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Flüchtlingsproblem: Italien droht EU-Austritt an

Das Flüchtlingsproblem spaltet die Europäische Union immer mehr. Am Montag verließ der italienische Innenminister, empört über die ablehnende Haltung der restlichen Innenminister, frühzeitig die Konferenz.

Italien hatte vorgeschlagen, die rund 23.000 Flüchtlinge innerhalb der EU zu verteilen. Der Vorschlag wurde jedoch einstimmig abgelehnt - Italien müsse allein mit den Wirtschaftsflüchtlinge zurecht kommen.

"Ich frage mich, ob es Sinn hat, weiter an der EU teilzunehmen. Es ist besser, allein zu sein als in schlechter Gesellschaft", wetterte der rechtspopulistische Innenminister Roberto Maroni danach.


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WebReporter: Hoch2Datum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, EU, Italien, Flüchtling, Austritt
Quelle: www.ftd.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2011 00:07 Uhr von Hoch2Datum
 
+25 | -10
 
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Ob die EU ohne das wirtschaftsschwache Italien überleben sollte huhu die sind doch die nächsten in der Show namens "Wer kommt als nächstes unter den Rettungsschirm". Italien wieder einmal blamiert durch seine inkompetenten Vertreter!
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12.04.2011 00:20 Uhr von hotspott
 
+44 | -10
 
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und wir es italien gleich tun.
raus aus der eu.
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12.04.2011 00:35 Uhr von KiLl3r
 
+42 | -5
 
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ich wäre ja: für volksabstimmungen wie in der schweiz...
soll die bevölkerung entscheiden,

raus aus der EU
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12.04.2011 00:51 Uhr von Boron2011
 
+24 | -8
 
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ich stimme meinen beiden Vorrednern voll und ganz zu.

Die Politiker sollten langsam aber sicher einsehen dass Ihr Projekt Europa definitiv gescheitert ist.
Niemand wollte es, niemandem nutzt es (eher im Gegenteil) ...

Ergo ==> Raus aus der EU !!! Besser gestern als morgen !!!

[ nachträglich editiert von Boron2011 ]
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12.04.2011 00:53 Uhr von derSchmu2.0
 
+12 | -7
 
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Mal abgesehen davon wie viele Fluechtlinge generell hat Italien in den letzten Jahren aufgenommen und wie viele andere Laender wie Deutschland?
Da hat Italien jetzt die Moeglichkeit, ein wenig aufzuholen...die solln sich also ma nich beschweren...
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12.04.2011 01:22 Uhr von KingPR
 
+20 | -8
 
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Es gibt zwei gute Sachen an der EU: 1. Reisefreiheit
2. Zollfreiheit

Den ganzen politischen Driss braucht keine Sau, außer machtgeile Politiker und regulierungswütige. Und was Italien angeht: Geht doch raus! Wir brauchen kein Land wo nur jeder Zweite Angestellte Steuern zahlt, das zur Hälfte im Müll versinkt und von ungebildeten Arbeitern aus der dritten Welt überrannt wird und dann heulen kommt.
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12.04.2011 01:53 Uhr von shadow#
 
+6 | -9
 
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@KingPR: Ein paar weitere Vorteile hat die EU schon noch, für deine Kurzzusammenfassung zu Italien würde ich dir aber gerne 5+ geben...

Die Innenministerkonferenz dürfte damit beendet gewesen sein - aufgrund von akuten Schmerzen im Zwerchfell bei den restlichen Teilnehmern...

Besonders witzig ist das vor dem Hintergrund, dass Deutschland erst letzte Woche der Aufnahme von 100 Flüchtlingen aus Malta zugestimmt hat.
Aber die können ja auch nicht wirklich anders...

Wer hingegen aus Jux und Dollerei unbedingt sonnige Inseln vor der Küste Afrikas haben möchte wie Spanien und Italien, darf sich anschließend nicht beklagen. Da sind die Spielregeln absolut klar.

