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Trittin über Flüchtlingsdebatte: Man kann nicht "Zugbrücken" für Europa hochziehen

Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat die momentan stattfindende Debatte über Flüchtlinge aus Nordafrika als bizarr und innenpolitisch motiviert kritisiert.

Man könne nicht so einfach die "Zugbrücken" für Europa hochziehen und alle aussperren, die Schutz suchen. Europa sei verpflichtet Schutz zu gewähren und bei dieser Masse an Flüchtlingen könne man diese nicht auf ein einziges Land abwälzen.

Man solle die Flüchtlinge vorübergehend auf mehrere Länder verteilen und nicht wie Berlusconi und Friedrich streiten: "Friedrich weigert sich zusammen mit seinem französischen Amtskollegen, geltendes europäisches Recht anzuwenden, und Berlusconi antwortet darauf mit dem Bruch des Abkommens von Schengen."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Flüchtling, Silvio Berlusconi, Hans-Peter Friedrich, Jürgen Trittin, Schengener Abkommen
Quelle: de.news.yahoo.com

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12.04.2011 17:01 Uhr von Hawkeye1976
 
+1 | -10
 
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Jaja: Beim Ausbeuten der afrikanischen Ländern und dem Hofieren der dortigen Diktatoren versuchen sie alle sich vorzudrängeln, aber wenn dann die Folgen u.a. in Form von Flüchtlingen über Europa hereinbrechen, will man sich aus der Affäire ziehen. Pfui Deibel!
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13.04.2011 13:48 Uhr von HateDept
 
+1 | -8
 
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Schutzbedürftigen Asyl zu gewähren: ist ein bedeutendes Kriterium betreffs der Menschenrechte!

Dies sollte ein demokratischer Staat respektieren und dementsprechend handeln - insbesondere bevor der selbe mit dem Menschenrechts-Finger auf andere zeigt!

[ nachträglich editiert von HateDept ]
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14.04.2011 09:04 Uhr von jens3001
 
+3 | -2
 
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@ HateDept und Hawkeye1976: Flüchtlinge aufnehmen die aufgrund ihrer politischen Meinung, Religion, etc. verfolgt werden... ja!

Flüchtlinge aufnehmen die aus ihrem Land fliehen weil sie dort keinen Job haben / bekommen / zu wenig Geld verdienen... NEIN!!

Habt ihrs jetzt verstanden worums geht?
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14.04.2011 11:52 Uhr von HateDept
 
+1 | -3
 
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@jens3001: Spielst Du mit "jetzt verstanden" darauf an, dass Du jetzt hiermit irgendwas wiedergegeben hast, was wir nicht verstanden haben?

Ich verstehe ja Deinen Ansatz - aber wovon reden wir denn in diesem Thread eigentlich?
M.E. reden wir über Flüchtlinge, die Angst vor der Zukunft in ihrer Heimat haben. I.d.R. verlässt niemand so ohne Weiteres sein Heimatland, nur weil es wo anders "Bananen" gibt. Dazu gehört schon einiges an Überwindung (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Einfach ist es, diesen Flüchtlingen pauschal zu unterstellen, sie würden nur nach Europa kommen um zu schmarotzen - das wäre dann klar - braucht man nicht mehr drüber nachzudenken - alle rausschmeißen ...
So einfach ist das aber nicht.

An den politischen Zuständen in den betreffenden Ländern trägt die imperiale Politik der westlichen Staaten einen entscheidenden Anteil - das kann man nicht von der Hand weisen - es sei denn, man will gar nicht darüber nachdenken, geschweige denn sich dafür engagieren bzw. zu kämpfen, dass sich die politischen Umstände entsprechend ändern.
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14.04.2011 21:09 Uhr von Ich_denke_erst
 
+4 | -2
 
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Ich hasse diese Gutmenschen! Nein - wir können keine Flüchtlinge aufnehmen - wir sind auch kein reiches Land mehr. Deutschland hat insgesamt 2,04 Bio Euro Staatsschulden. Wenn wir unseren Lebensstandard auch nur einigermassen halten wollen gibt es nur eins: Mauer um Europa, Zugang nur über wenige, gut bewachte Grenzübergänge und keine Aufnahme von irgendwelchen Flüchtlingen.
Übrigens: keine Einmischung in irgendwelche Konflikte ausserhalb Europas - sollen sich alle die Köpfe einschlagen - das darf uns nicht mehr interessieren.
Zum Schluß: ich bin weder politisch rechts und distanziere mich ausdrücklich von rechtem Gedankengut.
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14.04.2011 21:45 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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"...geltendes europäisches Recht anzuwenden...": Haben sie doch:
Das Land in dem asylsuchende Flüchtlinge erstmals europäischen Boden betreten muss sich mit ihnen herumschlagen und ein Asylantrag ist auch nur in genau diesem einen Land möglich.

Herr Trittins Mitgefühl in allen Ehren, aber den Italienern das Problem abzunehmen ist schlicht falsch.

Eine Ausnahme kann man beispielsweise bei Malta machen ehe die in Afrikanern ertrinken, aber mit Sicherheit nicht bei einem 60 Millionen Land wie Italien das keinerlei Willen zeigt das Grundproblem anzugehen.

Alle "Touristen" die in drei Monaten irgendwo auftauchen werden nach Italien zurück überstellt.
Dann geht der ganze Zirkus und das Gejammer erneut los und auf dem Schwund bleibt der Rest Europas sitzen.

Die italienischen Politiker sind schlicht und ergreifend Arschlöcher.

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