11.04.11 10:20 Uhr
 6.162
 

Verhältnisse wie in der Sahara: Agrarbetrieb Schuld an Sandsturm in Perleberg

Der Sturm vom vergangenen Freitag hatte mit der Massenkarambolage bei Rostock sicherlich tragischere Folgen, doch auch Perleberg lag stundenlang unter einer Sandschicht.

In der Stadt ließen die Menschen sogar die Jalousien herunter. Daran die Fenster zu öffnen dachte keiner. Teilweise türmte sich der Sand bereits vor den Garagen.

Schuld daran, dass die Perleberger stundenlang nicht an die frische Luft konnten, war vor allem ein Agrarbetrieb. Dieser hatte ein großes Feld zuvor gepflügt und schließlich die Erde auch noch verfeinert.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schuld, Sahara, Sandsturm, Perleberg
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

São Paulo: Braut wollte per Hubschrauber zu Hochzeit und verunglückte tödlich
Graz: Sex-Attacke im Zug von zwei Afghanen
Hamburg: Bereits mehrere Strafanzeigen gegen Anne Will

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.04.2011 10:49 Uhr von DeepForcer
 
+36 | -4
 
ANZEIGEN
Ich würde sagen, das der Acker vor der Autobahn da war. Somit hätten an dieser Stelle ein Schutzwall / dichte Bepflanzung vielleicht schlimmeres verhindern können....
Kommentar ansehen
11.04.2011 10:53 Uhr von shathh
 
+8 | -27
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
11.04.2011 11:53 Uhr von stitch
 
+17 | -7
 
ANZEIGEN
Feldrandbegrünung: Eine gewisse Mitschuld kann man dem Agrarbetrieb jedenfalls nicht nehmen. Das Problem ist, daß die meisten konventionellen Betriebe ihre Feldränder nicht mehr begrünen. Damit hat der Wind "freie Bahn". Gleichzeitig ist das auch für den Betrieb schlecht, da die fruchtbare Ackerkrume so vom Wind weggetragen wird.
Kommentar ansehen
11.04.2011 12:34 Uhr von Thomas-27
 
+16 | -0
 
ANZEIGEN
@Alle Kommentare: Aber ihr habt die News schon gelesen bevor ihr euren Kommentar abgegeben habt, oder?
Wie kann ein Landwirt, der in Perleberg für einen Sandsturm sorgt, für einen Unfall bei Rostock verantwortlich sein?
In dieser News geht es nur darum, woher der Sandsturm in Perleberg kam, der lediglich "kleine" Sandhügel erzeugte und verhinderte, dass die Perleberger die Fenster öffnen konnten.
Kommentar ansehen
11.04.2011 12:35 Uhr von jens3001
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Sinnlos: In den Nachrichten wurde bereits erwähnt, das die Staatsanwaltschaft dem Agrarbetrieb keine Schuld einräumt.

Ist ja auch logisch. Man kann einen Acker nicht ständig so bewässern das ja keine trockene Erde / Sand umherfliegt.
Dazu wären Kilometerweise unterirdische Letiungen und Sprinkleranlagen nötig.
Vom Wasserverbrauch, Pumpen, etc. gar nicht zu sprechen.

Wenn man jemandem eine Teilschuld einräumen möchte, an diesem in Deutschland eher ungewöhnlichen Naturereignis, dann bitteschön denjenigen Behörden, die Grünstreifen einebenen lassen, kleine Wälder komplett abholzen usw.
Ist doch logisch das der Wind dann alles umherpustet wenn ihm nichts mehr im Weg steht.

Früher hatte man an Flüssen auch die Auen angelegt um bei Hochwasser keine Probleme zu bekommen.
Heute werden die zugebaut und wenns dann mal zum Hochwasser kommt wird rumgejammert.
Kommentar ansehen
11.04.2011 13:55 Uhr von NoGo
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
stitch und Jens haben recht: Früher waren Felder klein und dazwischen waren Büsche und Sträucher als Begrenzung, sodass sich dort einerseits an kälteren Tagen und Nachts ein warmes Luftposter gebildet hat (Microklima) und andererseits der Wind keinen fruchtbaren Boden abtragen konnte. Die Grünstreifen haben auch dafür gesorgt, dass Wasser nahe der Oberfläche gespeichert wurde. Heute sind Felder riesige Flächen, die voll dem Wetter ausgesetzt sind, in Monokultur angelegt, teilweise mit Pflanzen, die den Boden auslaugen, wie z.B. Mais (wird immer mehr durch Biogas und Biosprit) und wo Wasser ungehindert in die Tiefe versickert und dabei Mineralien aus den oberen Bodenschichten wäscht (teilweise auch ätzt wegen saurem Regen).

Wen wunderts, dass dann irgendwann ein Punkt erreicht wird, an dem der Boden trotz Düngung und Bearbeitung langsam zur Wüste wird.
Kommentar ansehen
11.04.2011 15:38 Uhr von ronny1975-1
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
.. In der Stadt ließen die Menschen sogar die Jalousien herunter ...

WOW! Muss ich mir jetzt Gedanken machen? Da lassen Menschen doch tatsächlich Ihre Jalousien runter ... Die Situation muss wirklich unglaublich schlimm gewesen sein!
Kommentar ansehen
11.04.2011 17:30 Uhr von Matty1970
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ohh mann: kaum passiert mal ein schlimmer unfall auf der autobahn wegen sand und sturm schon gibts die news zum nächsten sandsturm.
immer diese klickgeilen news
fehlt nur noch das word supergau in der news dann wärs noch reisserischer

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

AfD bereitet Antrag zur Abschaffung des Rundfunkbeitrags vor
São Paulo: Braut wollte per Hubschrauber zu Hochzeit und verunglückte tödlich
USA: Mysteriöse Datenfirma will Donald Trumps Sieg ermöglicht haben


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?