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Sozialwahl 2011 - teuer und undurchsichtig?

Von heute ab versenden Rentenversicherungen und Ersatzkassen die Wahlunterlagen an die Versicherten für die Sozialwahl 2011, die in dem Ruf steht, teuer und undurchsichtig zu sein.

Die Parlamente der Sozialversicherungen werden alle sechs Jahre gewählt. Die Wahlunterlagen erwecken jedoch eher den Anschein, Werbung zu enthalten. Dies ist wohl einer der Gründe für die niedrige Wahlbeteiligung von zuletzt circa 30 Prozent.

Kritiker werfen den Sozialversicherungen mangelhafte Informationspolitik vor. Wahlberechtigte müssten sich selber umständlich über Listen und Kandidaten informieren. Zudem gebe es gar keine echte Mitbestimmung für die Versicherten. Eine Sozialwahlreform steht trotzdem weiterhin aus.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Wahl, Versicherung, Sozialversicherung
Quelle: www.wdr.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2011 16:47 Uhr von Babelfisch
 
+6 | -0
 
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Wo ist die wählbare Liste, die nicht nur Verwaltungsratspöstchen für ihre Mitglieder vergibt, sondern ernsthaft bereit ist, für Kostensenkungen im Verwaltungsapparat der Kassen zu kämpfen? Bisher wird doch den steigenden Kosten im Gesundheitswesen nur dadurch begegnet, dass die Versicherten für ein verringertes Leistungsangebot mehr zahlen müssen.
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11.04.2011 16:56 Uhr von ChaosKatze
 
+9 | -0
 
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Die Informationspolitik da kann ich nur den Kritikern recht geben. Ich meine, hat ein normaler Bürger (abgesehn die sich damit intensiv beschäftigen) schon mal einen von denen, die auf dem Zettel stehn zu Gesicht bekommen?
Ja ich weiss, Google is dein Freund...

Haltet mich für politisch ungebildet, aber so in den normalen Medien und Tagesgeschehen tauchen die nirgends auf.

Und dann extra Infos einfordern? Das ist den meisten einfach zu doof.
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12.04.2011 11:25 Uhr von zocs
 
+2 | -0
 
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Schon der Ausdruck "Sozialwahl" halte ich für extrem daneben und fast zynisch.

Das ganze ist in dieser Form, überflüssig wie nur was.
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14.04.2011 22:54 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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1 Wen wähle ich? 2 Was kostet es? 3 Was bringt es? 1. Niemanden von dem ich je schon mal was gehört hätte und dem von der Kasse unabhängig von Qualifikationen oder persönlichem Engagement ein lukrativer Posten zugeschanzt werden soll.

2. > 40 Mio. Euro

3. Nahezu nichts!

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