Dieser ganze Zirkus und vor allem die Forderungshaltung Italiens ist absolut lächerlich.
Sollen sie mal austreten wenn sie lustig sind - nur werden wir dann in 2 Jahren wohl mit italienischen Wirtschaftsflüchtlingen an den EU-Außengrenzen zu kämpfen haben...
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12.04.2011 02:02 Uhr von sicness66
 
+8 | -2
 
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Ach herrje: Als wären die Italiener so wichtig für Europa. Wenn sie austreten, hätten Deutschland und Österreich erst Recht die Erlaubnis die Grenzen dicht zu machen. Und welche wirtschaftlichen Auswirkungen das für das sowieso schon taumelnde Italien hätte, kann sich jeder ausmalen. Sollen die mal ruhig drohen, der Rest Europas sitzt am längeren Hebel...
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12.04.2011 05:35 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+5 | -2
 
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Berlusconi versprach Haus, Arbeit, soz. Sicherheit: Interessant, was die spanische "El Pais" am gestrigen Montag dazu schrieb. Übersetzt:

"Vor eineinhalb Jahren gab Silvio Berlusconi ein Interview auf seinem maghrebinischen Fernsehsender "Nessma TV", in dem er die Bürger Tunesiens ermutigte nach Italien zu kommen, weil - wie er versicherte – die italienische Regierung sich wünsche, ihnen ein Haus, Arbeit und soziale Sicherheit zu geben.

Daraufhin reagierte Diktator Ben Ali und schottete die Küsten des nordafrikanischen Staates ab. Innerhalb kurzer Zeit änderten sich die Dinge..."
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12.04.2011 05:45 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -1
 
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ja guat weg, potentieller schuldenstaat weniger
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12.04.2011 05:57 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
+7 | -8
 
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ob italien nun wichtig oder unwichtig für die eu: ist!?

fakt ist:

SIE HABEN RECHT
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12.04.2011 07:52 Uhr von :raven:
 
+7 | -2
 
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Die EU ist wie die untergehende Titanic es dauert noch ein bischen, aber es passiert!

Und dank unserer unserer Politiker, die ihren Amtseid vergessen haben, wird die deutsche Steuerkasse so lange in Richtung EU-Mitglieder verteilt, bis sich diese saniert haben und Deutschland pleite ist.

Die EU ist finanziell ein Faß ohne Boden!
Die meisten EU-Abgeordneten werden pseudo-demokratisch nach dem Peter-Prinzip entsendet, die wichtigen Posten werden nicht nachvollziehbar aus irgendeiner diktatorischen Puppenkiste besetzt.

Ist es das, was wir hier alle wollen?
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12.04.2011 08:18 Uhr von Aviator2005
 
+3 | -6
 
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... und Tschüss EU: Berlosconi brauchen wir nicht. Die guten Pizza Becker sind eh in Deutschland. Ferrari hatten wir schon und Fiat brauch auch keiner mehr.

Ich bin dafür. Italien raus aus der EU.
Gegenstimmen ... keine.

Einstimmiger Beschluss... Italien ist raus.

.. und jetzt ..... Kuchen.....
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12.04.2011 08:41 Uhr von Borgir
 
+2 | -2
 
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und tschüss: bitte überredet Merkel das Gleich zu tun.
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12.04.2011 09:24 Uhr von DoJo85
 
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super. raus mit euch ^^

und D am besten gleich mit
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12.04.2011 10:29 Uhr von Damasichthon
 
+3 | -1
 
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liebes italien, im letzten jahr nahmen wir (deutschland) 48 000 flüchtlinge auf, die guten franzosen sogar 52 000 und die schweden immerhin 32 000.
und ihr?
6 500
das ist schon eine... ziemliche menge. woha -.-
also bitte, 23 000 sind zwar eine hohe zahl, aber glaubt nicht, dass wir nichts tun.
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12.04.2011 11:06 Uhr von psycoman
 
+4 | -1
 
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Warum finden das alle gut? Also ich weiß nicht, ob es so schlau wäre ein Land, dass viel in die EU einzahlt einfach so ziehen zu lassen.

http://de.wikipedia.org/...

