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29,20 Euro kostet den Arbeitgeber in Deutschland eine Arbeitsstunde

Deutschland liegt im europäischen Vergleich auf Platz sieben bei den von den Arbeitgebern bezahlten Stundenlöhnen. Im Durchschnitt kostet diese in der Privatwirtschaft 29,20 Euro.

In Frankreich liegen die Lohnkosten pro Stunde um zwölf Prozent niedriger. Insgesamt hat Deutschland aber einen 32 Prozent höheren Stundenlohn als der europäische Durchschnitt. Im verarbeitenden Gewerbe werden in Deutschland 33,10 Euro gezahlt und ist damit auf Platz fünf in Europa.

Den geringsten Stundenlohn in Europa, mit 3,10 Euro, zahlen bulgarische Arbeitgeber. In Dänemark kostet die Arbeitsstunde 37,60 Euro und ist am höchsten.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Lohn, Arbeitgeber, Arbeitsstunde
Quelle: news25.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2011 11:06 Uhr von medienstar
 
+2 | -21
 
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11.04.2011 11:37 Uhr von thelast1
 
+20 | -3
 
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@ medienstar: hast wohl den text nicht richtigt verstanden

nicht der arbeitNEHMER bekommt die 29,70€ sondern der arbeitGEBER muss das pro stunde zahlen (inkl aller abgaben steuern usw) damit der arbeitNEHMER auf seinen *kläglichen* arbeitslohn kommt.


ps. wir verdienen nicht das was wir sollten wir erhalten nur eine "aufwandsendschädigung* normal werden sklaven ja net bezahlt
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11.04.2011 11:42 Uhr von Aviator2005
 
+8 | -2
 
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Mir eh egal ICH bin unkündbar!!!!!!

Denn...

Sklaven werden verkauft oder mit Ihren Herren, beim Tod (oder Konkurs) des Gleichen, lebendig begraben.

Und...

Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefällscht hast.

//was auch immer OFF

[ nachträglich editiert von Aviator2005 ]
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11.04.2011 11:42 Uhr von medienstar
 
+1 | -3
 
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Ich glaube nicht, dass das da schon alles verrechnet ist. Falls jemand die richtige Quelle, also die vom Statistische Bundesamt hat, kann man das ja nachprüfen. Ich glaube nicht, dass wir im Durchschnitt so geringe Löhne haben, das wären dann ja 15€... außerdem hat Deutschland vergleichsweise hohe Steuern...
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11.04.2011 12:00 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
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Entscheidender sind ja die Lohnstückkosten. Und da ist Deutschland seit Jahren top. Sieht man ja auch an unserem Rekordexport.
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11.04.2011 12:01 Uhr von Simon_Dredd
 
+4 | -2
 
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ich glaube: das wir nur so hoch liegen, weil die Herren Ackermann, Zetsche etc auch in diese Statistik fallen...

Als Beispiel, man kommt auch auf ein Durschnittsalter von 64,5, wenn man drei 80 jährige und einen 18 jährigen hat.
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11.04.2011 12:02 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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@medienstar: "außerdem hat Deutschland vergleichsweise hohe Steuern... "

Bei den G8-Staaten liegt Deutschland mit seinen Unternehmenssteuern im Mittelfeld.
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11.04.2011 13:14 Uhr von mcWIWI
 
+1 | -0
 
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na dann: ab nach Dänemark ;)
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11.04.2011 13:42 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -1
 
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"29,20 Euro kostet Arbeitsstunde" in Deutschland.

Und das tolle ist: Die Kosten seit seit 11 Jahren nicht mehr gestiegen, der Reallohn sogar gesunken, dazu massiv Sozial- und Rentendumping betrieben.

Im Gegensatz zum sozialeren Resteuropa, welches von den geschrumpften Gehältern nun zu versorgen gilt (genau wie hiesige Banken und Exportindustrielle).

Jetzt heißt es munter mitfinanzieren: Schließlich können wir es im Sinne etwa der spanischen Banken, dass in Ländern, in denen in den letzten Jahren quasi jeder Eigentum erwerben konnte und die meisten zugriffen (Eigentumsquote Spanien: >80%), die Kreditnehmer reihenweise aus den Partoffeln fallen.

Transfers werden über 4 Säulen geleistet:

1. Inflation:
Die hiesigen Guthaben verzinsen sich zunehmend negativ, die Teuerungsrate nimmt rasant zu, da die EZB die Inflation zulässt: Der Grund: Die Zinsen dürfen nicht steigen. In Portugal haben 99% aller Kredite eine Laufzeit von weniger als 12 Monaten, in Spanien wurden rund 85% aller Kredite mit kurzen Laufzeiten abgeschlossen.

