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Schweizer Bank Julius Bär zahlt 50 Millionen und erspart sich Steuerverfahren

Das Schweizer Bankhaus Julius Bär hat mit der Zahlung von 50 Millionen ein möglicherweise langwieriges Steuerstrafverfahren abgewendet.

Durch einen Deal mit den Behörden konnten weitere Steuerermittlungen wegen Aktivitäten in Deutschland abgewendet werden. Auch mußte die Bank keinerlei Kundendaten oder Informationen an die Behörden aushändigen.

Bei sich sehe man nur eine geringe Schuld, kommentierte der Leiter der Bank, wolle aber mühsame Ermittlungen vermeiden.


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WebReporter: ROSROS
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Bank, Ermittlung, Steuerhinterziehung
Quelle: www.bullion-investor.net

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2011 13:13 Uhr von ROSROS
 
+4 | -2
 
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Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Mit Geld kann man sich also doch Straffreiheit erkaufen. Tausende deutsche Steuerbetrüger dürften wahrscheinlich aufatmen.
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14.04.2011 13:29 Uhr von CommanderRitchie
 
+3 | -0
 
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abgefeimte Mischpoke Normal wäre doch wohl, die durch Steuerhinterziehung erwirtschafteten Geldwerte perse zu Beschlagnahmen und gleichzeitig den verantwortlichen Betrügern der Strafverfolgung zuzuführen ..........
Anscheinend sind Banken nicht nur treuhänderich für Geld/Wertvermögen zuständig, sondern dienen sich noch als Helfershelfer für Straftäter an.
Diese Mauscheleien sind doch einfach nur zum Kot..n !!
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14.04.2011 15:18 Uhr von ROSROS
 
+1 | -0
 
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Geld statt Strafe: Normalerweise müssten - bei nachgewiesener Schuld - Bankmanager in Haft, aber das kann man ja eleganter regeln: Indem man einfach eine Summe x an den Staat oder ans Rote Kreuz zahlt und schon werden Schweinereien "legal". Bemerkenswerte Sonderrechte für Banken: Wenn Banken Verluste machen, dann gleicht der Staat die aus, - wenn Banken Straftaten begehen, kann man sich davon freikaufen. Leider geht das bevorzugt nur für Banken. Kunden, die eine Schreinerei haben, werden vergeblich darauf warten, vom Soffin 3 Milliarden überwiesen zu bekommen.

[ nachträglich editiert von ROSROS ]
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14.04.2011 15:44 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -0
 
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Ich denke wenn man 500.000 Mio erschwindelt hat, kann man ruhig 10 % davon abgeben. Ich finde den Deal als Betrug an der Menschheit.
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14.04.2011 17:10 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -0
 
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Wenn Kundendaten herausgegeben werden müssen: können die einpacken, da zahlt man lieber schnell das Schmerzensgeld:

"Mit der Übereinkunft erkennt die Bank laut Collardi lediglich ein "geringfügig schuldhaftes Verhalten" an. Kundendaten und Informationen seien nicht übergeben worden. Die Schweizer Großbank UBS etwa musste im Gegensatz dazu im Jahr 2009 4450 Kundendaten an die US-Behörden liefern, um einen Rechtsstreit beizulegen.

Nach "dieser Bereinigung" könne sich Julius Bär "wieder unbelastet auf den weiteren Auf- und Ausbau des Geschäfts mit deutschen Kunden konzentrieren", teilte die Bank mit. Deutsche Kunden würden sowohl aus der Schweiz als auch lokal in Deutschland betreut."

so viele Nullen, 500.000 Millionen wären 500 Millarden.

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