14.04.11 15:59 Uhr
 392
 

USA: Katholiken-Hasser übergoss Altar und Bibel mit Urin

In Saint Paul im US-Bundesstaat Minnesota kam es zu einem Zwischenfall während eines Gottesdienstes.

Ein Mann übergoss den Altar sowie die Bibel mit Urin. Er konnte von zwei Männern überwältigt werden. Während seiner Tat hatte er gerufen, dass er Katholiken hasse.

Im Mai muss sich der 34-Jährige wegen Vandalismus vor Gericht verantworten. Insgesamt beträgt der Schaden 550 Dollar, den der Mann anrichtete.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Bibel, Urin, Altar
Quelle: www.dnews.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Freiburg: Frauenmord-Verdächtiger ist 17 Jähriger Afghane
Gelsenkirchen: Heftige Schlägerei vor Teestube
Tirol/Österreich: Flüchtlinge sterben im Güterzug

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.04.2011 16:02 Uhr von Seelenkrank
 
+8 | -5
 
ANZEIGEN
Und weiter? Ziemlich langweilig, wenn man an Hexenverbrennungen und an die Kreuzzüge denkt. :D *gääähn*

Die sollen sich nicht so anstellen, da ist ein wenig Urin nichts dagegen...

[ nachträglich editiert von Seelenkrank ]
Kommentar ansehen
14.04.2011 16:30 Uhr von TrangleC
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
@ Seelenkrank: Nach der Logik dürfte sich niemand wegen irgendwas aufregen, weil praktisch jede Gruppe irgendwie Dreck am Stecken hat.
Kommentar ansehen
14.04.2011 17:24 Uhr von atrocity
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@TrangleC: Die kath. Kirche hat sich nie von ihren Verbrechen distanziert.
Es ist noch die selbe Organisation die heute noch davon profitiert das sie die Menschen im Mittelalter abgezockt hat.
Das Geld vermehrt sich fleißig, die Kirche macht weiter wie eh und je ohne ein Zeichen von Reue.

Nunja, irgendwann erledigt sich das hoffentlich von selbst :)
Kommentar ansehen
14.04.2011 19:13 Uhr von TrangleC
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@ atrocity: 1.) Die Organisationen die sich für ihre Verbrechen entschuldigt und von ihnen distanziert haben sind eine kleine Minderheit und von denen sind die meisten von aussen dazu gezwungen worden.

2.) Ich bin selbst nicht religiös und auch meine Eltern waren es nie, aber das regelrecht reflexartige und oft schon hysterisch scheinende Herumgehacke auf der katholischen Kirche finde ich trotzdem albern.

Ja, die Kirche hat viel Mist gebaut aber erstens hat sie auch gutes getan (Ich rede nicht nur von Almosen und Waisenheimen und sowas, sondern auch davon dass es katholische Mönche waren die so viel Wissen und Informationen aus der Antike durch das dunkle Mittelalter hindurch konserviert und gerettet haben.) und zweitens wurden die meisten dieser Verbrechen die man der Kirche zuschiebt von ganz und garnicht religiösen Leuten begangen die die Religion und die Kirche nur als Rechtfertigung vorgeschoben haben.

Die spanischen Conquistadoren beispielsweise haben immer fromm getan aber es ging ihnen nur um Gold und man mag es kaum glauben, aber die meisten damaligen Stimmen die sich über die von ihnen begangenen Massaker beschwert haben kamen aus der Kirche.

Dass die mittelalterliche Kirche aus unserer heutigen Sicht in vieler Hinsicht "scheisse" war liegt daran dass die komplette Gesellschaft im Mittelalter scheisse war.
Es war ja nicht so dass die Kirche gewütet und getobt hat und der Rest der Gesellschaft aus friedliebenden, armen Opfern bestand. Die weltlichen Herrscher waren damals ja nicht besser.

Und genau daher kommt das Problem. Der größte Teil der kirchlichen Oberschicht bestand damals aus adligen zweit-, dritt- und viertgeborenen die in die Kirche abgeschoben wurden weil es in der Familiendynastie für sie keinen Platz gab. Das waren überspitzt ausgedrückt größtenteils verhinderte Raubritter die garnicht in die Kirche wollten.

Selbst ein großer Teil der kirchlichen Unterschicht, also arme Mönche, Nonnen und Dorfpfarrer ist nur Mitglied gewesen weil die Alternative das Verhungern gewesen wäre.

