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Niederlande: Der Download von urheberrechtlich geschütztem Material soll nun bestraft werden

In Deutschland werden User, die beim Download von geschützten Daten über Filesharing-Webseiten erwischt werden, bestraft.

In den Niederlanden gehen die Personen, die sich auf den Filesharing-Webseiten urheberrechtlich geschützte Dateien herunterladen, immer noch straffrei aus.

Doch das soll nun bald ein Ende haben. Die Niederlande planen, ihr Urheberrecht zu überarbeiten. Nach der Modernisierung des Urheberrechtes wird dann auch in den Niederlanden nicht nur das Verbreiten, sondern auch das Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Werken verboten sein.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Strafe, Niederlande, Download, Urheberrecht, Filesharing
Quelle: www.gulli.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2011 08:42 Uhr von Klopfholz
 
+53 | -2
 
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So ist das eben: In den Niederlanden ist alles erlaubt was nicht ausdrücklich verboten ist. Bei uns ist alles Verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt sit
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12.04.2011 09:23 Uhr von atrocity
 
+28 | -2
 
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Falscher weg Bevor man das Gesetz in den Niederlanden an unser bescheuertes Gesetz anpasst sollte man es eher umgekehrt machen.

Statt Filesharing zu verbieten sollte man es legalisieren und andere Methoden finden wie die Urheber an Geld kommen. So ist das ein Kampf gegen Windmühlen der noch dazu unsere Justiz viel zu sehr auslastet.

Lustigerweise verdienen auch Künstler Geld die ihre Werke ungeschützt und kostenlos ins Netz stellen. Da stellt sich die Frage: was macht der Rest falsch?
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12.04.2011 09:45 Uhr von Borgir
 
+17 | -0
 
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Dann wird: die Niederlande demnächst auch von diesem Pack von Abmahnern überschwemmt. Aber vielleicht sind die ja schlauer und nehmen in das Gesetz rein, dass nicht jeder kleine 1-Lied runterlader 1000ende von Euro bezahlen soll. Und das noch in einer mehr als fragwürdigen Beweislage.
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12.04.2011 09:50 Uhr von Alero
 
+1 | -3
 
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Stelle ich mir die Frage ist das anschauen von urheberrechtlich geschützten Filmen im Internet über Stream-Server, also NICHT! das herunterladen, auch strafbar oder ist das empfangen eines Streams jetzt technisch gesehen auch schon ein Download oder wie ist das jetzt. Ich glaube, dies ist rechtlich noch eine Grauzone.
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12.04.2011 09:56 Uhr von Borgir
 
+4 | -0
 
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@Alero: im Stream lädst du ja quasi auch runter. Interessanter wäre die Frage: Im Stream lädst du nicht hoch, sprich bietest es keinem Dritten an. Macht es diese Tatsache legal? Keine Ahnung.
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12.04.2011 10:15 Uhr von MikeBison
 
+1 | -3
 
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Offline Parties: Mit 2TB Platte Filme tauschen.

Und dann gibts eine Razzia mit 100 Bullen :)
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12.04.2011 10:29 Uhr von Danielsun87
 
+1 | -1
 
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geschäfte ich muss sagen das mit den abmahnungen ist schon krass bei uns in dland...
aber dahinter steht auch eine große wirtschaft...
also brauchen die holländer auch sowas um mehr geld zu verdienen...
lg
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12.04.2011 10:29 Uhr von Teralon02
 
+2 | -1
 
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@Alero + Borgir: Inzwischen ist auch der reine Download strafbar. Auch bei einem Stream werden die Daten heruntergeladen und auf deinem PC zwischengespeichert.

Reine Spekulation: Solange nur ein Down- und kein Upload erfolgt, wird es voraussichtlich kein Zivilverfahren (das ist das teure) geben da der Streitwert zu gering sein dürfte.
Bei den ganzen Bittorrent-, emule- usw. -verfahren wird der Streitwert so hoch bemessen da man ja (zumindest theoretisch) der ganzen Welt die entsprechenden Dateien anbietet.

@Ma4711
Ja, hast die Gesetzesänderung verpasst. Such einfach mal bisschen über Google, findest du ganz schnell. Ich empfehle Seiten die sich um Hilfe für Abgemahnte bemühen.

[ nachträglich editiert von Teralon02 ]
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12.04.2011 10:37 Uhr von Really.Me
 
+4 | -14
 
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12.04.2011 10:57 Uhr von NilsGH
 
+5 | -0
 
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@Alero & Borgir: Streaming IST in der Tat auch ein Download, nur kein PErMANENTER. Dennoch ist es rechtlich gleich zu behandeln als ob man eine Datei per "Speichern unter" o.ä. dauerhaft auf seinen Computer lädt.

Beim Strem, da hast du recht, Borgir, findet genau wie bei OCHs kein Upload statt. In Deutschland ist jedoch auch der DOWNload seit geraumer zeit für ausdrücklich illegal erklärt worden (Gesetzesänderung bzw. Umformulierung vor ein oder zwei Jahren). Zuvor war das nicht eindeutig festgehalten und das Herunterladen konnte entsprechend nur in extremen Fällen geahndet werden (bspw. wenn eine gewerbliche Intention wie der Verkauf von Raubkopien, nachgewiesen werden konnte).

Heute KÖNNTE - theoretisch - jeder Song, den du herunterlädst straf- und zivilgerichtlich geahndet werden. Da bei einem Download in der Regel der Schaden jedoch derart gering ist, wird das ganze (noch) nicht verfolgt. Vorausgesetzt, du hast keinen Upload, wie das bspw. bei den meisten P2P Netzwerken der Fall ist. Dann bist du ja auch wieder ein Uploader, was den vermeintlichen Schaden wesentlich größer macht und weswegen dir diese tollen Anwälte so nette Briefchen schicken (dürfen).

