12.04.11 07:16 Uhr
 2.078
 

Japan: Höchste INES-Gefahrenstufe für Fukushima

Ein Sprecher der japanischen Atomaufsichtsbehörde teilte am Dienstagmorgen japanischer Ortszeit mit, dass die Gefahrenstufe für das Atom-Unglück nun von Stufe Fünf auf Stufe Sieben der INES-Skala erhöht wird.

Die Stufe Sieben der Skala beschreibt einen Unfall mit höchsten Auswirkungen auf die Umgebung. Die Katastrophe in Fukushima erreicht damit denselben Wert wie in Tschernobyl.

Kurz zuvor kam es in der Nähe des Blocks 4 zu einem Brand in einem Behälter für Batterien. Außerdem kam es zu einem weiteren Beben der Stufe 6,3.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: dylkto87
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Erdbeben, Fukushima, Atomkraftwerk, Radioaktivität, INES
Quelle: www.tagesschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Israel bekommt Rüffel aus den USA
Rechter Deutscher fickt Kinder und verkauft sie an Männer!
Verfassungsgericht: Muslima muss an Schwimmunterricht teilnehmen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.04.2011 07:16 Uhr von dylkto87
 
+19 | -2
 
ANZEIGEN
Ich glaube inzwischen ist jegliche Hoffnung verloren, dass Fukushima noch irgendwie zu retten ist. Hoffentlich kommen die bald zu der Einsicht, dass es auch ohne Atom geht.
Kommentar ansehen
12.04.2011 07:31 Uhr von Alero
 
+15 | -6
 
ANZEIGEN
Ist nicht wahr doch schon Stufe 7? Das war der ganzen Welt eigentlich schon seit dem Moment klar, in dem der erste Block in die Luft geflogen ist. Aber gut, das man bei einem Störfall der Stufe 7 nur einen Sicherheitsradius von 30 km benötigt. Die Verantwortlichen in Japan quatschen wirklich nur noch wirres Zeug. Dort hat keiner mehr irgend einen Plan.
Kommentar ansehen
12.04.2011 07:53 Uhr von lina-i
 
+11 | -1
 
ANZEIGEN
Und das alles nur, weil die mobilen Stromaggregate, die nach dem ersten Erdbeben angeliefert wurden, wegen inkompatibler Stecker (fehlenden Kabeln) nicht angeschlossen werden konnten....

http://www.heise.de/...

Es lebe die DIN.
Kommentar ansehen
12.04.2011 08:38 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+7 | -6
 
ANZEIGEN
Alero: Das stimmt absolut nicht!
Bis zum jetzigen Zeitpunkt war es keine Stufe sieben und man durfte hoffen das es eben diesen Status nicht erreicht.
Natürlich wollten das die deutschen Medien nicht so haben, die alle samt geifernd nach sensationslust endlich malwieder ordentlich auf der Atomenergie rumhackten, weil es ja grad im Trend liegt.
Zitat der Ersten Stunde der ARD, Kernschmelze in Fukushima, obwohl dort NIEMAND auch nur einen Fakt in der Hand hielt.

All die Pseudo Atomgegner die jetzt mit der Masse schwimmen und angekrochen kommen, sind die gleichen Leute die sich für Atomkraft mit der CDU einsetzen, wenn man es ihnen erzählt.
Wie ein Fähnchen im Wind.

Aber anstatt das sich was ändern wird und leute ernsthaft die Umsetzung beispielsweise von Ringwallspeichern fordern, freuen sich nur die Medienanstalten über Einschaltquoten.
Das ist das einzige was von anfang an klar abzusehen war.

[ nachträglich editiert von DesWahnsinnsFetteKuh ]
Kommentar ansehen
12.04.2011 09:07 Uhr von Alero
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
@DesWahnsinnsFetteKuh: Hmmm, du willst mir wirklich verkaufen, das, wenn zwei Kraftwerksblöcke in die Luft fliegen, das alles nur Sensationslust ist? Und keine Stufe 7? Denk mal einen kurzen Augenblick nach. Wie kommt INES zustande?
Die Einstufung nach INES erfolgt bei Auftreten eines Ereignisses durch den Kraftwerksbetreiber. Soweit klar? Ich betone extra noch einmal für dich:
Durch den Kraftwerksbetreiber!
Noch Fragen dazu?
Kommentar ansehen
12.04.2011 09:19 Uhr von jens3001
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
DesWahnsinnsFetteKuh: du verwechselst da ein paar Dinge.

