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Auto als Mini-Kraftwerk? Siemens und RUF testen neue Elektroantriebe

Technologie-Konzern Siemens und Kleinserienhersteller RUF wollen ihr Know-How kombinieren und starten einen Feldversuch mit insgesamt zehn Testfahrzeugen, unter denen sich beispielsweise ein Porsche 911 befindet.

Ziel des Projektes ist, die beste Motorvariante für den elektrischen Antrieb zu finden. So werden die Motoren sowohl gekoppelt, als auch getrennt eingesetzt. Die neue Technologie soll vom klassischen Zentralmotor abkehren.

Ein besonderes Augenmerk wird auf das Strom-Management gelegt. Der neue Antrieb soll nicht nur in der Lage sein, an ein "Smart Grid" genanntes, intelligentes Stromnetz angeschlossen zu werden, er soll sogar noch Strom an das Netz abgeben.


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WebReporter: Annaberry
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Siemens, Kraftwerk, RUF
Quelle: www.pkwradar.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2011 12:11 Uhr von Annaberry
 
+5 | -0
 
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Es ist positiv zu vernehmen, dass sich die Forschung in der Richtung alternative Antriebe weiterbewegt, allerdings bin ich etwas enttäuscht - ich dachte man wäre schon viel weiter.
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11.04.2011 12:53 Uhr von weg_isser
 
+7 | -0
 
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Ruf setzt bspw. auch in anderen Bereichen auf Öko, Alois Ruf lädt seine E-Fahrzeuge an seinen eigenen Wasserkraftwerken.
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11.04.2011 13:41 Uhr von Dodge93
 
+2 | -0
 
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@weg_isser: DAS ist der richtige Grundgedanke dahinter. Es bringt nix, wenn man das Auto "damit" Auflädt, was woanders genau soviel Schadstoff verbläst, wie ein Dieselmotor (mit DPF).
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11.04.2011 16:17 Uhr von Ranji
 
+2 | -0
 
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Der Motor soll mit Strom betankt werden, dann damit fahren und am Ende wieder Strom abgeben? Klingt irgendwie äußerst utopisch...
Ich vermute aber mal, ich habs einfach nur falsch verstanden und es wird Strom gespeichert, während ein anderer Antrieb arbeitet. Aber dann ist es doch nicht mehr als ein fahrender Generator, oder?
Bitte um Aufklärung?!?
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11.04.2011 19:20 Uhr von symi
 
+2 | -0
 
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@Ranji: Die Autos sollen keinen Strom produzieren, sie sollen lediglich als "Akku" funktionieren, wenn sie in der Garage stehen. Wird der Strom knapp (kein Wind, keine Sonne), geben die Autos Energie ab. Gibt es Energie im Überfluss speichern sie Energie. So könnte das Problem der Stromspeicherung gelöst werden, das beim Umstieg auf regenerative Energien immer wichtiger wird.
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12.04.2011 14:17 Uhr von Dodge93
 
+1 | -0
 
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Das: Größte Problem an der ganzen E-Sache ist doch, das Speichern.

Es gibt keine Akkus, die die ganze erzeugte Energie der KW speichern, und auf wunsch wieder Liefern. Solche Ladekapazitäten sind einfach noch nicht möglich... Und das mit der Supra-Leitung wird warscheinlich noch eine Weile dauern.

Deshalb sollen die "Nutzer" als Akku dienen:

Man stelle sich vor: Ruf verkauft 100.000 E-Autos, 1.000 davon Stehen zu einer bestimmten zeit immer in der Garage. Diese Akkukapazität kann man abrufen, solange die Autos in der Garage stehen (vgl. "Induktionsgaragen"). Dabei spart Ruf eine Menge Geld und Platz, zudem auch die Wartung der Batterien.Dadurch sind diese nochmals Umweltfreundlicher, da bei Leistungsspitzen einfach zu den Batterien der Besitzer gegriffen wird.

Gleiches Prinzip, wie bei Solaranlagen auf Eigentumswohungen, bei denen auch der "Strom zuviel" in die Stadwerke eingespeist wird.
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12.04.2011 14:58 Uhr von Babykeks
 
+1 | -0
 
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Wie viel Energie geht denn so durchschnittlich Wie viel Energie geht denn so durchschnittlich bei der Zwischenspeicherung verloren?

Oder anders gefragt - wie viel mehr Energie als ein Atomkraftwerk, das wir schon kaum ohne die Notwendigkeit der Speicherung mit alternativen Energien ersetzen können, müssen wir letztendlich alternativ produzieren?

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