Zum Thema:
In den Niederlanden wird sich auch nicht viel ändern, denn auch dort wird die Justiz nicht sonderlich gegen DOWNloader vorgehen, da - wie gesagt - der Schaden zu gering ist, als dass man sich damit herumärgern möchte. Wenn wirklich jede Urheberrechtsverletzung eines Downloaders verfolgt werden würde hätte die EU ruckzuck keine Arbeitslosen mehr, weil sie 1.000.000 Richter und noch einmal so viele Staatsanwälte einstellen müsste ;)


[EDIT]: Oh, Teralon02 war schneller :) sorry, das wurde gepostet als ich noch am Tippen war ...

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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12.04.2011 12:13 Uhr von SystemSlave
 
+3 | -0
 
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@NilsGH und Co. Um Grunde ist der Download strafbar da er aus einer Illegalen Quelle erfolgt. Aber es gibt bis jetzt kein einziges Urteil das jemand für den reinen Download zur rechenschaft gezogen wurde.

Zudem sind dabei auch die möglichkeiten beschränkt den im Höchstfall muss der Verurteielte nur Schadensersatz leisten, der schaden bei einem heruntergeladenen Kino Film oder DVD Musk CD ist nunmal nur der Verkaufspreis bzw. Selbstkostenpreis + Gerichtskosten.


Somit lohnt es sich nicht für die Industrie dort aktiv zu werden, deswegen versuchen Sie ja lieber Rapidshare und Co in die pflicht zu nehmen.
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12.04.2011 12:47 Uhr von JesusSchmidt
 
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@hoenipoenoekel: du kennst den unterschied zwischen "file sharing" und "peer to peer" nicht.

auch wenn du one-click-hoster verwendest, ist das eine art file sharing.

und wozu saugst du dir die platten voll, ohne das zeug überhaupt wirklich haben zu wollen? das ist doch behindert. :)
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12.04.2011 13:05 Uhr von NilsGH
 
+0 | -0
 
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@Systemslave naja ... und GENAU DAS habe ich geschrieben ... -.- lies bitte meinen Kommentar nochmal, wenn du das aufmerksam tust, kommst du auch zu dem Schluss ;)
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12.04.2011 19:09 Uhr von astarixe
 
+1 | -2
 
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Seit wann ist Saugen illegal? Ich dachte immer, nur wer hochlädt, zahlt.
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13.04.2011 08:32 Uhr von Marco Werner
 
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@Ma4711: Das mit der Privatkopie ist zwar richtig,aber nur mit Einschränkungen. Das Gesetz regelt,daß man nicht downloaden darf,was unrechtmäßig angeboten wird. Heißt: Wirklich legal darf nur der Urheber ein Werk kostenlos zum Downlaod anbieten. Doch welcher Urheber macht das schon ? Im Zweifelsfalle sollte man davon ausgehen,daß kostenlos angebotene Downloads von Werken,die üblicherweise Geld kosten, eher als illegal einzustufen sind.

Ob die Abmahnfirmen wirklich nur den Upload protokollieren,ist fraglich. Diese Firmen scheuen nicht umsonst jeden Gerichtsprozess,bei dem die benutzte Software bzw die Beweiserhebung zur Debatte stehen könnte.Und urteilt man nach den dutzenden Abmahnforen,gabs auch schon viele Fälle,in denen User mit 0-Upload-Mods abgemahnt wurden. Das P2P-Grundprinzip "Wer runterlädt,lädt gleichzeitig wieder hoch!" funktioniert bei diesen 0-Upload-Mods ja nicht. Wie können diese also wegen Uploads abgemahnt werden? Daß es trotzdem der Fall ist,lässt nur eine Schlußfolgerung zu: Die Abmahner verfahren nach o.g. Grundprinzip und folgern aus einem Download einen gleichzeitigen Upload. Um Downloader erwischen zu können,müssen diese Firmen jedoch selbst uploaden. Ein Werk anzubieten,um mit dem Hintergedanken eine mögliche Rechtsverletzung verfolgen zu können,ist m.E. Anstiftung zu einer Straftat. Daß die Abmahnfirmen (genauergesagt die Loggingfirmen dahinter) das selbst uploaden, bestätigen sie sogar selbst,wenn man sich mal ihre Homepages ankuckt. Als Leistungsspektrum bieten sie an, täuschend echte Fake-Files mit passender Größe und passendem Hash erstellen zu können,um Filesharern das Leben schwer zu machen.

Es gab zwar in D schon einige wenige Prozesse zum Thema Filesharing,aber kein einziges davon ist mit den meisten Filesharing-Abmahnungen vergleichbar. In der Regel ging es um Prozesse,die eher mit den Umständen rund um die Urheberrechtsverletzung zu tun hatten als mit der Verletzung selbst. Die Beklagten hatten den Abmahnern die Klagegründe frei Haus geliefert,indem sie angaben, daß die Kinder am Rechner waren, das WLAN für die "nette WG nebenan" offen war usw. Halt Sachen,die unter den Begriff Störerhaftung fallen. Und das ist für die Abmahner ein gefundes Fressen.
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13.04.2011 18:30 Uhr von Achtungsgebietender
 
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ENDLICH!!! Endlich kommen Gesetze, damit es den: illagalen und kriminellen Downloadern an den Kragen geht. Sie haben genug Unheil angerichtet und ganze Musiker und deren Familien in den Ruin getrieben. Endlich wird mal jemand tätig!
Nein, keine Ironie!

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