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Heilpraktiker sind besorgt: Männer sind gesundheitliche "Symptomverschweiger"

Laut Statistik sind zwei Drittel aller Patienten, die zu Schulmedizinern und Heilpraktikern gehen, Frauen. Das Problem bei Männern ist häufig, dass sie ihre Probleme versuchen einfach zu verdrängen. Außerdem gehen sie nicht so offen mit ihrer Körperlichkeit um wie Frauen.

"Männer sind Symptomverschweiger. Krank und nicht mehr leistungsfähig zu sein, ist für Männer etwas Furchtbares. Die Beschwerdebilder sind ja schon lange da. Durch jahrelanges Verdrängen wird das nicht besser", sagt Heilpraktiker Dietmar Falkenberg.

Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen und Magen-Darmbeschwerden sind die häufigsten Symptome. Heilpraktiker Falkenberg fordert deshalb, dass die Schulmediziner in Zukunft häufiger gesundheitlich auf die Männer eingehen, um das Symptomverschweigen zu brechen.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mann, Gesundheit, Heilpraktiker, Sympton
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2011 22:44 Uhr von shadow#
 
+12 | -7
 
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Und Heilpraktiker sind Zauberer "Bei den pflanzlichen und homöopathischen Medikamenten gebe es eine große Anzahl von Wirkstoffen, auf die jeweils besonders Frauen oder aber auch vor allem Männer ansprechen. Das Potenzial nutzen wir Heilpraktiker."

Ich muss schon wieder lachen wenn ich sowas lese.
Die angesprochenen Probleme mag es durchaus geben, um sie zu beheben gibt es aber schon den Berufsstand der Mediziner.
Heilpraktiker zählen nicht dazu...
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14.04.2011 23:09 Uhr von killerkalle
 
+4 | -5
 
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schei* mal auf: heilpraktiker oder schulmediziner die haben beide mit sicherheit vor und nachteile


zum thema: JA männer gehen nicht so oft zum arzt deswegen sind sie auch nie krank . diese subtile weise einem zu suggerieren man müsste öfter zum arzt gehen damit es einem besser ginge BLA BLA


die japaner wurden "bis vor nem monat" oft weit über 100 jahre alt und die pfeifen sich auch nicht 24/7 irgendwelche pillen und gehen 8 mal im jahr zur vorsorge oder lassen sich mal durchchecken es könnte ja was sein ... die ganzen neukrankheiten krebs und allsowas kommen doch eh von der ernährung und dem ganzen shice den wir uns jeden tag geben
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14.04.2011 23:34 Uhr von Pils28
 
+7 | -0
 
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Nur weil man zum Arzt geht, muss man nicht gleich: Pillen einschmeißen. Man kann gerne mal zum Hausarzt gehen und vortragen, was man die letzten Monate so an Wehwehchen hatte. Vielleicht erschließt sich daraus etwas und sei es nur eine Ernährungsberatung oder eine Einlage im Schuh. Ist für den Arzt auch mal nett, jemanden zu haben, der einen Rat sucht und nicht nur kommt, weil es nicht mehr anders geht. Und ob Medikamente nötig sind, kann der Arzt besser entscheiden, als die meisten Patienten.Ebenfalls sind Pillen ein Segen und kein Fluch, denn sie helfen zumiest sehr gut und steigern Lebensqualität und Produktivität.
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14.04.2011 23:36 Uhr von U.R.Wankers
 
+6 | -5
 
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15.04.2011 09:24 Uhr von haguemu
 
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Wo er Recht hat hat er Recht: Ich muß leider zugeben auch Hemmungen zu haben über Beschwerden zu reden. Ich glaube wir (Männer) definieren uns zu oft über die Arbeit und Leistung die wir für Familie und Gesellschaft erbringen. Unser Selbstwertgefühl bekommt dann einen Kratzer, den wir verdrängen wollen, wenn wir plötzlich selber hilfebedürftig werden.
Überwunden habe ich diese Probleme wohl noch nicht.

Ist diese Erkenntnis weniger wert nur weil sie von einem Heilpraktiker kommt?
Nicht nur Heilpraktiker wissen das Menschen eine Psyche haben!
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15.04.2011 09:32 Uhr von maxyking
 
+2 | -2
 
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heilpraktiker: oder auch wunderheiler, wens zum arzt nicht reicht
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15.04.2011 09:39 Uhr von mort76
 
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killerkalle, in Deutschland leben inzwichen prozentual mehr mindestens hundertjährige Menschen als in Japan. Das läßt sich aber nicht genau sagen, weil die Anzahl der mindestens hundert Jahre alten Deutschen nirgendwo erfaßt wird.

Zuerstmal ein Zitat zu den Japanern:
"Die Zahlen der Statistiken zeigen, dass die Lebenserwartung in Japan dank verbesserter medizinischer Versorgung und hohen Lebensstandards gewachsen ist und auch noch weiter wächst.
Die Zahl der über Hundertjährigen hat sich dort in den vergangenen sechs Jahren verdoppelt."

