11.04.11 13:30 Uhr
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Doktorarbeit über den Schnaps-Konsum der DDR: Ostdeutsche griffen zu Hochprozentigem

Der Ethnologe Thomas Kochan hat sich in seiner Doktorarbeit mit dem Alkoholkonsum der DDR beschäftigt und festgestellt, dass die Ostdeutschen in dieser Beziehung Weltmeister waren.

In seinem Buch "Blauer Würger. Trinkgewohnheiten der DDR", beschreibt der Wissenschaftler warum in dem Arbeiter- und Bauernstaat so viel getrunken wurde. Statistisch gesehen: "Ob Säugling oder Hochbetagter: Jeder leerte 23 Flaschen Hochprozentiges im Jahr", erklärt Kochan.

Der Ethnologe widerlegt aber in seiner Arbeit das Klischee vom dauerbetrunkenen Ostdeutschen. Man habe in der DDR einfach anders getrunken als im Westen, wo z.B. mehr Wein konsumiert wurde. Der DDRler griff aber bevorzugt zu Hochprozentigem.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: DDR, Konsum, Schnaps, Ostdeutsche, Doktorarbeit
Quelle: www.welt.de

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