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Fukushima: Radioaktive Strahlung erreicht Europa

Eigentlich sollte man das in Regenwasser nicht finden: Radioaktives Jod-131. Proben im Südwesten Frankreichs haben eine radioaktive Belastung von 8,5 Becquerel im Regenwasser gefunden.

Zudem hat die französische Atomsicherheitsbehörde IRSN auch Spuren von radioaktivem Jod in der Milch gefunden. Grund zur Panik oder zur Einnahme von Jod-Tabletten gäbe es allerdings noch nicht, auch wenn die Strahlung weiter steigen könne.

Risikogruppen wie Schwangere und Kinder sollten daher Milchprodukte sowie Spinat, Salat und Kohl meiden. Regenwasser sollte momentan nicht als Trinkwasser verwendet werden.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Europa, Lebensmittel, Strahlung, Radioaktivität, Belastung
Quelle: www.taz.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2011 07:22 Uhr von KingPR
 
+30 | -3
 
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Zum Glück ist die Belastung relativ gering, ich bin allerdings gespannt, welche Ergebnisse in der Pilzsaison zum Vorschein kommen.
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14.04.2011 07:49 Uhr von jpanse
 
+35 | -2
 
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@Autor: Maronen und Steinpilze so gross und so häufig wie damals nach Tschernobyl 86 ...

Hoffentlich hält sich das in Grenzen. Bin ja nicht unbedingt glücklich darüber sowas 2x erleben zu müssen.
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14.04.2011 08:04 Uhr von Pilzsammler
 
+46 | -4
 
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Lol: Der Grenzwert ist 500 Becquerel... Ab da kann man von leichter Strahlung sprechen... Aber 8,5? Hört auf das ist ja fast natürliche schwankung...
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14.04.2011 08:12 Uhr von zimBow
 
+6 | -1
 
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wo liegt der Schnitt: nicht bei 6bq?
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14.04.2011 08:18 Uhr von napster1989
 
+61 | -6
 
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Egal: Einfach die Grenzwerte erhöhen, dann passiert schon nichts
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14.04.2011 08:22 Uhr von usambara
 
+12 | -3
 
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Tschernobyl Pilze ;-): http://www.allmystery.de/...
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14.04.2011 08:38 Uhr von Shikari
 
+13 | -1
 
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aha :D: jeder mensch hat eine natürliche innere aktivität von 9000bq. insofern dürften die 8,5 vom regen nicht soooo gefährlich sein^^
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14.04.2011 08:54 Uhr von Phillsen
 
+18 | -4
 
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@Sh ort News: Die Videowerbung unter jedem Beitrag nervt ganz gewaltig.
Einblenden, meinetwegen, Abspielen wenn ich draufklicke, auch okay. Aber die absolute Scheisse mit dem Mouseover könnte lästiger nicht sein.
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14.04.2011 08:56 Uhr von Nebelfrost
 
+31 | -1
 
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soll das ein scherz sein? wer hat diesen sinnfreien artikel geschrieben? ich als physikinteressierter, kann bei so einem quark nur lachen. hier wird doch wirklich die bevölkerung nach strich und faden manipuliert und der gemeine pöbel rennt sicher heute mittag gleich wieder in die nächste apotheke und kauft ne 100er packung jodtabletten zum sonderpreis, danach noch einen kurzen abstecher in den technikermarkt und schnell einen geigerzähler für 400 euro gekauft. ich seh schon die leute draußen rumrennen wie sie auf der straße jede regenpfütze mit dem ding abscannen und bei jedem pieps, den das gerät von sich gibt, einen herzkasper kriegen.

es ist eigentlich völlig sinnlos und lächerlich, überhaupt zu erwähnen, dass in einer regenpfütze 8,5 becquerel I-131 gedunden wurden. eine normale regenpfütze allein hat schon ohne dem I-131 mehr als 8,5 becquerel. aber dann auch nocht den spruch zu bringen "jodtabletten müssten NOCH nicht genommen werden", da hört jeglicher gesunder menschenverstand auf zu arbeiten, denn jeder vernunftbegabte mensch weiß, dass es NIEMALS hierzulande oder in frankreich wegen fukushima dazu kommen wird!
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14.04.2011 09:06 Uhr von Lombird
 
+4 | -8
 
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Der Mensch schafft es noch irgendwann und eliminiert sich selbst, wenn auch auf Raten, vom Angesicht dieses Planeten.
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14.04.2011 09:21 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -1
 
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@warpilein2: natürlich kommt es irgendwann in europa an. wer hat gesagt, dass es nicht so ist? kleinste spuren davon wird man immer irgendwo messen können, auch tausende von kilometern entfernt. der grund warum diese spuren gemessen werden können, liegt daran, dass die entsprechenden messgeräte so hochempfindlich sind und selbst geringste unterschiede und schwankungen im pikosievert- und sogar im femtosievert-bereich wahrnehmen. für die menschen hat dies jedoch keinerlei bedeutung, weil diese strahlung so gering ist, dass sie selbst noch tausend- oder gar millionenfach unterhalb der natürlichen strahlung liegt, die uns täglich umgibt.
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14.04.2011 09:23 Uhr von a.j.kwak
 
+2 | -0
 
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die: die müssen nur mal im meer vor la hague nachschaun, da gibts noch viel höhere werte...aber nicht aus japan
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14.04.2011 09:24 Uhr von supermeier
 