Aber generell finde ich, dass Asylsuchende und Asylaten in der EU verteilt werden sollten so dass alle Länder gleich stark belasteted werden.

Der Vorschlag Italien ist richtig.
Da kann auch keine Menschenrechtsorganisation meckern, denn wenn es den Fllüchtlingen wirklich um Schutz geht, und nicht nur um Geld, dann ist es egal, ob sie in Italien, Deutschland oder Dänemark geschützt werden

Länder, die bisher wenig Leute aufgenommen haben nehmen dann jetzt eben auch einmal welche.
Es muss doch möchlich sein dass anhand der Bevölkerungszahl, der Ausländer- und Asylantenquote auszurechnen.
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12.04.2011 12:35 Uhr von Oderic
 
+2 | -3
 
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Europa: Ich stimme Italien voll und ganz zu, nicht umsonst befinden wir uns in einer Europäischen "Union". Von daher sollte bzw. müsste eigentlich jedem klar sein das, das Flüchtlingsproblem in keinster weise nur ein Italienischenes Problem darstellt, oder gar nur ein problem der Mittelmeeranreihner ist.
Italien mit diesen Problem alein zulassen, kämme damit einer isolation Italiens innerhalb der EU gleich.

Von KingPR
"Es gibt zwei gute Sachen an der EU: 1. Reisefreiheit 2. Zollfreiheit"

Zur Reisefreiheit:
Reisefreiheit nur dann was nützt wenn man auch das Geld besitzt!

Zur Zollfreiheit:
Nunja der €uro ist das schlimmste was den europäischen Staaten zugemutet wird. Es gibt nun mal wirtschaftlich starke und wirtschaftlich schwache Staaten in der EU. Wo früher noch jeder Staat seine eingene Währung hatte konnte der Staat durch Ab- oder Aufwertung seiner Währung in einer Krise noch entgegenwirken, das flällt dank dem Euro weg. Dafür gibt es jetzt den oder die Rettungsschirme. Was ich damit sagen will nicht die schwachen Mitgliedsstaaten sind daran Schuld das, der oder die Rettungsschirme wie ein mit Steinen beschwerter Fallschirm mehr oder weniger schnell auf dem Boden der Tatsachen fällt sondern der €uro. Klar wird jetzt jeder sagen Sie hatten doch die Wahl ob Sie der €urozone beitreten oder nicht. Doch stimmt das Wirklich? Denken wir doch mal zurück dürften wir wählen ob wir den €uro wollten? Durften wir abstimmen über die europäische Verfassung " Lissabon Vertrag" welche seinen Großstaat Europa erschaffen hatt mit den 27 Bundesländern und Schießbefehl auf Demonstranten mit der Verpflichtung aufzurüsten. Nicht falsch verstehen ich bin kein Europagegner im Gegenteil ich bin für ein Europa der Staaten und des Friedens nur nicht für einen Großstaat in dem die Große Basis kein Einfluß hat.
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12.04.2011 12:40 Uhr von Fred_Flintstone
 
+2 | -1
 
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Perfetto! Raus mit Italien! Ein Schuldenberg weniger, für den wir bezahlen müssen!
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12.04.2011 12:59 Uhr von CoffeMaker
 
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Ich frag mich warum die Menschen sobald die Kacke am dampfen ist über den halben Erdball nach Europa flüchten. Haben die keine Nachbarländer wo sie die Unruhen abwarten und danach wieder zurück kehren können?

Ich meine wenn in Deutschland Unruhen wären würde ich in eines der uns angrenzenden Länder flüchten zumal die Länder auf den jeweiligen Kontinenten sich kulturell und mental doch ähnlicher sind.

Es wäre bedeutend einfacher und billiger den Flüchtlingsstrom auf eines dieser Nachbarländer umzuleiten und dort Flüchtlingslager einzurichten was von Europa finanziell unterstützt wird.

