechen, als auf irgend ein anderes Symbol.

Tut mir leid :)

[ nachträglich editiert von D.Row ]
Kommentar ansehen
15.04.2011 00:49 Uhr von shadow#
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
@D.Row: Du möchtest uns damit also sagen dass der Mensch an sich nicht zu ethischem Handeln fähig ist und wir ohne die Kirche heute unsere Nachbarn essen würden?

Sorry aber gerade die christliche Kirche hat sich in ihren Hochzeiten nicht gerade mit Ruhm bekleckert was die gesellschaftliche Evolution der Menschheit angeht.
Aber das ist auch relativ unwichtig.

Die Abkehr vom Jahrtausende alten Grundsatz "Wenn ich es nicht verstehe schlag ich so lange mit einem Stein drauf bis es sich nicht mehr bewegt" haben uns jedenfalls erst postreligiöse Strömungen beschert.
Kommentar ansehen
15.04.2011 01:36 Uhr von ElChefo
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
shadow#: "Sorry aber gerade die christliche Kirche hat sich in ihren Hochzeiten nicht gerade mit Ruhm bekleckert was die gesellschaftliche Evolution der Menschheit angeht."

Kommt mal deutlich darauf an, was man als Hochzeiten definiert. Ich für meinen Teil siedele das eher in der Phase der Reformation und Aufklärung an. Man muss ja nicht alles zwanghaft negativ färben.

Sieh es einfach mal so: Seit den letzten Kreuzzügen haben wir rund 600 Jahre lang daran gearbeitet, uns Schritt für Schritt von den extremen Auswüchsen der Kirche zu emanzipieren, genauso, wie wir Kirche und Staat heute voneinander trennen und ähnlich auch Religion und Kirche voneinander trennen (können).

Den Einfluss christlicher Wertvorstellungen auf westliche Verfassung kann man nicht rational leugnen.

Es geht nicht darum, ob der Mensch etwas kann oder könnte, es geht darum, ob er das tut. Natürlich kann der Mensch von sich aus ethisch handeln - vorrausgesetzt er erreicht eine moralische Stufe, die ihm Einsicht ermöglicht. "Hier" ist das halt über die Kirche und im Laufe der Geschichte durch die Emanzipation von dieser Institution geschehen.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
Kommentar ansehen
15.04.2011 04:14 Uhr von crzg
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
mein senf dazu: Freien Christen, die einfach nur nach der Bibel leben und an Gott glauben ohne Religionsquatsch wie Kirchen und Papst etc wird das wohl relativ am Arsch vorbeigehen. Alle andern , d.h. die verblendeten Marionetten der katholischen Kirche, Mormonen, Evangelisten, Zeugen jehovas und was es sonst noch gibt, haben einen weiteren Grund sich künstlich aufzuregen.
Kommentar ansehen
15.04.2011 07:19 Uhr von DerMaus
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Karfreitag ist ein FEIERtag!
Kommentar ansehen
15.04.2011 08:10 Uhr von atrocity
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@D.Row: Keiner meiner Werte stammt aus christlicher Prägung.
Ich bin durchaus in der Lage eigene Moralvorstellungen und Werte zu entwickeln. Es sind nicht mal die selben wie die meiner Eltern. Ich denke da geht es vielen so. Jede Generation hat ihre eigene Wert und Moralvorstellungen.
Und nun behauptest du: nein nein, das kommt alles von den Christen? Amüsant :P

Warum tun die Christen immer so als ob es vor ihnen nur wilde im Wald gelebt haben?
Das ist ziemlich ignorant und verkennt die Realität.

Noch ein Kleiner Hinweis für die, die meinen dass das Judentum keinen Einfluss hatte: Das ist total unlogisch wenn ihr schon auf die Christlichen Werte pocht. Das Christentum basiert auf dem Jüdischen Glauben. Juden 2.0
Ohne Juden gäbe es das Christentum nicht. Und, noch dazu. haben sie Jahrhundertelang mitten in der Gesellschaft gelebt. Wer glaubt das das keinen Einfluss hat ist doch reichlich naiv.
Kommentar ansehen
15.04.2011 08:26 Uhr von supermeier
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@D.Row: "Alle deine Werte stammen aus einer christlichen Prägung. Oder wieso bringst du keinen um? Weil dir dein Gewissen nach Logik handeln. Einer u.a. moralischen Logik, nicht allein, weil du uns zum Leben brauchst. Und genau die wurden anfangs von der Kirche verbreitet."

So einen Müll habe ich ja noch nie gelesen.
Alles was die Christen, Moslems, Juden und andere Verblendeten sich als Moral und Gutes auf die Fahnen schreiben hat es schon 100 000 Jahre zuvor gegeben.
Selbst die Höhlenmenschen lebten in Sozialverbänden mit eben genau diesen Grundwerten die heute jede dieser Ideologien für sich beansprucht.
Dagegen hat alles was jemals in der Weltgeschichte an blutrünstigen und menschenrverachtenden Dingen geschehen ist, hatte immer irgend etwas mit diesen Ideologien zu tun.