Was Alero meinte, war das die japanische Regierung die Stufe der Gefährdung stark untertrieben hat.
Den meisten war von vorneherein klar, das man eher eine höhere Stufe ausrufen sollte um vorab die entsprechenden Massnahmen zu ergreifen als eine niedrigere.

Gestern beispielsweise hörte man noch, das die Kühlung wieder funktioniert. Und heute?
Jetzt fängt man erst damit an einen grösseren Umkreis zu evakuieren. Das hätte schon sehr viel früher und mit viel mehr Zeit geschehen können und müssen.



Was die Ringwallspeicher angeht... die sind rein hypothetisch. Eine interessante Idee aber noch nicht marktreif.
Und bevor man die Umsetzung und Einführung von etwas fordert muss dieses ja überhaupt erstmal existieren.. richtig? ;-)
Kommentar ansehen
12.04.2011 09:55 Uhr von K.T.M.
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@Alero: "Das war der ganzen Welt eigentlich schon seit dem Moment klar, in dem der erste Block in die Luft geflogen ist"

Eben nicht, im Kernkraftwerk Three Mile Island gab es 1979 eine partielle Kernschmelzung und radioaktive Isotope gelangten in die Umwelt. Dennoch war es "nur" ein Stufe 5 Fall. Als in Japan der erste Block in die Luft flog war klar, dass es sich um eine Knallgasexplosions handelte. Dabei wird zwar eine begrenzte Menge Radioaktivität freigesetzt, man ist aber noch nicht annähert in Bereich von Tschernobyl, dort wurde nämlich der Kern überkritisch und explodierte.

Das im weiteren Verlauf durch weitere Nachbeben Risse auftreten und dadurch größere Mengen Radioaktivität austraten war am Anfang nicht abzusehen.

[ nachträglich editiert von K.T.M. ]
Kommentar ansehen
12.04.2011 09:59 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Jetzt erst? Stufe 6 die irgendwie übersprungen wurde war bereits vor 2 Wochen eindeutig angesagt als so langsam klar wurde wieviel Radioaktivität da an die Umwelt abgegeben wurde und immer noch wird.
Kommentar ansehen
12.04.2011 10:10 Uhr von artefaktum
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Jetzt hat die deutsche Panikmache sogar Japan erreicht! ;-)
Kommentar ansehen
12.04.2011 10:26 Uhr von jens3001
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
K.T. M. Es geht ja auch gar nicht darum ob es vor 4 Wochen schon ein Stufe 7 Fall war oder nicht.

Die Lage war vor Wochen schon sehr schlimm. Nachbeben wurden die ganze Zeit angekündigt und kamen auch tatsächlich vor.
Man hätte also allein aus Vorsorge heraus den Fall eher herauf als herabspielen müssen.

Aufgrund der unkalkulierbaren Beben und evtl. weiterer Tsunamis konnte man doch gar nicht abschätzen ob man das Ding wieder in den Griff bekommt.

Dann doch lieber schlimmer darstellen als es aktuell ist, sämtliche Vorbereitungen für den Ernstfall treffen und wenns dann doch nicht so heftig kommt hat man Glück gehabt.
Wenn aber doch, so wie es ja jetzt der Fall ist, hat man soweit es möglich ist vorgesorgt.
Kommentar ansehen
12.04.2011 10:51 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@Heinz-Mainz: "trotzdem gibt es keine alternative"

Wer sagt das?

"oder besser gesagt in der Fusion von Atomen"

Ob das mal irgendwann technisch und wirtschaftlich funktionieren wird weiß man trotz intensiver Forschung bis heute nicht.
Kommentar ansehen
12.04.2011 11:05 Uhr von jens3001
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Heinz-Mainz: 1. Fusionsenergie ist bei weitem noch nicht ausgereift.
Nach aktuellem Forschungsstand geht man davon aus, das auch Fusionsenergie nicht den kompletten Energiebedarf decken könnte.
Bestenfalls könnte sie unterstützend dienen da zu aufwendig herzustellen.

2. das was in Japan passiert ist hatte als Auslöser eine Naturkatastrophe.. kein technisches Versagen.

3. wohin hätten die Japaner denn bauen sollen? Falls du geographisch nicht so bewandert bist... Japan ist eine relativ kleine Insel und liegt vollständig in einem Erdbebengebiet.

4. aktuell gibt es keine reelle Alternative zu Atomstrom. Was aber durchaus daran liegen könnte das nicht genug geforscht wurde.
In absehbarer Zeit (ich schätze mal 20 - 30 Jahre) könnte sich das geändert haben.

