14.04.11 16:20 Uhr
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Die etwas andere Schmerztherapie: Patienten setzen sich bewusst Radioaktivität aus

In Japan fliehen die Menschen vor der radioaktiven Strahlung, in Bad Kreuznach suchen Menschen bewußt genau diese Strahlung.

Freiwillig atmen die Patienten in dem dortigen Radonstollen radioaktive Strahlung ein, weil sie hoffen, dass diese beispielsweise ihr Rheuma lindert.

Die Schmerztherapie mit Radioaktivität gilt als äußerst bedenklich, doch der Leiter des Stollens ist überzeugt: "Das Radon wirkt schmerzstillend, und zwar anhaltend schmerzstillend."


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Radioaktivität, Belastung, Stollen, Bad Kreuznach, Schmerztherapie, Radon
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2011 16:46 Uhr von shadow#
 
+15 | -18
 
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Wie beschissen blöd muss man bitte sein, um freiwillig Alphastrahler einzuatmen, egal wie niedrig die Konzentration auch sein mag?

Wenn es schon irgendein Hokuspokus ohne jegliche nachgewiesene Wirkung sein muss, dann doch bitte mit Zuckerpillen und geschütteltem Wasser - das Zeug schadet wenigstens nicht.
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14.04.2011 17:10 Uhr von Moriento
 
+40 | -0
 
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@shadow: Da ich selbst Schmerzpatient bin, kann ich das gut verstehen, man muss nur verzweifelt genug sein. Ich bin jede Woche mit Menschen zusammen, die es kaum noch ertragen können. Ab einem gewissen Punkt heißt es dann entweder Selbstmord oder eine gefährliche Therapie. Was für ein Mensche muss man eigentlich sein, um andere Menschen, die zudem noch leiden, als blöd zu bezeichnen, nur weil man selbst nicht über genug Wissen verfügt?
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14.04.2011 17:24 Uhr von shadow#
 
+14 | -6
 
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@Moriento: Erzähl das mal den Leuten die wegen Radon in der Wohnung Lungenkrebs kriegen...

Es gibt keine medizinisch bewiesene positive Wirkung von Radon, dafür aber eine negative - was das Ganze noch schlimmer macht als Homöopathie.
Um das als nebenwirkungsfreies Wundermittel anzupreisen wie der Mann in der Quelle und Menschen für teures Geld gesundheitsgefährdende Schadstoffe schnüffeln zu lassen, muss man schon ganz schön abgebrüht sein!
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14.04.2011 18:22 Uhr von sv3nni
 
+4 | -4
 
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Das wird TEPCO freuen: endlich koennen die Meiler wieder Geld abwerfen: Da gibts dann nich nur Zimmerchen fuer Rheuma, nein man kann auch ein schönes Bad nehmen ;-)

Im Prinzip könnte die ganze Gegend um die Meiler ein Luftkurort gegen Rheuma werden.. Bin schon auf die TV Werbung gespannt *g

[ nachträglich editiert von sv3nni ]
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14.04.2011 20:29 Uhr von killerkalle
 
+3 | -3
 
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das einzige ist was passiert: ist ein langsamer schmerzfreier tod sonst nix ..ach ja und blechen dürfen se auch noch


WELCH EIN ZUFALL das sowas heute hier erscheint ist vielleicht Radioaktivität doch nicht so schlimm ?! :o)
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14.04.2011 21:00 Uhr von killerkalle
 
+2 | -2
 
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@hostmaster: ja normal versuch gar nicht das irgendwie zu rechtfertigen natürlich ist das schädlich das sind irgendwelche statisten die für geld so ne aktion mitmachen um den leuten zu suggerieren es wäre nicht sooooooooooo schlimm wie damals die inszenierte WARTESCHLANGE vor den Impfzentren ..alles gelaber


radon ist killer ...
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15.04.2011 10:30 Uhr von Schwuppdiwupp
 
+1 | -1
 
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THC -: THC ist das Heilmittel ... wirkt sicherlich 1000 mal besser wir radioaktives Radon! .. HALLOOO??? .. hahaha ...

