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Japan will für 100.000 Menschen aus Fukushima eine neue Stadt bauen

Nach Ansicht des japanischen Premierministers werde die evakuierte Zone rund um das havarierte Atomkraftwerk in Fukushima für mindestens 20 Jahre nicht mehr bewohnbar sein.

Aus diesem Grund hat der Sonderberater der japanischen Regierung, Kenichi Matsumoto, den Vorschlag gemacht, eine Satellitenstadt zu errichten, welche sich im Inland der Präfektur von Fukushima befinden soll. Diese soll etwa 100.000 Menschen aufnehmen.

Deutsche Gartenstädte sollen als Vorbild dieser neu errichteten Stadt dienen. Der Vorschlag und die Erklärung des japanischen Premiers ist auch eine Folge der Bewertung des Kraftwerksunglücks mit der höchstmöglichen Stufe.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Stadt, Fukushima, Bewohner
Quelle: news25.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2011 16:40 Uhr von usambara
 
+3 | -0
 
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20 Jahre unbewohnbar...? In der 50.000 Einwohner-Stadt Prypjat seit 25 Jahren niemand mehr- und das soll laut Regierung auch weitere 300 Jahre so bleiben.
Die neu gegründete Stadt in 60km Entfernung ist Slawutytsch.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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13.04.2011 16:54 Uhr von Rob550
 
+1 | -0
 
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Schwachsinn: In Tschernobyl (dürfte nun Schitomir heißen) wohnen auch noch nicht viele Leute, wobei dieses Projekt in Japan zum Geldgrab werden dürfte.

@ r0ck3r
Plutonium ist in diesem Falle das geringere Problem...
Die Biotope Uran U235 und U238 haben eine Halbwertszeit von 703 mio bzw knapp 4,5 mrd Jahren.

Ich gehe davon aus, dass um die Reaktoren früher oder später ein Sakophag wie in Tschernobyl gebaut wird. Trotzdem werden die Böden um Fukushima hunderte Jahre lang verseucht werden, wenn die Sache aus dem Ruder läuft.
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13.04.2011 17:30 Uhr von K.T.M.
 
+2 | -1
 
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@Rob550: "Plutonium ist in diesem Falle das geringere Problem...
Die Biotope Uran U235 und U238 haben eine Halbwertszeit von 703 mio bzw knapp 4,5 mrd Jahren."

Je kleiner die Halbwertszeit, desto gefährlicher ist ein Element.
Plutonium hat eine 180.000 fach höhere spezifische Aktivität als Uran. Bei Plutonium reicht schon eine geringe Aufnahme um den Grenzwert der Jahres-Aktivitätszufuhr für Inhalation zu erreichen. Wenn man den Grenzwert mit Uran erreicht, spielen dort aufgrund der niedrigen spezifischen Aktivität auch noch die chemisch-toxische Wirkung (Nieren- und Leberschäden) eine Rolle, die kann man bei Plutonium vernachlässig.

Generell ist auch die Unterscheidung in externe und interne Strahlenbelastung wichtig. Uran und Plutonium (Alpha-Strahler) zeigen hauptsächlich bei interne Aufnahme eine schädigende Wirkung. Wohingegen bei Cäsium-137 (Beta- und Gamma-Strahler) auch die externe Strahlenbelastung eine Rolle spielt.

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