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USA untersagen Treffen von UN-Abgesandten mit inhaftiertem Wikileaks-Informanten

Einem Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen wurde ein vertrauliches Treffen mit dem inhaftierten Wikileaks-Informanten Bradley Manning untersagt. Ein Treffen zwischen Manning und dem Abgesandten der UN sei nur möglich, wenn das Gespräch mitgehört werden könne.

Nach einer Mitteilung des US-Verteidigungsministeriums seien vertrauliche Gespräche mit dem Gefangenen nur seinem Anwalt vorbehalten. Der UN-Berichterstatter, Juan Mendez, ist allerdings der Meinung, dass Manning bei einem Mithören der Gespräche unter zu starkem Druck stünde.

Der Anwalt des mutmaßlichen Wikileaks-Informanten hatte im März über Folter gegen seinen Mandanten berichtet. Demnach hatte Manning stundenlang nackt in seiner Zelle sitzen müssen. Die USA werfen Manning "Kollaboration mit dem Feind", in Zusammenhang mit veröffentlichter Wikileaksdepeschen vor.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, UN, Treffen, Informant, Bradley Manning
Quelle: diepresse.com
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