Für Importe aus Fernost, die in Deutschland eine sehr viel größere Rolle als in der Rest-EU spielen, bedeuetet dies eine schnelle Verteurung der Waren.

2. Direkte Transferleistungen
...werden am Donnerstag abgesegnet.

3. Direkte EU-Steuern
....heute wieder in den Medien - laufen natürlich zulasten vor allem der Bundesbürger.

4. Umschuldungen
...Merkel lügt uns im Wahljahr 2011 natürlich massiv an. Längst singen es die Spatzen von den Bäumen, längst ist es aus IWF- und EU-Kreisen durchgesickert, dass Griechenland völlig unfähig ist, jemals seine Schulden wieder zurückzuzahlen. Alleine der 110-Milliardenkredit aus Mai 2010 bedeutet auf deutsche Verhältnisse eine "Finanzspritze" in beinahe der Höhe der gesamten deutschen Staatsverschuldung (1,9 Bio. Euro). Doch in Griechenland zahlen nur wenige Steuern...


Das Positive an den Transfers:
Wenigstens ist einem Teil der EU-Bürger nun garantiert, dass ihre Renten nicht - wie in Deutschland bei jedem Zweiten - für Miete draufgeht. Ich finde es toll, wie die sozialistischen Regierungen Südeuropas gehandelt haben, auch was die üppige Rentenentwicklung in diesen Staaten betrifft. Damit lässt es sich im heizkostenfreien Mittelmeerraum gut leben.

Und wer Schulden macht, braucht für andere nicht einzusehen.

Die Wahltrottel in Deutschland ("XXL-Wachstum") sind es selber schuld, sie haben nichts besseres verdient....

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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11.04.2011 15:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -1
 
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Wenn man sich mal selbständig macht merkt man, dass die knapp 30.- Euro sehr schnell zu 10.- Euro die Stunde werden, wenn man 19% MwSt an den Fiskus abführt, Krankenkasse und Rente sowie Steuern einzahlt, und seinen Arbeitsplatz mal selbst bezahlt.
Oder wenn man jemanden einstellen möchte, merkt man, dass dies exakt das Doppelte von dem kostet, was der verdient.
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11.04.2011 16:06 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@Thomas Hambrecht: Das war aber doch eigentlich schon immer so.
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11.04.2011 16:49 Uhr von Flaschensammler
 
+3 | -1
 
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Eigentlich schön zu lesen, aber das Geld wird hier einfach Unfair aufgeteilt. Während der Sesselfurzer bei den Stadtwerken nicht unter 3000€/mtl nachhause geht, kann der hart Arbeitende Malocher im Stahlwerk sich über seine 2000 €/mtl. freuen. Dafür darf er aber auch 10-12 Stunden arbeiten. War nun geschätzt, aber in etwa so läuft es hier..
Die Leute die wirklich Hart arbeiten bekommen am wenigsten, und das sind sicherlich nicht immer welche die weniger gebildet sind, als der typische Sesselfurzer...
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11.04.2011 16:51 Uhr von artefaktum
 
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@cortexiphan. In der Tat. Welcher Unternehmer zahlt denn Umsatzsteuer? (Um das zu wissen muss man allerdings noch nichtmals BWL studieren)
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11.04.2011 16:53 Uhr von Schwertträger
 
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@Flaschensammler: Das würde ich nach 20 Jahren. Erfahrung so nicht ganz unterschreiben.
Der Fehler liegt meines Erachtens darin, dass der gute, pfiffige Stahlarbeiter, der was auf dem Kasten hat, nicht 1000 EUR mehr bekommt, als sein deutlich dümmerer, weniger eigenständige Kollege nebenan.
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11.04.2011 20:58 Uhr von walli3107
 
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Toll: Das Geld hab ich auch brutto, aber ich bin nicht selbsständig und bin kein Arbeitgeber.
Ich schaffe ganz nebenbei als Arbeitnehmer in der Schweiz.
Hoch lebe Dütschland!
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11.04.2011 22:23 Uhr von KingPR
 
+0 | -1
 
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Naja: wenn ich arbeiten gehe, krieg ich max. 7 Euro die Stunde Netto (bei Vollzeit) und das ists was für mich zählt und eigentlich ist das deutlich zu wenig, aber was soll man machen, wenn man keine Ausbildung hat und ich erst in 2 Jahren studieren kann.

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