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Israel: Adolf-Eichmann-Ausstellung zum 50. Prozess-Jahrestag eröffnet

Am 11. April 1961 begann in Israel der Strafprozess gegen Adolf Eichmann, der als Architekt des Holocaust angesehen wird. Um diesem 50. Jahrestag zu gedenken, wurde heute in der israelischen Holocaustgedenkstätte Yad Vashem eine Ausstellung eröffnet.

Die Ausstellung trägt den Namen "Mit mir sind sechs Millionen Ankläger hier" und zeigt den Besuchern unter anderem diverse Exponate aus Eichmanns Haftzeit in Israel. Zu den Ausstellungstücken gehört zum Beispiel auch Eichmanns Tagebuch, welches er während seiner Zeit im Gefängnis geschrieben hatte.

Auch versucht man in der Ausstellung die verwundbare Seite des Verbrechers zu zeigen. So kann man zum Beispiel Fotos sehen, die Eichmann mit verbundenen Augen kurz nach der Festnahme oder in seiner Haftzelle zeigen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Israel, Prozess, Ausstellung, Jahrestag, Adolf Eichmann
Quelle: www.epochtimes.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2011 16:55 Uhr von Babelfisch
 
+4 | -2
 
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Plus für die news: wie hannah arendt sinngemäß sagte: eichmann war kein mörder - er war schlimmer.

[ nachträglich editiert von Babelfisch ]
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11.04.2011 18:03 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -5
 
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@Heimkind: Das Oberste Gericht in Jerusalem verhandelt keine Religionsangelegenheiten.

Woher hast Du die Information das eichmann jüdischer Abstammung war?
Solche Ansichten werden wurden von Hennecke Kardel vertreten, der auch der ganzen NS-Führung jüdische Herkunft behauptete.
In der BRD nichts weiter als eine jüdisch kontrollierte Organisation.

Das Kardel ein Judenhasser war scheint Dich dann wohl nicht zu stören.

Selbst wenn, was würde das aussagen?
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12.04.2011 12:37 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -1
 
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@Lone: das was mit Eichmann geschah war vollsten Richtig! Dabei sind Rechtfertigungsversuche Irrelevant (nebenbei noch angemerkt auch ziemlich Armselig), ob nun aus Wiki kopiert oder auch nicht, Eichmann war ein Massenmörder! Es ist doch wieder sehr interessant zu sehen und zu lesen wie man wieder versucht die Täter zu Opfer zu machen! Wie viel kriminelle Energie doch noch vorhanden ist!!
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12.04.2011 13:52 Uhr von omar
 
+1 | -3
 
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Er bekam wenigstens einen Prozess. All die unzähligen Menschen die er auf dem Gewissen hatte, bekamen nicht einmal das...
An seiner Schuld gab es keinen Zweifel.
Die Ausrede "nur Befehle befolgt" zu haben zählt nicht.
Er hätte sie ja verweigern, bzw. auch desertieren können (bevor er selbst ins KZ kommt).
Aber ob die Todesstrafe passend war?
Ich hätte den lieber lebenslang hinter Gittern gesehen, mit regelmäßigem Tapetenwechsel (z.B. Motiv "Ausschwitz" oder "Birkenau").

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