13.04.11 13:04 Uhr
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Rentenerhöhung um 0,99 Prozent beschlossen

Die Lohnentwicklung, die im vergangenem Jahr zu einer Steigerung des durchschnittlichen Arbeitslohns um 3,10 Prozent im Westen und um 2,55 Prozent in Ostdeutschland geführt hat, ist nun Grundlage für die Rentenerhöhung ab dem 01. Juli geworden.

Die 0,99 Prozent Rentenerhöhung sind durch die Dämpfungsfaktoren nur ein Bruchteil der eigentlich geplanten Erhöhungen: Ansonsten hätten sich Rentenerhöhungen in Höhe von 3,09 Prozent ergeben. Die Rentenerhöhung konnte damit nicht die Teuerungsrate ausgleichen.

Gekürzt wurde die Rentenerhöhung auf Grundlage der Rentenschutzklausel, die besagt, dass Renten bei sinkenden oder stagnierenden Löhnen nicht gekürzt werden. Dadurch ist inzwischen ein Defizit von nun noch 3,81 Prozent im Westen und 1,83 Prozent im Osten entstanden, das ausgeglichen werden soll.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rentner, Rente, Erhöhung, Beschluss
Quelle: www.tagesschau.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2011 13:04 Uhr von KingPR
 
+2 | -2
 
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Die Rentenerhöhung ist zwar nicht grade riesig, aber man erkennt den Trend: An der Rente wird weiter nicht gespart. Das bedeutet, dass der meiner Meinung nach unvermeidliche Rentencrash auf jeden Fall kommen wird.
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13.04.2011 13:09 Uhr von sesh
 
+0 | -5
 
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Mal ne Frage: Sind die Hartz IV Sätze eigentlich inzwischen an die Renten gekoppelt?
Und wenn nein, warum nicht?
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13.04.2011 13:19 Uhr von sesh
 
+5 | -1
 
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@Ma4711: Die heutigen Rentner haben die noch kleineren Probleme.

Die Rentner in 10-20 Jahren werden es _richtig_ schwer haben. Und alles was danach kommt... Ohje, da gibt es wahrscheinlich nur ne Grundrente.
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13.04.2011 13:26 Uhr von sabun
 
+1 | -1
 
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Wow: 0,99 % Rentenerhöhung bei einer zu erwartenden Inflation von 3%. Da hat sich das abrackern sich ja richtig gelohnt.
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13.04.2011 13:35 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
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@sesh: "Die Rentner in 10-20 Jahren werden es _richtig_ schwer haben. Und alles was danach kommt... Ohje, da gibt es wahrscheinlich nur ne Grundrente."

Was allerdings kein Naturgesetz ist sondern eine Frage des politischen Willens.
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13.04.2011 13:41 Uhr von KingPR
 
+0 | -1
 
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@artefaktum: Eher eine Frage der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Die müsste in den nächsten 20 Jahren beachtlich wachsen, damit das Rentensystem sinnvoll aufrecht erhalten bleiben kann. 2 Steuerzahler für 1 Rentner funktioniert nicht, wenn gleichzeitig auch die Gesundheitskosten explodieren, weil es viele alte Leute gibt.
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13.04.2011 13:47 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@KingPR: "Eher eine Frage der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Die müsste in den nächsten 20 Jahren beachtlich wachsen, damit das Rentensystem sinnvoll aufrecht erhalten bleiben kann. 2 Steuerzahler für 1 Rentner funktioniert nicht, wenn gleichzeitig auch die Gesundheitskosten explodieren, weil es viele alte Leute gibt."

Du unterliegst einem Denkfehler. Unser Problem ist nicht die Produktivität unserer Volkswirtschaft, die ist seit Jahrzehnten enorm gewachsen. Unser Problem ist die Art der Erhebung der Renten. Renten wurden in der Vergangenheit immer an die Löhne gekoppelt. Es gibt aber kein Naturgesetzt das besagt, dass Renten nur so finanziert werden können. Das der einzelne Arbeitnehmer in den letzten Jahrzehnten immer produktiver wurde, schlägt sich so bei den Renten ja gar nicht nieder. Da muss man über neue Arten der Finanzierung nachdenken. Und wie gesagt: Dank unserer enormen Produktivität ist genug Geld da. Es wird nur falsch erhoben.
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13.04.2011 14:14 Uhr von sesh
 
+0 | -2
 
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Warum: kriege ich eigentlich Minusbewertung für die Frage, ob HartzIV Erhöhungen an Rentenerhöhungen gekoppelt werden?

Wäre das etwas falsch, den Hartz IV Empfängern die selbe Steigerung zukommen zu lassen wie Rentnern?

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