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Haftbedingungen von WikiLeaks-Informant Bradley Manning in scharfer Kritik

Gegen die "entwürdigende und unmenschliche" Behandlung des im Militärgefängnis Quantico sitzenden Bradley Manning, der als WikiLeaks-Informant gilt, wird nun auch Protest und Kritik von mehr als 250 führenden Wissenschaftlern der USA laut. Sie verfassten einen entsprechenden Beschwerdebrief.

Die Wissenschaftler kritisieren unter anderem die Haftbedingungen als unmenschlich, illegal und verfassungswidrig, da die Inhaftierung ohne Grundlage eines ordentlichen Gerichtsverfahrens erfolge.

Der Brief wurde in der "New York Review of Books" veröffentlicht und von zahlreichen Professoren der Harvard, Yale, Berkeley und Princeton Universitäten unterzeichnet. Auch der Mentor Barack Obamas findet sich unter den Kritikern.


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WebReporter: CardiBa75
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, Haft, WikiLeaks, Informant, Bradley Manning
Quelle: www.spiegel.de
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11.04.2011 20:51 Uhr von CardiBa75
 
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Ich hoffe, das sich jetzt endlich ein immer breiter werdender Widerstand gegen diese Inhaftierung formiert. Immerhin wird Manning seit fast einem Jahr ohne Anklage menschenunwürdig in Haft gehalten. In der Quelle steht u.a. noch das Manning nachts die Kleidung abgenommen wird, da er in einem Gespräch mal sagte, das er, wenn er sich umbringen wolle, dies auch mit dem Gummiband seiner Unterhose könne.

Aber Hauptsache, die USA kritisieren andere Länder für ihre Menschenrechtsverletzungen.
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