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Wer Kollegen im Auto mit zur Arbeit nimmt, sollte darauf achten, wo er tankt

Wer auf dem Weg zur Arbeit einen Kollegen im Auto mitnimmt, darf nur auf direktem Weg zur Arbeit fahren. Ansonsten sind er und seine Mitfahrer nicht gesetzlich unfallversichert. Darauf weist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfhartspflege (BGW) aktuell hin.

Gesetzlich unfallversichert sind auch alle Stopps auf dem Weg zur Arbeitsstelle, auch die an einer Tankstelle. Wer allerdings beim Tanken einen kleinen Umweg fährt, um etwa an einer günstigeren Zapfsäule zu tanken, haftet als Privatperson, wenn es auf dem Weg dorthin zu einem Unfall kommen sollte.

In diesem Fall handelt der Fahrer aus privaten Gründen, um Geld für Benzin zu sparen. Die gesetzliche Unfallversicherung hingegen haftet nur, wenn es sich um eine rein berufliche Fahrt handelt und die Route zur Arbeit so gewählt wurde, dass sie sich nicht unnötig verlängert, so die BGW.


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WebReporter: asich
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Auto, Arbeit, Versicherung, Kollege
Quelle: www.arbeitssicherheit.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2011 11:03 Uhr von Aviator2005
 
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Gehts noch.. . was wollen die denn noch alles reglementieren und kontrollieren?

Muss da irgendwo eine Daseinsberechtigung erfüllt werden?

Ich muss zusehen, wie und wann ich am günstigsten mein Leben organisiere und wenn ich die Kosten für den den Weg zur Arbeit reduzieren kann, sollte es mir auch zustehen, wo ich tanke.

Was für ein juristischer Schwachsinn. Erst zur Tanke fahren und dann den Kollegen abholen, auch wenns ökologisch und ökonmisch schwachsinnig ist????

Den Berufsgenossenschaften (auch die anderen BG`S weisen auf dieses Themahin) gehen wohl langsam die Themen aus.

Sich auf jeden erdenklichen Wege vor der Zahlung im Versicherungsfall drücken. Sauerrei.

Wer schon mal eine BG Schulung (z.B. in Bad Bevensen oder Berlin) hatte, weiss in welchen Luxus die angestellten dort leben. Kann sich KEIN normales Unternehemen leisten.

Die sollten sich mal um die wirklichen Probleme kümmern.

z.B.
Burnout in Pflegeberufen
Haut- und Atemwegserkrankungen bei Laminierern für Flügel in der Winkraftanlagenerstellung (Von wegen alles ÖKÖ!!)
etc.
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11.04.2011 11:11 Uhr von Nobody-66
 
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die ganze sache: ist doch nix neues. ist schon seit vielen jahren so.
hintergrund ist, man soll nich seine ganzen privaten fahrten unter dem deckmantel der arbeits-wege-versicherung legen können
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12.04.2011 08:15 Uhr von Borgir
 
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typisch: deutsch, typisch Versicherungen. Mehr kann man dazu nicht sagen.
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24.04.2011 20:34 Uhr von Lustikus
 
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das wird: von Gerichten knallhart ausgelegt. Ist einer Bekannten passiert:

Sie hatte auf dem Heimweg einen Unfall und dort wo sie wohnt gab es auf dem kürzesten Wege von ihrer Arbeit eine Baustelle. Sie mußte also einen Umweg fahren.
Sie ist allerdings aus Unwissenheit nicht die wirklich kürzeste Strecke gefahren sondern 2 Straßen weiter. Genau dort ist ein Unfall passiert.
Nunja sie wurde dann gefragt wieso sie nicht so und so gefahren ist und da hatte sie ein Problem... es gab nix.

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