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Energie-Wende: Regierungskreise denken über ein neues Sparpaket nach

Nachdem sich in der Energiepolitik der Bundesregierung eine Wende abzeichnet, wird in der Koalition über eine Finanzierung des Atomausstiegs nachgedacht.

Die Stilllegung der Atomkraftwerke wird der Bundesrepublik viele Milliarden extra kosten. Nun wird in Regierungskreisen darüber nachgedacht, ein weiteres Sparpaket zu schnüren.

Der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Otto Fricke, sagte: "Mehrausgaben müssen an anderer Stelle durch Einsparungen ausgeglichen werden." Der Fraktionskollege Florian Toncar meinte: "Sollte es zu Milliarden-Mehrausgaben kommen, muss der Sparkurs woanders verschärft werden."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Energie, Wende, Sparpaket, Atomausstieg
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2011 07:47 Uhr von a.j.kwak
 
+6 | -2
 
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ich frag mich langsam für was wir strom bezahlen. was haben die energiekonzerne eigtl noch für ausgaben? warum müssen die sich nicht selber darum kümmern?
akw´s gesetzlich abschalten und kraftwerke mit hohem co2-ausstoß durch (co2-)steuern teuer und unrentabel machen. dann müssen die energiekonzerne (solange sie noch weiterhin strom verkaufen wollen) doch von selbst geld in reg.energien investieren...
teuerer wird der strom ja so oder so
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12.04.2011 08:08 Uhr von Alero
 
+11 | -0
 
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Wieso bekomme ich wenn ich "Sparpaket" lese, immer ein leises Wimmern meines Finanzministers zu hören? Etwa, weil wir demnächst schon wieder mit einer neuen Steuer oder einer neuen Erhöhung abgezockt werden sollen? Sparpaket ist nichts anderes, als die Bürger noch mehr auszusaugen!

[ nachträglich editiert von Alero ]
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12.04.2011 08:24 Uhr von RitterFips
 
+4 | -0
 
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und dafür: Wird z.B. in Hessen die Ausbildungen von neuen Lehrern eingedämmt
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12.04.2011 08:57 Uhr von korem72
 
+8 | -0
 
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wie wäre es wenn: dieses Sparpaket mal die Diäten der Volksverräter betrifft und nicht die des "kleinen Mannes" der eh nur grade so noch über den Monat kommt.....
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12.04.2011 08:58 Uhr von jodta
 
+4 | -2
 
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Warum: führen wir nicht einfach die dezentrale Stromversorgung ein und konzentrieren uns dort auf Neuerungen?
Risige Stromnetzwerke würden wegfallen. Eine Trassenbildung wäre nicht mehr notwendig. Riesige Kraftwerke würden nicht mehr gebraucht.
Es gibt eigentlich nur einen Grund warum das niemanden ineressiert.
Die Stromkonzerne verdienen dann nichts mehr.
Wir Bürger sollten aber schon Interesse dafür haben. Dort muss mehr geforscht werden. In Haus-, und Kleinanlagen direkt beim Abnehmer mit der nötigen Umwelttechnik und damit meine ich nicht jedem sein eigenes Windrad oder sein eigenes Solarkraftwerk. Es gibt viel mehr Möglichkeiten der Versorgung. Gerade in unseren Breiten.
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12.04.2011 09:02 Uhr von Götterspötter
 
+7 | -0
 
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Sparpaket ???? müsste es nicht "Kosumenten-Abzock-Paket" heissen ?
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12.04.2011 09:46 Uhr von U.R.Wankers
 
+4 | -0
 
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die Kosten tragen die Steuerzahler: dabei ist Atomstrom doch so günstig?

Die Nutzung der Atomenergie in Deutschland kostete die Bundesbürger von 1950 bis 2010 ca 200 Milliarden Euro. Weitere 100 Milliarden Euro kommen künftig dazu, durch die Laufzeitverlängerung steigen diese Kosten aber noch ganz erheblich.

Die Wiederaufbereitung von Brennstäben (und deren Transport) bezahlt der Steuerzahler.
Endlager und Transporte zahlt ebenfalls der Steuerzahler (daran verdient die Entsorgungsgesellschaft der Atomindustrie).