[ nachträglich editiert von jens3001 ]
Kommentar ansehen
12.04.2011 11:22 Uhr von K.T.M.
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@jens3001: "Dann doch lieber schlimmer darstellen als es aktuell ist, sämtliche Vorbereitungen für den Ernstfall treffen und wenns dann doch nicht so heftig kommt hat man Glück gehabt."

Das kann aber ganz schnell nach hinten losgehen. Wenn man Sachen übertreibt kann es durchaus zu einer Massenpanik kommen. Diese Massenpanik könnte größeren Schaden anrichten als die eigentliche Katastrophe. Das merkt sich der Mensch und wenn die nächste Katastrophe kommt, nimmt man die Gefahr nicht mehr so ernst, da ja bei der vorangegangen Katastrophe auch übertrieben wurde. Dadurch können dann auch wieder Menschen zu schaden kommen.
Kommentar ansehen
12.04.2011 11:39 Uhr von jens3001
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
K.T.M. das sehe ich nicht so. Ein Stufe 7 Unglück ist ja nichts alltägliches.
Und man muss ja auch nicht bei jedem kleinen Problem diese ausrufen.

Aber gerade in Fukushima wäre es sinnvoll gewesen.
Kommentar ansehen
12.04.2011 11:52 Uhr von K.T.M.
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@jens3001: "Aber gerade in Fukushima wäre es sinnvoll gewesen. "

Was hätte sich denn geändert? Die Evakuierungszone hätte man trotzdem nicht weiter gefasst, weil es logistisch gar nicht möglich gewesen wäre. Es ist doch am Ende egal, dass die erste Einstufung am Anfang zu gering war. Das wahre Ausmaß der Katastrophe kann man eh erst hinterher feststellen.
Kommentar ansehen
12.04.2011 11:59 Uhr von Novoleiner
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Wa wa wa: INES-Gefahrenstufe kann ich det essen saget mol ...soll doch gesund sein.....ooooooo man ich liebe Atom kräftli.....sterben tuen wir immer irgendwennliiiiiiii wiso nit hüt.....mfg
Kommentar ansehen
12.04.2011 12:20 Uhr von jens3001
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
KTM: Es hätte schon etwas geändert. Man hätte die Evakuierung eines grösseren Umkreises durchführen können und den Menschen die Möglichkeit geben können wegzugehen.

Ausserdem hätte man mehr Auffanglager errichten können genau für den Fall X.

In jedem Fall hätte es nicht geschadet. Und wenn man sich die Naturereignisse ansieht war es wahrscheinlicher das sich das alles auswächst als das man es in den Griff bekommt.


Apropos... dein Name.. kommt der von dem Motorradhersteller?
Hab da ein paar nette Maschinchen von dem ind er Garage :)
Kommentar ansehen
12.04.2011 12:39 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Es wird kein zweites Tchernobyl: nein, es kommt alles noch viel Schlimmer!

Letztendlich wurde die Öffentlichkeit viel mehr verarscht als bei den bösen Russen, aber dort wurde wenigstens konsequent etwas unternommen!

Das dabei rücksichtslos Menschenleben geopfert wurden ist natürlich eine andere Sache.

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
Kommentar ansehen
12.04.2011 13:26 Uhr von K.T.M.
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@jens3001: "Ausserdem hätte man mehr Auffanglager errichten können genau für den Fall X."

Das dauert ja seine Zeit. Und ich weiß auch nicht inwiefern die Regierung solche Sachen handhabt. Kann ja durchaus sein, dass unabhängig von der Einstufung weiterreichende Maßnahmen ergriffen werden. Eine Evakuierung in mehreren Stufen hätte es so oder so gegeben. Zumal die radioaktive Belastung sich in Grenzen hält. Klar die Strahlung ist in 20-30 km mit 1,25 µSv/h deutlich höher als normal. Allerdings sollte man auch beachten das die unbedenkliche Dosisleistung bei 1000 µSv pro Jahr (zusätzlich zur natürlichen Dosisleistung) liegt. So kann man sich also relativ unbedenklich noch 33 Tage in dem Gebiet aufhalten. So muss man eine Evakuierung nicht sofort mit aller Gewalt durchführen, sondern es reicht wenn man es nach und nach macht. So das man sicherstellen kann, dass die Auffanglager ausreichend versorgt werden können.

".. kommt der von dem Motorradhersteller?"

Nein

Refresh |<-- <-   1-19/19   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

herzzerreißender Werbespot aus Polen rührt alle zu Tränen
Deutsche lieben Kindersex!
Israel bekommt Rüffel aus den USA


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?