wer thc gegen starke Schmerzen probiert hat ... wird mir zustimmen ..
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15.04.2011 10:46 Uhr von awv
 
+3 | -0
 
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Halbwissen gepaart mit Stimmungsmache: ist der Inhalt der News, aber vor allem der Kommentare. Die Radontherapie ist vor allem bei Rheuma sehr erfolgreich, da die Radioaktivität in geringen Dosen die Körpereigenen Regenerationsfunktion aktivierten kann. Des weiteren ist es so, dass der Mensch ohne ein gewisses Maß an Radioaktivität nicht leben kann, denn diese Radioaktivität hält das Immunsystem aktiv (Thema natürliche Radioaktivität).

Das das Thema Radontherapie mal wieder auf genommen wird und vor allem im Bezug zu Japan gesetz wird ist eigentlich klar. Das Radon dauerhaft zu Lungenkrebs führt ist richtig, aber auch hier gilt wie bei jedem Gift die Dosis macht die Wirkung.

Die Leute als blöd oder besch.. blöd zu bezeichnen ist vor allem ob der Erfolge der Radonbäder sehr zweifelhaft.

Ach so und Radioaktivität ist immer böse, demzufolge auch das Universum.
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15.04.2011 13:42 Uhr von Floppy77
 
+1 | -2
 
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Man sollte: die Leute nach Japan schicken um dort im AKW aufzuräumen.
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15.04.2011 16:27 Uhr von DeKra
 
+2 | -0
 
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Radon Anwendungen nicht nur in Bad Kreuznach: Radon Therapie bei Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises sind schon lange bekannt.
Schlema war schon nach dem ersten Weltkrieg Europas größtes Radium-Bad und hat ausgedehnte Forschungen zur Radon Anwendung durchgeführt und beste Erfolge mit Bädern in Radon haltigem Wasser erzielt.
Nach 1990 wurde der Kurbetrieb unter großen Anstrengungen wieder aufgenommen und der Ort erhielt nicht umsonst den Titel Bad Schlema.
Also Radontherapie gibt es nicht nur in Bad Kreuznach.
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15.04.2011 18:54 Uhr von Moriento
 
+1 | -0
 
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@shadow: Radioaktive Stoffe haben einige Eigenschaften, die bei manchen Krankheiten erstaunliche Erfolge erzielen. Natürlich ist das Gefährlich, und die Anbieter machen damit ein Schweinegeld. Ich habe dich auch nicht kritisiert, weil du die Anbieter und die Therapie kritisiert hast, sondern wegen den Menschen, die schon so weit sind, dass sie für solche Therapien offen sind.

In meiner Krankengeschichte haben schon so einige Leute, die mir in Therapien waren, den Freitod gewählt. Glaubst du die hätte es interessiert, ob die in 10+ Jahren Krebs kriegen, wenn der Schmerz ertragbar geworden wäre? Viele würden für ein paar Jahre annehmbare Lebensqualität alles auf sich nehmen.

In D werden Schmerzpatienten von vielen Ärzten leider immer noch nicht ernst genommen, laut der WHO dauert es im Durchschnitt 7 Jahre, bis die Patienten eine ausreichende Schmerztherapie bekommen. Das liegt natürlich hauptsächlich an der falschen Zurückhaltung, bei der Verschreibung hochpotenter Opioide. Oft ist es dann für einen deutlichen Therapieerfolg längst zu spät, weil sich der Schmerz schon so tief eingebrannt hat. Das öffnet natürlich den Scharlatanen Tür und Tor, das ist natürlich auch kein Wunder. Ich habe grundsätlich bei jedem Besuch/Aufenthalt im KH die gleichen Diskussionen, bei denen Wald- und Wiesenärzte im KH meine Therapie kritisieren, obwohl sie keine Ahnung haben. Zum Glück bin ich selbst nicht vollkommen fachfremd, aber normale Patienten sind unter Garantie leichter zu beeinflussen. Wenn man sich über jemanden aufregen will, dann sind das diese Kollegen.

Entschuldigt, ich bin wohl etwas vom Thema abgekommen.

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