Das steht schonmal im Wiederspruch zu dem, was du schreibst- die Japaner werden immer älter, weil sie eben NICHT mehr auf Schulmedizin verzichten und die medizinische Versorgung dort immer weiter augebaut wird.
Die Folge: sie werden, wie wir, auch immer älter. Sie werden dabei nur nicht so fett wie wir.

Zu Deutschland:
"2009 gab es rund 10.000 Hundertjährige (nur exakt Hundertjährige sind hier gemeint, dazu kommen noch diejenigen, die älter sind als exakt 100.). Die Zahl der über Hundertjährigen hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Es ist absehbar dass sich diese Zahl in weiteren fünf Jahren erneut verdoppelt.
Es gibt aber keine Behörde, die Daten für über 100jährige zentral erfaßt. Möglicherweise ist die Zahl von 6000 Hundertjährigen sogar zu niedrig. Mediziner gehen von bis zu 50 000 Deutschen im Alter von mehr als 100 Jahren aus - und in zehn Jahren könnten es doppelt so viele sein, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, Professor Hans-Hermann Dickhuth, dem Abendblatt.
Dies basierte auf einer Hochrechnung von Baden-Württemberg, ausgehend von allein 5700 Hundertjährigen in dem Bundesland. Gemessen an der Einwohnerzahl Deutschlands (82,5 Millionen) käme ein Hundertjähriger auf 1650 Bundesbürger."

Das heißt:
Japan: ein mindestens hundertjähriger Mensch pro 6000 Einwohner.
Deutschland: ein mindestens hundertjähriger Mensch pro 1650 Einwohner.

Vor 30 Jahren gab es übrigens insgesamt nur 300 mindestens hundert Jahre alte Menschen in Deutschland.
Daran dürfte unser medizinisches System "schuld" sein. An unserem Lebenswandel und der Ernährung kanns ja echt nicht liegen...

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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15.04.2011 09:59 Uhr von Staplerfahrer-Klaus
 
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Männer: sind eben nicht so wehleidig.
Männer warten erst mal ab obs nicht von allein besser wird und meistens ist das auch der Fall.
Ärzte ob Heilpraktiker oder Schulmediziner können oft auch nichts machen. Die verschreiben was damit man weniger Schmerzen hat oder damit das Gewissen des Patienten beruhigt ist. Der beste Arzt ist immer noch die Zeit.
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15.04.2011 12:39 Uhr von JesusSchmidt
 
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scheiss auf leistungsfähigkeit! ich sitz halt nicht gern stundenlang im wartezimmer rum, wenn es sich vermeiden lässt.

schlafstörungen habe ich gelegentlich. und? die sind in der regel stressbedingt und verschwinden auch wieder. konzentrationsschwäche ist behandelbar? krasse scheisse. :-)
magen-/darmbeschwerden braucht man auch nicht unbedingt behandeln. sind meist harmlose infekte. ich würde erst bei anhaltendem durchfall oder schlimmerem zum arzt.
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15.04.2011 14:43 Uhr von haguemu
 
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@Staplerfahrer-Klaus (Zeit heilt Krankheiten): Hallo Klaus!

Bei den meisten Krankheiten hast Du leider recht. Da kann die Schulmedizin nur Schmerzen lindern.

Leider hast Du nicht immer recht, Gefäßprobleme die zum Infarkt führen können heute oft z.B. mit einem Stent behoben werden, der kommt auch nicht von selber mit der Zeit.
Krebs früh genug erkannt kann entfernt werden, meine Mutter hatte vor 25 Jahren eine solche OP und lebt noch! Wohl unzweifelhaft ein echter Erfolg.

Sich mit grippalen Infekt zum Arzt zu setzten schafft nur weitere Patienten durch Ansteckung und Hilfe gibt es keine.

Die Entscheidung ist oft schwer ob der Arzt eine Hilfe ist!
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16.04.2011 00:56 Uhr von Nashkarul
 
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Hmm Ich glaube den Heilpraktikern geht es eher darum, mehr Dinge behandeln zu können. Nimm irgend einen Menschen, egal welchen Alters, suche lange genug und du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas finden, was behandelt werden kann.
Natürlich kommt es einem dann entgegen, wenn man(n) dann jedes Weh-Wehchen beklagt, so lässt sich ja noch viel einfacher irgend etwas finden, was man verordnen kann, und wenns nur was homöopathisches ist.
Und gerade sowas wie z.B. Magen-Darm-Probleme...1-2 Tassen Kaffee weniger, etwas mehr Obst/Gemüse, das sind oft genug wirksamere (und langfristig gesündere) Mittel, als Irgendetwas aus der Apotheke. Wenn das nichts bewirkt, kann man das Thema immernoch beim nächsten Arztbesuch anschneiden, finde ich. Aber nur wegen einem kleinen Weh-Wehchen sofort zum Doc rennen, nein danke.

Zum Thema Homöopathie: "Hey, in dieser Flasche ist statistisch gesehen ein Milliardstel Teilchen des eigentlich schädlichen Wirkstoffes, also wirkt es positiv" ...ja, sicher -.- Nach der Theorie könnte man mit einem homöopatischen Uran-Präparat ja auch Strahlenkrankheit heilen ;)

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