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Ich spüre es: ich fühle mich auch schon ganz erleuchtet und strahle förmlich im Sonnenschein.
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14.04.2011 09:25 Uhr von BlackPoison
 
+3 | -0
 
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8,5 bq im gesamten Regenwasser von Frankreich? Oder in 1 L, in 100 L, in 1000 L? Wäre schon interessant zu wissen ;)
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14.04.2011 09:30 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -0
 
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@blackpoison: wenn bei den angaben nichts anderes dabei steht, dann bezieht sich das immer auf das kilogramm bzw. bei flüssigkeiten auf liter und bei gasen auf m³. also in dem fall 8,5 bq/l. mit anderen worten: in 1 liter regenwasser ereignen sich pro sekunde 8,5 radioaktive zerfälle.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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14.04.2011 09:33 Uhr von Sh@dowknight99
 
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@ruckzuckzackzack: LOL, hätte ich jetzt gar nicht bemerkt. Melden sich diese Proben dann freiwillig beim nächsten wissenschaftlichen Institut?^^
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14.04.2011 09:33 Uhr von BlackPoison
 
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@nebelfrost. ah ok, dankeschön ;)

Das ist ja dann nicht so viel.. weniger als in Honig oder Marmelade ;)
http://www.umweltinstitut.org/...
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14.04.2011 09:47 Uhr von Nebelfrost
 
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@blackpoison: bedenke aber auch, dass künstliche strahlung in lebensmitteln immer zur natürlichen strahlung hinzu kommt. in der tabelle ist nur die belastung durch künstliche radioaktivität aufgeführt. zusammen mit der natürlichen, wären die werte noch um einiges höher. zudem wird in der von dir velinkten liste speziell die belastung durch Cs-137 angesprochen. I-131 hingegen kann man theortisch als weniger tragisch einstufen, da es eine halbwertszeit von nur 8 tagen hat (im gegensatz zu Cs-137 mit 30 jahren). das heißt, spätestens nach 80 tagen ist das I-131 in milch und regenwasser nicht mehr nachweisbar. Cs-137 hingegen erst nach 300 jahren nicht mehr ;-)

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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14.04.2011 09:54 Uhr von U.R.Wankers
 
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Strahlendosis wie bei einem Langstreckenflug: Der Mensch ist wird einer natürlichen Strahlung von etwa zwei mSv pro Jahr ausgesetzt.

100 mSv gelten als gefährlicher Grenzwert:
Die Gefahr von Krebserkrankungen steigt, wenn der Mensch mindestens in dieser Größenordnung ein Jahr lang durch Strahlen belastet wird. Eine zusätzliche Dosis von 1000 mSv würde wahrscheinlich in 20 Prozent der Fälle nach vielen Jahren noch eine tödliche Krebserkrankung auslösen.

In Tchernobyl betrug die Strahlung in der Umgebung 350 mSv.

Eine Einzeldosis von 1000 mSv führt zu einer Strahlen-Erkrankung mit Symptomen wie Übelkeit, ist aber nicht tödlich. Eine Einzeldosis von 5000 mSv wäre etwa in 50 Prozent der Fälle binnen einen Monats tödlich.

http://odlinfo.bfs.de/
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14.04.2011 10:00 Uhr von mobock
 
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@Chorkrin: Wie heisst es doch so schön? "Wie manche es schaffen im gleichen Satz "Kein Grund zur Panik" zu sagen und gleichzeitig düstere Aussichten zu prophezeien ..... so unterschwellig wie "Ihr müsst keine Angst haben, aber ihr solltet."^^

*** Die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst! ***
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14.04.2011 10:02 Uhr von Nebelfrost
 
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@u.r.wankers: piloten und stewardessen, die z.b. für transatlantikflüge zuständig sind, nehmen pro jahr bis zu 25 bis 30 mSv an strahlung zu sich. ziemlich krass, wenn man bedenkt, dass diverse leute schon einen aufstand machen, wenn sie mal 3 mSv pro jahr anstelle der sonstigen durchschnittlichen 2 mSv zu sich nehmen :-P

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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14.04.2011 10:20 Uhr von sevenofnine1
 
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akw: wahrscheinlich steht in direkter Nähe ein französisches AKW, aber schuld ist Fukushima.
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14.04.2011 10:36 Uhr von Leeson
 
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höhö in Frankreich^^: Warum steht Fukushima im Titel?
Das kann doch auch aus Frankreich selbst gekommen sein!?
Die hatten im Grundwasser sorag schon Tritium o.Ä. gefunden.
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14.04.2011 11:10 Uhr von JesusSchmidt
 
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@hoenipoenoekel: das mit den zeitarbeitssklaven ist in deutschland nicht anders.
die gehen von kkw zu kkw. so kann im falle einer durch strahlung verursachten krankheit keiner der betreiber verklagt werde.

wirklich ekelerregend, aber wir leben ja in einem rechtsstaat... *hust*
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14.04.2011 12:18 Uhr von EvilMoe523
 
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Die Idee der Panikmache ist ist ja eigentlich nicht neu, damit irgendwelche Konzerne davon provitieren können.

Aber DAS ist ja mal -GENIAL- , Risikogruppen wie Kindern auch noch Milchprodukte AUSreden zu wollen ;) - Ist dies also nun eine Marketingkampagne von Tofu-"Bauern" oder McDonalds? :D

[ nachträglich editiert von EvilMoe523 ]

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