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Flugzeugabsturz in Smolensk: Russland brüskiert Polen mit Gedenktafel

Ein Jahr nach dem Flugzeugabsturz beim westrussischen Smolensk, bei dem u.a. der polnische Staatspräsident Lech Kaczynski ums Leben kam, sind die Ereignisse nach Ansicht vieler Polen noch immer nicht hinreichend aufgeklärt.

Polens Premierminister Donald Tusk machte die russische Seite in einem TV-Bericht der britischen BBC zwar nicht für den Absturz verantwortlich, sagte aber, die Russen würden eigene Fehler vertuschen. Fast 100 Menschen, darunter viele polnische Politiker, waren bei der Katastrophe umgekommen.

Die russischen Behörden haben die Polen jetzt zusätzlich brüskiert, indem sie eine Gedenktafel an der Absturzstelle austauschten. Auf der neuen Tafel fehlt der Hinweis, dass die polnische Delegation der Opfer des sowjetischen Völkermords gedenken wollte.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Polen, Flugzeugabsturz, Smolensk, Gedenktafel
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2011 09:52 Uhr von Babelfisch
 
+11 | -10
 
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Es geht also nicht darum, den Russen vorzuwerfen, den Absturz herbeigeführt zu haben. Ein Skandal ist aber die nebulöse "Aufklärungspolitik" der russischen Behörden. Und die wiederholt festzustellende Tendenz, die Verbrechen der Sowjetunion zu verschweigen. Schönredner Medwedew wird wieder viel zu tun bekommen, um dem Ausland sein Land als zivilisierter "Partner" zu verkaufen.
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11.04.2011 13:41 Uhr von Kabeltrommel
 
+7 | -2
 
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@heinz-meinz: es gab keine internationale oder zumindest gemischte ermittlungskommission. da haben die russen alles schön in eigener zuständigkeit gemacht. das ist zwar durchaus üblich, in diesem fall aber trägt es nicht zur glaubwürdigkeit bei.
und polnische journalisten, die in der sache vor ort recherchieren wollten, wurden festgenommen und abgeschoben.

dass man überhaupt weiter an verschwörungstheorien glaubt, ist schuld der russen, die keine infos preisgeben wollen.

und die sache mit der gedenktafel ist ja wohl der gipfel der lächerlichkeit.
es hieß mal, die russen wollten eine versöhnungspolitik - das kann man jetzt wohl getrost abhaken.
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12.04.2011 10:59 Uhr von Babelfisch
 
+2 | -2
 
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@heinz-mainz: reißerische Gedenktafel?
Aus welchem russischen Loch kommst du denn gekrochen?

Übrigens gibt es keine umfassende Veröffentlichung aller Gespräche, nur das, was den Russen in den Kram passt kommt ans Licht.

"niemand braucht solche Freunde": hast du mal überlegt, ob das auf dich zutreffen könnte?

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