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Studie: Deutschlands wahrer Erfolg ist das Mittelmaß

Die Philosophen Albert Newen von der Uni Bochum und Gottfried Vosgerau von der Uni Düsseldorf verfassten einen Aufsatz für die Zeitschrift "Gehirn & Geist". Ihre Ergebnisse besagen, dass sich jeder vierte Student in den USA zu den Leistungsstärksten zählt, sowie auch 94 Prozent der Professoren.

Dass die Selbsteinschätzung der Studenten und Professoren nicht richtig ist, lässt sich schon rein rechnerisch belegen. Stattdessen sind die meisten "nur" Mittelmaß. Denn Talent und Intelligenz sind auch unter Akademikern normal verteilt. Genies oder Minderbemittelte seien somit eine große Ausnahme.

Die Philosophen weisen jedoch extra daraufhin, dass Mittelmaß nicht Mittelmäßigkeit bedeutet. Sie wollen darauf aufmerksam machen, das Mittelmaß in unsere Leistungsgesellschaft wieder zu schätzen, denn es sei natürlich. Auch Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg basiere auf einem Mittelmaß.


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WebReporter: handstand
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Nachrichten, Erfolg, Leistung, Durchschnitt
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2011 17:54 Uhr von Titulowski
 
+5 | -3
 
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Entweder du hast eine schlechte Überschrift gewählt, den Text schlecht zusammengefasst oder das Thema verfehlt.
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12.04.2011 19:10 Uhr von fallobst
 
+1 | -22
 
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12.04.2011 20:32 Uhr von hori
 
+16 | -0
 
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Ich glaube, es geht einfach darum, dass "mittelmäßig begabte" die wichtigste (leistungsfähigste) Personengruppe darstellen, da sie Zahlenmäßig einfach am größten ist, auch wenn subjektive Meinungen eine hohe "Elite" suggerieren..
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12.04.2011 22:05 Uhr von simmew2
 
+7 | -4
 
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Mittelmaß: Der Mittelmaß an den Unis ist im Vergleich mit dem "normalen" Mittelmaß immer noch überdurchschnittlich begabt.
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12.04.2011 23:05 Uhr von Lachendeswiesel
 
+3 | -5
 
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"Mittelmaß": Mittelmaß in meinen Augen sind die Leute, die sich durch extremes Lernen oder durch extremes Glück zum Studieren qualifiziert haben und auf diese Weise ein nicht überdurchschnittlich arbeiteneds Gehirn (wenn ich es mal so nennen darf) kompensieren. Wenn ich mir allerdings anschaue, was so auf meiner Uni rumläuft, frage ich mich, ob es:
a) so extrem viele Glückspilze gibt oder
b) ob die Qualität unseres deutschen Abiturs soweit gesunken ist, dass es Leute durchwinkt, die nicht in der Lage sind, ein Studium zu bewältigen.
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12.04.2011 23:22 Uhr von Hartz IV
 
+2 | -0
 
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simmew2: Das wird im Artikel nicht genau behandelt, aber im Durchschnitt hat der Student - wie die Gesamtbevölkerung auch - einen IQ von 100. Ist also der Mittelmaß. Dass er sich qualitativ von einem Elektriker unterscheidet, liegt also an anderen Faktoren.

Habe irgendwo eine Studie über Physiker und Mathematiker gelesen, dort liegt der gemessene IQ höher als beim Durchschnitt. Aber es gibt ja noch die emotionale Intelligenz...
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12.04.2011 23:33 Uhr von D4L
 
+0 | -1
 
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WTF: Kommt es nur mr so vor oder könnten die folgenden Aufgaben
zum Artikel dazugehören??
_________________
Arbeitsauftrag:

1. Geben sie die wichtigsten Punkte der Argumentation des Autors sinngemäß wieder.

2. Untersuchen sie die Aussagen des Textes und überprüfen sie inwiefern sprachliche Stilmittel ihre Anwendung darin finden.

3. Erörtern sie über den Text hinaus was das "Mittelmaß" für den Einzelnen bedeutet.

_________________
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13.04.2011 00:02 Uhr von tulex
 
+1 | -0
 
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Diese News ist leider nur mittelmäßig.

Sorry :-)
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13.04.2011 09:04 Uhr von SniperRS
 
+1 | -0
 
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Die Aussage ist schlicht und ergreifend, dass sich die meisten Menschen überschätzen. Dabei ist es immer besser, sich vorsichtig einzuschätzen, und dann sein Umfeld mit seinen Taten zu überzeugen. Aber heute ist die Devise eher: "Ich Chef, Du nix!" Und dann wundern sich viele Menschen, dass sie im Leben nicht das Gewünschte erreichen, weil sie eben doch nicht der Nabel der Welt sind. Man sollte zufrieden sein mit dem was man hat, und das Beste daraus machen. Wenn jeder nach den Sternen greift sind bald keine mehr da.

[ nachträglich editiert von SniperRS ]
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13.04.2011 10:54 Uhr von medru
 
+2 | -0
 
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lol... da hat der autor das richtige thema: getroffen.... jetzt kotzt sich hier die ganze gefühlte elite aus und möchte nicht wahrhaben, dass auch sie nur mittelmaß ist. dabei hat doch der selbstbetrug bisher so gut funktioniert ;D

mimimi studenten haben nachweißlich durchschnittlich einen höheren iq als die bevölkerung -> falsch

mimimi meine mitstudenten sind alle doof und ich bin einer der wenigen der eigentlich intelent jenuch ist uffe uni zu jehen...
--> rofl?

[ nachträglich editiert von medru ]
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13.04.2011 11:11 Uhr von SniperRS
 
+0 | -0
 
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@medru: Absolute Zustimmung - so und nicht anders sieht es aus!

Ich bin schon oft genug überheblichen Studenten begegnet, die dachten sie wären schon mal per se was Besseres, nur weil sie sich zum Studium qualifiziert haben. Komischerweise waren dass dann oft genau die Leute, die es ganz hart und unschön in die Realität zurückgeholt hat, wenn dann mal kreatives Denken gefordert war (welches über die eingepaukte Theorie hinausging).

Studenten sind keineswegs zwingend besonders intelligent, aber sie halten sich allzu oft dafür. Das soll aber wirklich keine Verallgemeinerung sein. Wenn man allerdings bedenkt, wie viele Menschen heute die Möglichkeit wahrnehmen zu studieren, dann sollte man auch einsehen, dass einen ein Studium noch lange nicht von der Masse abhebt.
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13.04.2011 11:47 Uhr von sicness66
 
+2 | -0
 
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Normalverteilung: ist das Zauberwort. Und die gibt es überall.

Man muss bei Studenten auch bedenken, dass viele nach dem Abi nicht wissen, was sie jetzt eigentlich machen sollen. Deshalb schreiben sie sich "irgendwo" ein, und studieren erst einmal drauf los ohne sich wirklich dafür zu interessieren. Auch ein Grund für mittelmäßige Leistungen...
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13.04.2011 11:57 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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99 Prozent der Menschen machen normale Arbeit. Daran ist nichts schlimmes und normal. Dieser ganze "Eliten" und "Leistungsträger"-Hype war doch eh von Anfang an total dämlich.

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