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Doktorarbeit über den Schnaps-Konsum der DDR: Ostdeutsche griffen zu Hochprozentigem

Der Ethnologe Thomas Kochan hat sich in seiner Doktorarbeit mit dem Alkoholkonsum der DDR beschäftigt und festgestellt, dass die Ostdeutschen in dieser Beziehung Weltmeister waren.

In seinem Buch "Blauer Würger. Trinkgewohnheiten der DDR", beschreibt der Wissenschaftler warum in dem Arbeiter- und Bauernstaat so viel getrunken wurde. Statistisch gesehen: "Ob Säugling oder Hochbetagter: Jeder leerte 23 Flaschen Hochprozentiges im Jahr", erklärt Kochan.

Der Ethnologe widerlegt aber in seiner Arbeit das Klischee vom dauerbetrunkenen Ostdeutschen. Man habe in der DDR einfach anders getrunken als im Westen, wo z.B. mehr Wein konsumiert wurde. Der DDRler griff aber bevorzugt zu Hochprozentigem.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: DDR, Konsum, Schnaps, Ostdeutsche, Doktorarbeit
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2011 13:59 Uhr von Alice_undergrounD
 
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die haben wie die westler auch alles gesoffen: bis auf bananenschnaps :D
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14.04.2011 13:40 Uhr von SniperRS
 
+1 | -0
 
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Von meinem Vater weiß ich dass es (zumindest für ihn) einfacher war, eine Flasche Korn (o.Ä.) zu bekommen, als einen Kasten (trinkbares, nicht flockiges) Bier! Von daher: Wundert mich nicht! ;-)
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27.04.2011 13:06 Uhr von Djerun
 
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richtig: sniper
das erhältliche bier, helles oder dunkles, war meist so widerlich, das man den schnaps dann auch drauf saufen musste

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