14.04.11 13:33 Uhr
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Auch Frankreich beginnt, sich gegen die Atomkraft zu wenden

Nach den Vorkommnissen in Japan beginnt nun auch Frankreich, sich gegen die Atomkraft zu wenden. Bisher waren nur Petitionen aus den Nachbarländern Deutschland und der Schweiz gegen das AKW Fessenheim an der deutschen Grenze üblich.

Nun sprach sich auch der Stadtrat von Straßburg für die Stilllegung des 1977 gebauten Kraftwerks aus. Zudem ist der Stadtrat davon überzeugt, dass die Druckwasserreaktorenanlage bei der derzeit laufenden Zehnjahresinspektion unter Berücksichtigung der Geschehnisse in Japan durchfällt.

In Frankreich produzieren 58 Atomreaktoren an 19 Standorten vier Fünftel des Stroms für Frankreich. Allein durch diese Abhängigkeit ist eine Anti-Atom-Stimmung wie in Deutschland noch in weiter Ferne.


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WebReporter: ibotob
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Atomkraft, Petition, Atomenergie, Atomkraftgegner
Quelle: www.faz.net

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2011 13:33 Uhr von ibotob
 
+6 | -5
 
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Ich finde es gut, dass sich da in unserem Nachbarland Frankreich auch mal was tut. Allein schon deshalb weil Fessenheim nur einige wenige KM von mir entfernt liegt.
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14.04.2011 15:22 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -2
 
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Das Ende des Atomstroms wird so oder so kommen, da in 70 Jahren das Uran ausgeht. Also muß Frankreich so oder so jetzt anfangen in regenerative Energien mehr zu investieren da es 75% seines Stroms aus Atomstrom bezieht.
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14.04.2011 17:45 Uhr von thugballer
 
+2 | -0
 
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mal schauen rechthaberei: wikipedia:
"Prinzipiell ist auch die Uran-Extraktion aus Meerwasser möglich, das mit einem Urangehalt von etwa 4 Milliarden Tonnen[4] das größte bekannte Uran-Vorkommen darstellt. Dazu könnten spezielle Absorber an Küsten mit hohem Tidenhub oder innerhalb natürlicher Meeresströmungen platziert werden. Auf Basis von Versuchen in den USA und in Japan wurden die Kosten für Uran aus Meerwasser auf ca. 300$/kg geschätzt[5][6]. Dies liegt weit über den heutigen Marktpreisen, die Gestehungskosten von elektrischer Energie würden sich bei Einsatz dieses teuren Urans um weniger als 0,01 €/kWh erhöhen"

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