Probleme löst man nicht indem man vor ihnen flieht sondern dort eingreift wo sie geschehen.
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12.04.2011 13:54 Uhr von Nubis
 
+3 | -0
 
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Kleinkarriert -.-: So... das ist an die Leute die immer sagen "raus aus der EU". Das sind glaub ich auch die, die meinen, dass Hitler auch gute Sachen getan hat und das 9/11 eine große Verschwörung ist.
Ich glaube, dass vielen gar nicht klar ist, dass Deutschland das Land ist (neben Polen), welches am meisten von der EU profitiert. Ja... wir zahlen auch, aber das was wir dafür bekommen ist bei weitem mehr. Wer es mir nicht glaubt, sollte sich mal mit dem Thema beschäftigen als nur rumzunörgeln.

PS: An die Leute, die sagen "raus aus der EU"... Ihr werdet es mir zwar kaum glauben, aber Ausländer nehmen auch nicht immer Arbeitsplätze weg ;-) (das ist nämlich das Niveau, auf dem sie immer argumentieren!)
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13.04.2011 09:21 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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"So... das ist an die Leute die immer sagen "raus aus der EU". Das sind glaub ich auch die, die meinen, dass Hitler auch gute Sachen getan hat "

Das glaube ich weniger. Im Prinzip hatte Hitler das gleiche Ziel nur mit anderen Mitteln und Hintergründen.
->Die Bildung eines Reiches wo alle Länder germanisiert werden sollten.

Die EU verfolgt das gleiche Ziel nur nicht mit Deutschland als Leitkultur sondern es wird eine erschaffen ähnlich wie die USA, Englisch als Hauptsprache und die Gesetzestexte der EU werden irgendwann so erweitert das sie bis in die Politik und Rechtssprechung auf Länderebene eingreift. Es ist nur eine Frage der Zeit.
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13.04.2011 10:23 Uhr von Hanno63
 
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wenn ein Land wie Italien diese "Einwanderungen" zulässt,...dann müssen sie auch für die Versorgung der "Invasions-Truppen" sorgen.
Wenn nicht , dann müssen sie ihr Militär einsetzen um das Überfallen "ihres" Landes zu verhindern.

Nur durch das "Wissen",: .... "da hinten , Europa, andere Seite vom Wasser, da sind Leute die human denken , die sind demokratisch organisiert und menschlich,... die lassen alles mit sich machen",....mit etwas Lüge, Gejammer und Trick :::....
besseres Leben als in der Heimat.

nur deshalb gibt es das Probem

Das Problem ist übrigens ja nicht neu.
Schon die Mauren haben versucht Europa über Spanien,
zu "entern".
Oder die schöne Stadt Wien:
wie sagte doch der "Öger-Tours"-Öger:
"Das, was Sultan Suleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über unsere Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen." ("Hürriyet", 26. Mai 2004).

Also so rum betrachtet : kritische Masse , "das Ganze"

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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14.04.2011 13:53 Uhr von Vandemar
 
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LOL: Dass sich gerade ein NPD-Fan hier zum Menschrechtshüter aufspielt, ist paradox. Wahrscheinlich sind ihm Art. 2 und 14, um nur zwei der vielen konträr zum Wollen und Wirken der Faschopartei stehende Artikel der Menschenrechte zu nennen, völlig unbekannt.
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14.04.2011 19:18 Uhr von alexanderr
 
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Lösung: --> AufLösung der EU.
Bringt nur den wirtschaftlich-schwachen Nationen was.
Ansonsten stellt sie einen Verlust der Souveränität eines jeden unabhängigen Staates dar, was wir ja derzeit daran erkennen, dass die EU mit Gesetzen um sich wirft...

Nutzen für alle:
Ganz klar, offene Grenzen und sowas.
Aber wir sind doch eine so hochintelligente Spezies.
Auch wenn die EU nicht mehr existieren WÜRDE, dann könnte man diesen Status beibehalten, oder nicht? Im Prinzip spräche nichts dagegen.

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