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Hartz IV: Verletztenrente wird angerechnet

Wer sich bei der Arbeit verletzt und dafür eine Verletztenrente bezieht, der kann damit seinen Hartz-IV-Anspruch verwirken. Die Verletztenrente wird nämlich voll auf den Hartz-IV-Anspruch angerechnet.

Diese Reglung wurde am heutigen Donnerstag vom Verfassungsgericht bestimmt, was so frühere Richtersprüche durch verschiedene Sozialgerichtshöfe bestätigt. Grund für die rechtliche Auseinandersetzung war die Beschwerde zweier Männer, die Verletztenrente beziehen.

Die Verletztenrente wurde damit klar von der Kriegsopferrente getrennt, die anrechnungsfrei auf den Hartz-IV-Anspruch ist.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hartz IV, Rente, Verletzter, Anspruch, Kriegsversehrte
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2011 11:37 Uhr von KingPR
 
+6 | -2
 
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Eine Berufsunfähigkeitsversicherung lohnt sich also nur bei entsprechend hoher monatlicher Auszahlungssumme, ansonsten bezahlt zwar die Versicherung, im Endeffekt hat man aber nicht mehr Geld, als hätte man die Versicherung nicht abgeschlossen.
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14.04.2011 11:50 Uhr von shadow#
 
+4 | -1
 
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@KingPR: Die Versicherung zwingt dich weder, sämtliche Vermögenswerte loszuwerden, noch stattdessen für 3 Euro Unkraut jäten zu gehen wenn du nicht mehr in deinem Beruf arbeiten kannst. Mit deiner Versicherung kannst du ausserdem auch ins Ausland gehen.

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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14.04.2011 14:37 Uhr von HateDept
 
+2 | -1
 
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bedeutet also: dass die Werte, die vor einer H4-Zeit, in die Versicherung geflossen sind, indirekt enteignet werden?
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14.04.2011 14:46 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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@HateDept: Die Verletztenrente ist eine Leistung der gesetzlichen Unfallversicherung und hat rein gar nichts mit einer privat abgeschlossenen Berufsunfähigkeitsversicherung zu tun.
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14.04.2011 15:21 Uhr von HateDept
 
+0 | -0
 
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danke: ;o)
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20.04.2011 18:04 Uhr von sbkmannie
 
+2 | -0
 
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Die nehmen einem alles: Als ich nach 25 Jahren in Arbeit wegen Krankheit in Harz4
gekommen bin weil meine Gesundheitsschäden nicht zur
Erwerbsunfähigkeitsrente ausreichten, mich aber keiner auf Grund dieser einstellen will, musste ich alle meine Ersparnisse bis auf ein paar Tausend Euro aufbrauchen, welche sich dann noch die Ärzte geholt haben, weil die meisten erfolgreichen Behandlungen nicht von der Kasse bezahlt werden.
Jetzt habe ich seit Jahren einen 400 Euro Job, wo mir bis auf 160 Euro alles genommen wird, obwohl ich um arbeiten zu können ein Auto halten muss, Arbeitskleidung und zusätzliche Medikamente bezahle.
Das mache ich obwohl nichts mehr herauskommt als bei Leuten die noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben bekommen, um nicht von der ARGE schikaniert zu werden,
die lassen einen nicht mal in Ruhe sterben.

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