11.04.11 17:40 Uhr
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Die Welt rüstet auf

In Deutschland reagierte man auf die geschwächte Wirtschaft und die damit verbundenen reduzierten Steuereinnahmen unter Anderem mit einer Reduzierung des Militäretats. Auch deshalb sanken die europäischen Militärausgaben 2010 um 2,8 Prozent.

Doch damit steht Europa wohl alleine da, denn insgesamt rüstet die Welt auf: Die südamerikanischen Länder sind mit durchschnittlich 5,8 Prozent gesteigerten Militärausgaben Spitzenreiter. Im Nahen Osten wuchsen die Ausgaben um 2,5 Prozent.

Die Vereinigten Staaten von Amerika, mit über 40 Prozent Anteil an den weltweiten Militärausgaben, verlangsamten die Vergrößerung ihres Militäretats von durchschnittlich über sieben Prozent letztes Jahr auf nur noch 2,8 Prozent. Insgesamt wurden weltweit 1,6 Billionen Dollar für Militär ausgegeben.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Militär, Armee, Rüstung, Etat, Aufrüstung
Quelle: de.rian.ru

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2011 17:40 Uhr von KingPR
 
+14 | -7
 
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Es ist bedenklich, dass alle anderen Staaten aufrüsten. Ein teures Militär erhöht den Druck, dieses auch zu nutzen und führt damit zu Krieg.
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11.04.2011 17:44 Uhr von mia_w
 
+34 | -1
 
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Die Welt rüstet auf. Europa zählt nicht zur Welt, als unbedeutende Randregion.
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11.04.2011 17:46 Uhr von korem72
 
+16 | -6
 
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Besonders interessant: ist diese Meldung wenn darin Länder auftauchen in denen die Bevölkerung sich nicht mal mehr das sprichwörtliche Hungertuch leisten könnte - siehe derzeit in den USA: Da leben mittlerweile mehr Menschen "unter Brücken" als es weltweit Brücken gibt
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11.04.2011 18:10 Uhr von Chuzpe87
 
+32 | -2
 
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1,6 Billionen Dollar, die auch hungrigen oder armen Menschen zur Hilfe hätten kommen können.

Tiere vorm Aussterben retten.
Medizinische Dinge unterstützen. Pech gehabt, Krebs oder AIDS raffen euch nieder. Hauptsache wir haben neue Panzer.
Die Umwelt säubern.

Aber nein ... wir brauchen dringeeenndst neue Kampfjets für 2 Mille pro Jet.
Neue Waffen.
Mehr Waffen.
Mehr Soldaten.
Bessere Waffen.

[ nachträglich editiert von Chuzpe87 ]
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11.04.2011 18:38 Uhr von TausendUnd2
 
+6 | -4
 
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Und unsere: V4 ist vor kurzem auch zurückgetreten... Überall wo sie hinflog und einschlug verbreitete sie Angst und Schrecken.
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11.04.2011 18:55 Uhr von cyrus2k1
 
+4 | -2
 
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Das Geld mal in was Sinnvolleres gesteckt: Wie sichere Atomkraftwerke und alternative Energien, dann wären wir schon ein ganzes Stück weiter.
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11.04.2011 19:11 Uhr von georgygx
 
+5 | -4
 
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haha: ihr seht das alles von einer falschen seite


mehr waffen -> mehr tote -> weniger menschen auf der welt

-> mehr nahrung für alle, selbst wenn sie dann verstrahlt oder vergiftet ist :-D

so regelt das mutter natur
nur der stärkste überlebt

[ nachträglich editiert von georgygx ]
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11.04.2011 20:15 Uhr von blz
 
+2 | -0
 
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Leider: sind wir Menschen nicht so. Solange es Neid und Missgunst gibt, wird es auch Militärs geben. Es ist schade, aber es liegt in der Natur des Menschen.
Wenn man komplett auf Waffen verzichtet, kommt irgendein Verrückter, scharrt Anhänger um sich und unterwirft eine andere Gruppe. <- Die Geschichte ist so alt wie die Menscheit.
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13.04.2011 22:39 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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Also man sollte diese ganze reisserische Berichterstattung mal unter rationalen Gesichtspunkten sehen.

Insgesamt nimmt die Personalbesetzung aller Armeen der Welt einen Abwärtstrend ein. Über viele Materialgenerationen wurden Modernisierungsschritte ausgelassen oder eingespart. Was man momentan sieht, ist keine Aufrüstung sondern eine Modernisierung und Anpassung der Streitkräfte auf die aktuelle Lage, weg vom Hollywoodfilmklischee-Krieg hin zu den real vorliegenden, überwiegend assymetrischen Konflikten. Altes Material wird ausgephast, neues Material beschafft. In etwa so, wie wenn ihr euren Rechner auf den aktuellen Stand bringt.

Natürlich sieht das spektakulär teuer aus, ist es aber nicht gemessen an den Instandhaltungskosten des alten Materials und den Ausfällen, die durch eine ausbleibende Erneuerung ins Haus ständen. Natürlich macht es sich so viel besser als Schlagzeile. Trotzdem ist es nicht mehr als ein müder Lächler am Morgen nach dem ersten Kaffee.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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