Und auch die erste Demokratie funktionierte schon hervorragend lange bevor jemand etwas von Juden, Christen oder Moslems gehört hat.

@atrocity
"Noch ein Kleiner Hinweis für die, die meinen dass das Judentum keinen Einfluss hatte"

Auf jeden Fall keinen der MIt Karfreitag oder Ostern zu tun hätte. Laut dem jüdischen Glauben wurde kein Messias gekreuzigt, da es den Messias nicht gegeben hat.

Das Judentum basiert auf dem AT, genau wie der Islam.
Das Christentum auf dem NT, eine ganz neue Geschichte die lediglich die Basisdaten übernommen hat.

Wie eben Herr der Ringe im Verhältnis zum Kleinen Hobbit.

[ nachträglich editiert von supermeier ]
Kommentar ansehen
15.04.2011 09:12 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ElChefo: Mit "Hochzeiten" meinte ich die Zeit des größten Einflusses.
Als die katholische Kirche es zwecks Machterhalt durch die systematische Unterdrückung und Zensur von Kunst und Wissenschaft fertig gebracht hat, die Zivilisation in Europa um hundert Jahre zurückzuwerfen.


Was du mit christlichen Wertvorstellungen meinst, sind nichts anderes als die Grundlagen einer jeden seßhaften Zivilisation.
Der ´weltliche´ Teil der 10 Gebote ist sozusagen der Minimalkonsens der innerhalb einer Gesellschaft vorhanden sein muss um längerfristig zu bestehen.

Wenn du mit der westlichen Verfassung auf unterschiedliche kulturelle Entwicklung in verschiedenen Teilen der Welt anspielst, dann stelle ich einfach mal die Behauptung auf, dass diese Unterschiede zumindest hier auch durch die Verdrängung der Religion aus dem Alltag und vor allem aus Machtpositionen entstanden ist.

Der Mensch an sich möchte moralisch handeln, das trifft aber längst nicht für alle zu. Der Gedanke an ewige Verdammnis ist ein guter Anfang um das sicherzustellen, es braucht aber in jeder Gesellschaft auch andere Kontrollmechanismen. Ob das nun die Schergen des Königs sind die dich holen wenn du dich nicht an die Spielregeln hältst, die Dorfgemeinschaft mit den Fackeln und Mistgabeln oder die spanische Inquisition ist dabei erst mal zweitrangig. Wichtig ist nur dass es immer auch Konsequenzen im Diesseits gab.

Für die Überwindung der Nachteile solcher Systeme war neben dem Köpfen von ein paar Königen aber auch die Säkularisierung eminent wichtig und hat durch eine breitere Verteilung der Macht letztendlich zu unserer jetzigen demokratischen Gesellschaft geführt. Die nächsten paar Hundert Jahre wird die Menschheit lernen müssen, neben der Macht auch den Besitz zu teilen.
Oder auch nicht - dann können wir uns wenigstens damit trösten dass wir die Glanzzeiten miterleben durften.


Ganz interessant an der ganzen Sache finde ich übrigens, dass der Mensch scheinbar von Natur aus einen Hang zum Glauben an das Übernatürliche hat, um sich mit einer bequemen Erklärung für alles zu trösten, auf das er keinen Einfluss hat...

[ nachträglich editiert von shadow# ]
Kommentar ansehen
15.04.2011 09:15 Uhr von Randall_Flagg
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Registrator: Hast du ein paar seriöse Quellen für deine Zitate? Wenn ich Google bemühe komme ich nur auf Seiten irgendwelcher "Anti-Linker" und politisch verblendeter Idioten oder irgendwelche Blog-Einträge. Gibt es auch ein paar vertrauenswürdige Quellen diesbezüglich? Sonst liege ich mit meinem Gefühl wohl gar nicht soweit daneben, dass die Zitate alle a) Aus dem Zusammenhang gerissen und/oder b) schlichtweg erfunden sind.
Kommentar ansehen
15.04.2011 09:24 Uhr von maxyking
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
kann mich nicht entscheiden: einerseitz haben sie recht was wollen die mir das tanzen verbieten. auf der andernseite kann man dan auch jeden feiertag in deutschland abschaffen den wieso sollte die Christen anderen in deutschland diktieren wan sie zu arbeiten haben und wan nicht. so gesehn denke ich das man bei der standard meinung bleiben kann das die grünen ein haufen von dummen arschlöchern sind die einfach gegen alles sind.

Refresh |<-- <-   1-25/39   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kanzlerin stellt vor der Wahl klar: "Die Grünen sind kein bevorzugter Partner"
Die Grünen: Image als Steuererhöhungspartei soll der Vergangenheit angehören
Die Grünen fordern einen Mindestpreis für Fleisch


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?