Die Gewinne streichen die Konzerne ein, wichtige Investitionen wie in Netzausbau werden nicht getätigt, kostet ja Geld.

Das ist der Trick bei der Globalisierung:
Gewinne privatisieren, Verluste solidarisieren.

Diese volkswirtschaftliche Idiotie funktioniert nur durch Verschleierung der echten Kosten und Schönnrechnen das sich die Balken biegen.

Die Frage bleibt: Warum haben wir hier den teuersten Strom von Europa, obwohl sowieso alles vom Steuerzahler subventioniert wird?
Man sollte erwarten, das dann wenigstens der Strom günstig wäre.

Eigentlich könnte man die AKWs zwangsverstaatlichen, da der Staat sowieso für alle Kosten aufkommt, kann er auch die Gewinne einstreichen.

http://www.myvideo.de/...
http://www.youtube.com/...

Wir müssen sparen, das ist klar.
Wir brauchen das Geld für die wirklich wichtigen Dinge wie Bankenrettung und Kriege im Ausland.
Da muss im Bereich Bildung, Gesundheit, öffentliche Einrichtungen usw. natürlich gekürzt werden.

Anschließend können wir uns über Fachkräftemangel und steigende Ausbeutung durch Zeitarbeitsfirmen wundern.

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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12.04.2011 10:05 Uhr von EnergExpert
 
+5 | -2
 
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Kosten: Zum Thema Stromkosten:

Deutschland 2009: 22,94 ct/kWh bei ca. 30% Atomenergie
Frankreich 2009 :12,25 ct/kWh bei ca. 80% Atomenergie

Bei diesen Zahlen sollte einem klar sein, dass die Atomenergie nicht der Preistreiber ist. Der Preistreiber ist das Oligopol aus mit den bekannten Vertretern.

[ nachträglich editiert von EnergExpert ]
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12.04.2011 15:52 Uhr von edv-pm
 
+2 | -0
 
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Energie-Wende: Die Bürger denken über neue Regierung nach. So sollte die Überschrift lauten. Die letzten 15 Jahre dienten fast alle Gesetze nur noch dem Wohle der "Wirtschaft". Egal, welche Partei gerade an der "Macht" war. Aber das Wohl des Volkes wird vollkommen ignoriert oder sogar absichtlich beschnitten. Es wäre an der Zeit, das wir Bürger, die, die eigentlich die Macht haben, unseren "Vertreter" zeigen, was wir wollen - und das wäre eine Gesetzgebung und eine Haushaltsplanung, die sich an unseren Interessen orientiert und nicht daran, ob Irgendeiner nach seinem Ausscheiden aus der Politik noch einen guten Job als Manager kriegt. Dafür werden sie nämlich von uns bezahlt.

Die Energieversorger haben einen staatlichen Auftrag erhalten, der ihnen die Möglichkeit gibt, fast grenzenlos Geld zu drucken. Die Energieversorgen machen jedes Jahr Millarden Gewinne, die aber nicht in den längst notwendigen Ausbau der Infrastruktur gelenkt werden. Nein, diese Gewinne werden schön an eine paar Wenige verteilt und wenn Investitionen unausweichlich, oder, um ein Unwort zu verwenden, alternativlos, werden, dann soll der Staat einspringen. Aber woher nimmt der Staat wohl das Geld? Von uns. Wir sollen also doppelt und dreifach bezahlen. Und es läuft fast überall so, wo private Firmen Infrastrukturaufgaben übernommen haben.

Aber zum Glück gibt es in Deutschland ja noch genügend Sparpotenzial: Kostenlose Schulbildung? Wofür? Krankenversorgung? Gibt ja private Zusatzversicherungen! Wer krank wird ist ja es selbst schuld. Fachkräfte ausbilden? Ab 1. Mai sind doch genügend Fachkräfte vorhanden! Lebensgerechte Löhne bezahlen oder einen Mindestlohn einführen? Solange am 1. Mai alles wie geplant verläuft unnötig! Mündige, gut gebildete Bürger, die ihre Rechte kennen und Steuern zahlen können, weil sie einen gut bezahlten Job haben? Welches Land braucht den sowas? Deppen, die man gut ausnehmen kann und die nicht aufmucken sind doch viel bequemer. Vielen Dank, Kohl, Schröder, Merkel, oder wie sie alle heißen!

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