In wie weit man also "der Kirche" die Schuld an dem was damals in ihrem Namen ablief geben kann, ist keine ganz so einfach zu beantwortende Frage.
Kommentar ansehen
14.04.2011 19:43 Uhr von lina-i
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@ TrangleC: Wann endete denn für die Kirche das Mittelalter?

Noch im letzten Jahrhundert wurden in katholischen Kinderheimen Kinder schwer misshandelt. In Altenheimen werden pflegebedürftige stark vernachlässigt, um die Gewinne nicht zu schmälern.

Die Kirche ist eine Wirtschaftsmacht, die die Menschen ausbeutet, aber nicht der Gemeinschaft nützt.
Kommentar ansehen
14.04.2011 20:15 Uhr von atrocity
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@TrangleC: Bleibt die Frage ob ohne die Kirche nicht direkt für das finstere Mittelalter verantwortlich war...
Man mag es kaum glauben, aber in Europa gab es schon Zivilisation, Bildung und Wissen vor der Kirche.
Viel Wissen das der Kirche nicht gepasst hat wurde auch in den Klostern nicht konserviert bzw. wäre nicht konserviert worden wenn sich nicht ein paar Mönche heimlich gegen die Anordnungen des Vatikana gewandt hätten.

Alles in allem bin ich mir ziemlich sicher das Europa ohne die Kirche besser dran wäre.
http://atheistmovies.blogspot.com/...
Kommentar ansehen
15.04.2011 00:12 Uhr von TrangleC
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@ lina-i:

Was ich sage ist dass die Kirche Teil der Gesellschaft ist und war. Was in der Kirche nicht stimmte war immer genau das was in der Gesellschaft als ganzes nicht gestimmt hat.

Auch heute werden Alte und Kranke nicht nur in kirchlichen Pflegeheimen mangelhaft versorgt oder misshandelt, oder?

Sich immer die Kirche als Hauptschuldigen für Sachen rauszupicken die von ganzen Gesellschaften und Kulturen verbrochen wurden ist einfach unlogisch.
Und von den Menschen aus denen die Kirche wie jede andere Organisation besteht zu verlangen dass sie immer mehr wissen, verstehen und besser sein sollen als der ganze Rest der Welt in die sie geboren wurden, ist unrealistisch.

Barbarische Gesellschaften bringen barbarische Kirchenmänner hervor und ein in großen Teilen faschistisches, antisemitisches Europa hat einen Papst hervorgebracht der zur Judenverfolgung der Nazis geschwiegen hat.
(Ein immer wieder gerne von Kirchenkritikern hervorgebrachtes Beispiel.)

Und damals war ganz Europa mehrheitlich faschistisch, auch Frankreich und Großbritannien, die einen mehr, die anderen weniger. Der Faschismus ist erst aus der Mode gekommen als die Wehrmacht und ihre Verbündeten die ersten größeren Niederlagen in Russland einstecken mussten und der Antisemitismus ist erst 1967 richtig "uncool" geworden, als Israel nach dem Sieg im Yom Kippur Krieg plötzlich als strategischer Partner der USA sexy wurde. Das glaubt man alles heutzutage garnicht mehr, aber es ist wirklich so. Vor 1967 hat der Holocaust niemanden interessiert. Selbst Juden in den USA haben nicht darüber geredet weil sie Angst hatten dass es ihre gerade laufende Integration in die Mittel- und Oberklasse gefährden würde.
Aber ich schweife ab.

Was ich sagen will ist dass die Kirche immer ein Spiegel und ein Teil der Gesellschaft war und nie von sich aus irgendwelchen Mist gebaut hat der nicht auch Teil der Gesellschaft und Kultur oder irgendwie böser als das was gerade ausserhalb der Kirchen und Klöster passierte war.


@ atrocity:

Für das finstere Mittelalter war verantwortlich dass das Römische Reich gefallen ist und durch von primitiven Barbaren und Leuten die man heute "Warlords" nennen würde gegründete Diadochenreiche ersetzt wurde.

Wie gesagt, die Kirche war für Jahrhunderte die einzige Institution die altes Wissen bewahrt hat.
Das ist einfach so, egal wie sehr man den Laden verachtet.

Wie ausserdem gesagt, ich bin weder Kirchenmitglied noch religiös, ich finde es nur bedenklich wenn Leute so festgefahrene Meinungen über Dinge haben ohne scheinbar wirklich je richtig darüber nachgedacht zu haben.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
Kommentar ansehen
15.04.2011 00:22 Uhr von TrangleC
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN