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Umfrage: Mutlose Bildungspolitiker schuld an schlechtem Schulsystem?

Für die Studie "Zukunft durch Bildung - Deutschland will’s wissen" wurden 480.000 Menschen befragt. Das Ergebnis: Bessere Bildung erreicht man in Deutschland nach der vorherrschenden Meinung nur durch eine Reform des Schulsystems.

Vier von fünf Befragten geben mutlosen Bildungspolitikern die Schuld für das allgemein schlechte Schulsystem. Zudem wurden mangelnde Leistungsanreize für die Lehrkräfte bemängelt. Die große Mehrheit sprach sich zudem dafür aus, wieder ein bundeseinheitliches Schulsystem einzuführen.

80 Prozent aller Befragten wollen die Gesamtschule und die Abschaffung der Halbtagsschule zugunsten einer Ganztagsschule. Zwei Drittel aller Befragten wären sogar bereit, höhere Steuern zu zahlen, damit sich die Schulqualität in Deutschland verbessert.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Politik, Umfrage, Schule, Reform, Bildung
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2011 12:04 Uhr von KingPR
 
+3 | -3
 
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Naja, das Konzept mit den Gesamtschulen finde ich schwachsinnig, genauso wie hier in NRW die Hauptschule abgeschafft werden soll und somit ein Zwei-Schul-System entsteht. Die Realschule wird dadurch deutlich abgewertet - insgesamt ist das aus meiner Sicht negativ zu bewerten. Das aber etwas passieren sollte und das die Politiker dafür mutiger werden müssen, steht wohl außer Frage.
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14.04.2011 12:33 Uhr von Pils28
 
+5 | -0
 
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Mehr Lehrer, kleinere Klassen, weniger Ausfall. An sich ist es doch einfach. Man muss Kinder möglichst Individuell und nach Leistungsstand möglichst gezielt unterrichten. Stattdessen werden Klassen immer größer und Schulreformen zielen insgeheim nur darauf ab, Lehrkräfte einsparen zu können.
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14.04.2011 12:39 Uhr von Getschi2.0
 
+1 | -0
 
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Bei: Schulreformen dauert es eben eine Zeit, bis man wirklich einen Nutzen sieht. Bis man mal eine ganze Generation von Menschen hat die ein neues Bildungssyste, durchlaufen vergehen Jahre!
Wenn man aber sagt, dass man Lehrer rausschmeißt/nicht einstellt, dauert es auch, bis man die Verschlechterung bemerkt, die Einsparung hat man aber sofort und kann dann bei der nächsten Wahl damit angeben gespart zu haben.
Also, ja, ich würde sagen man ist zu mutlos.

@Ganztagsschule: Wäre wohl auch nicht verkehrt. Unser Schulsystem ist veraltet und zielt darauf ab, dass die Mama daheim am Herd steht und die Kinder zu Mittag erwartet, für sie kocht und ihnen beim lernen hilft. Bei vielen Kindern ist es aber nicht so.
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14.04.2011 13:02 Uhr von Rob550
 
+2 | -0
 
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Ich denke es wäre der erste Schritt ein bundesweit einheitliches Schulsystem zu schaffen. Bildung sollte kein Ressort der Länder sein, da dies zu einem massiven Unglecihgewicht in Deutschland führt. Im Süden Deutschlands ist das Niveau um einiges höher, als das in den neuen Bundesländern. In den alten Bundesländern ist Bremen das schlusslicht, wobei zwischen diesem Bundesland und Bayern schon ein Notenunterschied von einer ganzen Note ausmacht.

Ganztagsschule. Kein schlechter gedanke, vor allem in bildungsschwachen Regionen. Durch eine bessere Betreuung kann den Schülern bei Problemen besser geholfen werden, als eine Nachnhilfe, die sich viele nicht in dem Maße leitsen können, da diese sehr teuer ist.
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14.04.2011 13:31 Uhr von jpanse
 
+6 | -0
 
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Weniger Ausfall? Wihr hadden ein halpes jahr kein deutch weihl unsere leererin ausgefalen war. Die war grank.

Aber das haht mir auch niecht geschatet.

*muhahah*

Das Problem ist doch das sich das Leben als solches verändert hat, dass Schulsystem hingegen ist auf dem Stand von anno 1900 irgendwas. Wie oft sehe ich Kinder die alleien irgendwo rumlungern oder unfrieden stiften weil sich keiner mit ihnen beschäftigt. Wie soll das auch gehen wenn beide Eltern am arbeiten sind?

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